Bildquelle: dpa Gesundheitsminister Spahn macht einen krank  Er schafft es in die obere Reihe der Pfeifensammlung / ARD und ZDF überbieten sich in Verlautbarungsjournalismus Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Ach du liebe Corona: „Der Ausbruch ist – Stand heute – wieder beherrschbar und beherrschbarer geworden„, tönte Gesundheitsminister Jens Spahn am 17. April auf der Bundespressekonferenz. (1) Bis zu diesem Tag waren in Deutschland bereits 3 808 COVID-Tote registriert (2); inzwischen sind es mehr als 5. 000. Tendenz: weiter steigend. In Südkorea und im benachbarten Taiwan leben zusammengenommen fast ebenso viele Menschen wie hierzulande, dort sind aber nur 260 Pandemie-Tote …

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Keine Feigheit vor dem Virus von Rüdiger Rauls Ein kleiner Lappen kommt groß raus, beziehungsweise soll das gerade nicht. Vor wenigen Wochen noch stuften Robert-Koch-Institut und auch die WHO den Mundschutz als schädlich ein. Wenig später dann wurde er halbherzig empfohlen, mittlerweile rät man dazu. Aber eine Mundschutz-Pflicht scheuen die öffentlichen Stellen noch immer wie der Teufel das Weihwasser. Die Argumente sind fadenscheinig. Er scheint für die politisch Verantwortlichen eine größere Bedeutung zu haben, als man bei einem so unscheinbaren Gegenstand annehmen sollte. Freiheit statt Mundschutz  Das Problem ist, dass er nicht so unscheinbar ist, wie man mancher glaubt. Denn …

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Soziale Distanz zur Demokratie von Manlio Dinucci übersetzt von Dux Morales „Soziale Distanzierung ist dazu da, viel länger als ein paar Wochen zu bleiben. Es wird die Art und Weise, wie wir leben, in gewisser Weise für immer verändern.“ Dies gaben Forscher des Massachusetts Institute of Technology, einer der renommiertesten Universitäten der Vereinigten Staaten, bekannt (MIT Technology Review, We’re not going back to normal, 17. März 2020). Sie zitieren den von Forschern des Imperial College London vorgelegten Bericht, wonach die soziale Distanzierung zu einer konstanten Norm werden und je nach der Zahl der wegen des Virus auf den Intensivstationen hospitalisierten …

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Ein geheimes Arbeitspapier belegt, dass die deutsche Regierung in der Corona-Krise auf die Manipulation der Bevölkerung setzt. Beitrag von Hans Springstein Foto: Preechar Bowonkitwanchai/Shutterstock.com Mit massiver Angstmache durch Schock und Furcht soll die Bevölkerung in der Bundesrepublik auf den Regierungskurs in der Corona-Krise eingeschworen werden. Die Vorgehensweise, durch Angst die Menschen ruhig zu halten, beschreibt ein Arbeits- und Diskussionspapier aus dem Bundesinnenministerium (BMI) unter Horst Seehofer (CSU), das nun vom Online-Magazin „Frag den Staat“ öffentlich gemacht wurde. Zuvor waren Auszüge bereits bekannt geworden, so durch die gemeinsame Recherchegruppe der Sender WDR, NDR und der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ), die darüber am …

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Coronavirus, soziale Distanzierung? Es könnte ein Anti-Streik-Werkzeug werden. Ein Beitrag von Diego Fusaro, Übersetzung: Dux Morales GEDANKENBLITZE Donnerstag, 2. April 2020 Die jetzt notwendige „soziale Distanzierung“ könnte sich in Zukunft zu einer neuen und sehr effektiven Regierungsmethode entwickeln. Eines ist sicher, unter vielen anderen Dingen auch. Ich weiß nicht, was der wahre Ursprung des Virus ist, und ich weiß auch nicht, ob es noch möglich ist, diesen Zweifel oeffentlich zu äußern, wo der Zweifel selbst als falsche Nachricht und die Zweifler als Verschwörer abgetan werden. Ich weiß jedoch, dass das Virus Leben privatisiert hat. Das heißt, sie hat jene öffentliche …

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Bildquelle: praxistipps Corona hält die Welt in Atem, auch wenn sie den Atem anhält. So widersprüchlich wie dieser Satz, scheint auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Corona besonders in den sich als alternativ verstehenden Medien. Zurecht wird auf die Tatsache verwiesen, dass Heftigkeit und Auswirkungen der Grippewelle von 2017/8 wesentlich tiefgreifender waren als die der heutigen Epidemie. Trotzdem war sie nicht von solch drastischen staatlichen Maßnahmen und medialen Aufmerksamkeit begleitet. Wie ist das zu erklären? Ein Beitrag von Rüdiger Raul  China als Maßstab  Vielen scheint es unzweifelhaft, dass hier von nicht weiter definierten Eliten ein Weg zu einem neuen Faschismus …

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Bildquelle: dpa … und von der Tagesschau desillusioniert: mit quantitativ, nicht qualitativ gesteigerter Berichterstattung über die Albtraumtänzer Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Es graut sie anscheinend nicht wirklich vor der Corona-Pandemie, sondern vor einem Wähler, dem dämmert, welch hochgradige Gefahr sie selbst in dieser Krise darstellen. Nichtskönner, „führend in den Disziplinen Inkompetenz, Aussitzen und Beschwichtigen“. (1) Dieser Elite dürfte das ZDF-„Politbarometer“ am 27. März gerade recht gekommen sein: 89 Prozent der Befragten meinen demnach, „Die Bundesregierung macht ihre Arbeit in der Corona-Krise gut.“ (2) Das ist der Wirkungsnachweis regierungsfrommer Informationspolitik von ARD-Tagesschau und ZDF-heute, den am häufigsten genutzten Nachrichtenquellen …

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