Bildquelle: Mirko Jähnert

Wie bei der ARD Fakten verschwinden oder neu erfunden werden. Das Beispiel Pascal Siggelkow und das Russische Haus. Beitrag von Mirko Jähnert Zugegeben, die Überschrift ist nicht meine Idee. Dirk Pohlmann hatte diese Redewendung in einer Sendung von „Das 3. Jahrtausend“ genutzt. Möglicherweise ging es damals schon um Pascal Siggelkow, einen ARD-Faktenchecker. Berühmt wurde dieser, als er versuchte, die Recherche von Seymour Hersh zur Sprengung der Nordstream-Pipelines zu diskreditieren, und dabei fachlich sowie an der englischen Sprache scheiterte. Das neue Werk dieses „Faktenfinders“ zum Russischen Haus in Berlin strotzt nur so vor Fehlern und bewussten Täuschungen der Leser. Ich habe …

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Der ARD-Faktenfinder ist schon in diversen medienkritischen Blogs und Kommentaren beleuchtet worden. Was dort teilweise an Fakten „gefunden“ wird, ist wenig spektakulär. Einzelne personifizierte Faktenfinder fallen innerhalb ihrer eigenen journalistischen Recherche- und Reportageleistungen nicht durch besondere Faktentreue, sondern eher durch ausgeprägte Linientreue auf. Potential zum Running-Gag wies ein Kommentar der WDR-Chefredakteurin Sonja Mikich auf, welcher die originäre Aufgabe des Journalismus, vor Veröffentlichung die Fakten zu checken, zum „neuen Standard“ erhob. Womit nun also die neue Seite füllen, fragte Paul Schreyer? „Ganz einfach: Mit allem, was aktuell im Netz kursiert und von der Mainstreamlinie abweicht. Natürlich lassen sich Abweichungen oder andere …

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