Bildquelle: Goethe-Institut

Aus gegebenem Anlass möchte ich an diesen Beitrag vom 2017  erinnern: Erfahrungsaustausch mit lokalen öffentlichen Rundfunkanstalten aus der Ukraine Das Goethe-Institut Besucherprogramm führte im Auftrag des Auswärtigen Amts eine Informationsreise für eine Gruppe von acht Medienvertretern aus der Ukraine durch, die vom 26.11. bis 2.12.2017 in Deutschland weilten. Zum Hintergrund: Das Besucherprogramm der Bundesregierung wird vom Auswärtigen Amt verantwortet. Innerhalb der politischen Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung sind diese Informationsaufenthalte von großer Bedeutung. Zweck der Einladung ist die Vermittlung eines authentischen, modernen Deutschlandbildes anhand von Themen, die die ausländischen Gäste beruflich interessieren. Die deutschen Botschaften und Generalkonsulate laden dazu wichtige Persönlichkeiten des …

2017 – Publikumskonferenz trifft auf öffentliche Rundfunkanstalt aus der Ukraine Weiterlesen »

Wer die fast stündlichen Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schaut, auch „Morgenmagazin“, „Kontraste“, „Weltspiegel“ und wie sie alle heißen, der kommt aus dem Schreiben von Programmbeschwerden gar nicht mehr heraus. Doch es bringt scheinbar nichts, obwohl es mich viel Zeit und Mühe kostet, diese Sendungen zu schauen, zu analysieren und schließlich eine Beschwerde sachlich und fundiert zu schreiben. Warum mache ich das? Mir ist die Berichterstattung in letzter Zeit oft zu einseitig, wichtige Fakten werden nicht genannt. Besonders wichtig ist mir das Thema Krieg, denn ich möchte, dass der Frieden in diesem Land erhalten bleibt. Von Kriegsertüchtigung halte ich gar nichts. …

ARD und ZDF: Mir reichts! Ich schreibe Programmbeschwerden! Weiterlesen »

(Red.) Stefano di Lorenzo, der für Globalbridge üblicherweise aus Moskau berichtet, hat sich die Mühe genommen, eine fast zweistündige Sendung des ZDF anzuschauen, wo sogenannte Experten darüber diskutieren, wie Frieden erreicht werden kann. Und wie kann – die konkrete Frage – Friede in der Ukraine erreicht werden? Die Antwort der ZDF-Sonderkorrespondentin hat ihn veranlasst, in die Tasten zu greifen … (cm) Beitrag von: Stefano di Lorenzo   Nach vier Jahren Krieg in der Ukraine hätte die Ankündigung des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ZDF, eine Sendung zum Thema Frieden zu bringen, wie ein Hauch frischer Luft wirken können. Die Sendung trägt den …

Das ZDF will über Frieden sprechen, predigt in der Ukraine jedoch den Krieg Weiterlesen »

Das russische Riesenreich, rohstoffreich und weitgehend autark, hat bisher noch jedem Versuch, es „zurückzudrängen“, widerstanden. Nicht nur Napoleon und Hitler bissen sich die Zähne aus. Auch die bisher verhängten Sanktionen mündeten vor allem in westeuropäischer Selbstbeschneidung. Der wohl grundlegendste Irrtum in der Russlandfrage besteht darin, das Narrativ vom „aggressiven Russland“ nicht als westliche Projektion zu erkennen. Denn es sind vor allem die USA und die EU, die keine Grenzen kennen. Russland will nur, dass seine Interessen nicht völlig unter die Räder kommen.  Ein Artikel von Brigitte Pick Die Ukraine ist korrupt – wissen wir, macht nichts, ist ja für die …

Die Ukraine und die Realität Weiterlesen »

Screenshot ZDF: Blutige Bodenschätze: Kampf um Lithium in der Ukraine

Das Schicksal der Ukraine ist untrennbar mit der Beutegier der transatlantischen Eliten verbunden Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Bundeskanzler Merz, Regierungsklärung: „Die Sicherheit Europas ist untrennbar mit dem Schicksal und der Sicherheit der Ukraine verbunden. Untrennbar.“ Donnerknack, der Fritze! Hat es mal wieder drauf. Die Tagesschau fragte gleich gar nicht mehr, wie er denn seine schaumige „These“ begründe. Sie gab bloß etwas Speichel bei: „Es ist eine Rede mit historischer Schwere“.1 Mamma mia! Als ob es dem Fritz ums Überleben der europäischen Menschheit ginge und nicht bloß ums Schachern mit ukrainischem und russischem Eigentum. Und als ob Russland nicht …

Kanzler Merz und seine Bielefeld-Verschwörung Weiterlesen »

Wie ein EU-Beitritt der Ukraine die europäische Sicherheitsarchitektur verändern könnte: Ein EU-Beitritt der Ukraine wirkt wie ein Akt der Solidarität   – doch tatsächlich birgt er eine kaum diskutierte Eskalationsautomatik. Mit Artikel 42(7) des EU-Vertrags könnte Europa in einen direkten Konflikt mit Russland rutschen, ohne parlamentarische Debatte, ohne demokratische Legitimation, allein durch juristische Mechanismen. Dieser Text zeigt, warum die EU-Aufnahme der Ukraine ein sicherheitspolitischer Wendepunkt wäre   – mit gewaltigen militärischen, ökonomischen und geopolitischen Folgen. Beitrag von Michael Hollister Teil 4: Wie ein EU-Beitritt der Ukraine die europäische Sicherheitsarchitektur verändern könnte Teil 1   – finden Sie hier: Aufrüstung im Niedergang: Warum Deutschland …

Der übersehene Bündnisfall Weiterlesen »

…und nützlicher Idiot des US-Imperiums / „Man kann einen Menschen zum Kongress führen, aber man kann ihn nicht zum Denken zwingen.“[1] Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Geschätzte Leserinnen und Leser, bitte aufgemerkt: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Doch doch, das steht immer noch im Grundgesetz.[2] Sogar zweimal.[3] Der Fachbegriff dazu: „Sozialstaatsklausel.“ Sie verpflichtet den Staat, seinen Bürgern eine sichere Lebensgrundlage zu bieten. Haben wir das drauf? Schön, und jetzt die Musik dazu: Den reichsten 5 Prozent der Deutschen, 256 (Multi-)Milliardären[4] und knapp 3 Millionen (Multi-)Millionären, gehören 48 Prozent des gesamten Volksvermögens.[5], [6] Andererseits fristen im …

Multimillionär Merz, Kriegskanzler der Geldaristokratie Weiterlesen »