Als Wolodymyr Selenskyj im April 2019 zum Präsidenten der Ukraine gewählt wurde, versprach er eine neue Ära. Nachdem Oligarchen jahrzehntelang die Politik des Landes geprägt hatten, kam ein Mann zum Zuge, der das Image des integren Überraschungskandidaten pflegte, den er als Hauptdarsteller in der Fernsehserie „Diener des Volkes“ verkörpert hatte. Beitrag von von Sébastien Gobert Heute ist Selenskyj mit dem größten Korruptionsskandal seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 konfrontiert. Mitte November 2025 deckte das Nationale Antikorruptionsbüro (Nabu) ein kriminelles System auf, über das mehr als 100 Millionen Euro zulasten des staatlichen Atomenergieunternehmens Energo­atom veruntreut wurden. Diese Gelder fehlen damit …

Die Oligarchenrepublik – Eine Chronik der nicht endenden Korruption in der Ukraine Weiterlesen »

(Red.) Im Iran scheint ein bekanntes „Spiel“ abzulaufen: Sanktionen von westlicher Seite verschlechtern die wirtschaftliche Situation in einem Land. Sobald das erste Ziel erreicht, Unruhen in der Bevölkerung tatsächlich ausbrechen, werden die „Aufständischen“ von außen unterstützt und angetrieben – zum nächsten Ziel, dem Sturz der Regierung. Klar ist, dass westliche Geheimdienste aus Israel, Großbritannien und den USA im Iran schon lange am Werkeln sind. Karin Leukefeld, eine langjährige aufmerksame Beobachterin des Geschehens im Nahen und Mittleren Osten, erklärt, wie die deutschen Medien nach eigenen Vorgaben eigentlich berichten sollten – und wirft dann einen konkreten Blick auf den Iran. (cm) Beitrag …

Was geschieht im Iran? Ein Blick hinter die Schlagzeilen. Weiterlesen »

Screenshot ZDF: Blutige Bodenschätze: Kampf um Lithium in der Ukraine

Das Schicksal der Ukraine ist untrennbar mit der Beutegier der transatlantischen Eliten verbunden Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Bundeskanzler Merz, Regierungsklärung: „Die Sicherheit Europas ist untrennbar mit dem Schicksal und der Sicherheit der Ukraine verbunden. Untrennbar.“ Donnerknack, der Fritze! Hat es mal wieder drauf. Die Tagesschau fragte gleich gar nicht mehr, wie er denn seine schaumige „These“ begründe. Sie gab bloß etwas Speichel bei: „Es ist eine Rede mit historischer Schwere“.1 Mamma mia! Als ob es dem Fritz ums Überleben der europäischen Menschheit ginge und nicht bloß ums Schachern mit ukrainischem und russischem Eigentum. Und als ob Russland nicht …

Kanzler Merz und seine Bielefeld-Verschwörung Weiterlesen »

Der Streit zwischen Belgien und der EU-Kommission um die Enteignung des russischen Vermögens spitzt sich zu. Der Ukraine geht bald das Geld aus. Die Europäer selbst sind inzwischen auch knapp bei Kasse. Die Amerikaner drängen zum Frieden, doch am Ende entscheidet Russland. Beitrag von Rüdiger Rauls Zweimal Brüssel  Am 3. Dezember war die belgische Hauptstadt Gast zweier Treffen, die besser die Lage der Europäer nicht hätten beschreiben können. Im Hauptquartier der NATO trafen sich die Außenminister der Allianz. Wenige Kilometer entfernt beriet im Sitz der EU-Kommission Ursula von der Leyen mit den Spitzen der Kommission, wie die belgische Regierung unter …

Europa hat schwache Trümpfe Weiterlesen »

Auch Ursprung der Drohnensichtungen an deutschen Flughäfen bisher unklar / Behörden und Experten haben polizeiliche Ermittlungen nicht abgewartet / Bundesregierung: Russische „hybride Bedrohung“ sollte „in keiner Weise“ kleingeredet werden Amsterdam / Berlin. (multipolar) Drohnensichtungen in Westeuropa, die in den letzten drei Monaten zu Sperrungen von Flughäfen sowie Warnungen von führenden europäischen Politikern vor einer russischen „hybriden Kriegsführung“ führten, haben sich bisher allesamt als Fehlalarm herausgestellt. Das haben Analysen der niederländischen Tageszeitung „Trouw“ in Kooperation mit dem Magazin „Dronewatch“ ergeben. In 41 der insgesamt 61 untersuchten Fälle sei der Ursprung „noch unklar“ oder es seien „überhaupt keine Beweise für Drohnen im …

Analyse: Keine Belege für russische Drohnen in Westeuropa Weiterlesen »

President discussed with the CEO of BlackRock the coordination of efforts to rebuild Ukraine

Wie ein EU-Beitritt der Ukraine die europäische Sicherheitsarchitektur verändern könnte. Ein EU-Beitritt der Ukraine wirkt wie ein Akt der Solidarität   – doch tatsächlich birgt er eine kaum diskutierte Eskalationsautomatik. Mit Artikel 42(7) des EU-Vertrags könnte Europa in einen direkten Konflikt mit Russland rutschen, ohne parlamentarische Debatte, ohne demokratische Legitimation, allein durch juristische Mechanismen. Dieser Text zeigt, warum die EU-Aufnahme der Ukraine ein sicherheitspolitischer Wendepunkt wäre   – mit gewaltigen militärischen, ökonomischen und geopolitischen Folgen. Beitrag von Michael Hollister Teil 4: Wie ein EU-Beitritt der Ukraine die europäische Sicherheitsarchitektur verändern könnte Teil 1   – finden Sie hier: Aufrüstung im Niedergang: Warum Deutschland …

Der übersehene Bündnisfall Weiterlesen »

Bildquelle: www.business-leaders

Das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist Planung. Und diese Planung läuft – während die Bevölkerung mit Scheindebatten beschäftigt wird. Vor zwei Wochen habe ich analysiert, warum Deutschland und die EU in großem Stil aufrüsten – und wie Kriegswirtschaft zur Antwort auf das Ende des Wachstums werden könnte. Was damals noch Strukturanalyse war, hat nun eine konkrete Dimension bekommen: Mir liegt eine Information aus dem Inneren der deutschen Industrie vor, die belegt, dass dieser Übergang nicht nur geplant, sondern bereits terminiert ist. Beitrag von Michael Hollister Im Frühjahr 2025 fand in Frankfurt am Main ein streng vertrauliches Treffen des Volkswagen-Konzerns mit …

Spannungsfall 2026 – Wie die deutsche Industrie auf Kriegswirtschaft vorbereitet wird. Weiterlesen »