9. 09. 2024 | Gut versteckt im hinteren Teil eines bereits ausverhandelten Zukunftspakts, der auf einem UN-Zukunftsgipfel ab 22. September verabschiedet werden soll, steht eine Aufforderung an den UN-Generalsekretär, die es in sich hat. Er soll das Protokoll für den Umgang mit künftigen, von ihm auszurufenden globalen Notständen ausarbeiten. Koordiniert hat die Ausarbeitung dieses Pakts die Bundesregierung, zusammen mit der Regierung Namibias. Wer bis dahin beim Lesen des Global Pact for the Future nicht schon lange eingeschlafen oder im Floskelsee ertrunken ist, schreckt bei Maßnahme 57 (von 60) aus seinen Träumen auf. Das von der Bundesregierung im Ressort der grünen Außenministerin Annalena …

Es wird ernst: Der UN-Generalsekretär möchte jederzeit den globalen Notstand ausrufen können Weiterlesen »

Erstmals seit seiner Festnahme äußert sich der Gründer des Onlinedienstes. Für die Vorwürfe gegen ihn hat er kein Verständnis. Angewandte Gesetze seien aus der Vor-Smartphone-Ära. […] Durow kritisierte „die Anwendung von Gesetzen aus der Vor-Smartphone-Ära, um einen CEO für Straftaten anzuklagen, die von Dritten auf der von ihm verwalteten Plattform begangen wurden“. Dies sei ein „fehlgeleiteter Ansatz“. In seiner Botschaft räumte Durow ein, dass die stark steigenden Nutzerzahlen Telegrams „Wachstumsschmerzen verursachen, die es Kriminellen leichter machen, unsere Plattform zu missbrauchen“. Er habe es sich daher zum persönlichen Ziel gemacht, „die Dinge in dieser Hinsicht merklich zu verbessern“. Durow wies auch …

Überraschend und fehlgeleitet“: Telegram-Chef Durow kritisiert Ermittlungen in Frankreich Weiterlesen »

Rundfunkräte gehen (nicht) auf Sendung Von den Rundfunkräten der neun ARD-Landesrundfunkanstalten gibt es inzwischen bei sechs Gremien eine Livestream-Übertragung ihrer Sitzungen. Dabei handelt es sich um die Rundfunkräte vom BR, RBB, SWR, NDR, HR und dem SR, wie Nachfragen bei den ARD-Aufsichtsorganen ergeben haben. Ein Fortschritt in Sachen Transparenz. Schließlich berät das Gremium über alle grundsätzlichen Fragen zu Angeboten, Struktur und Finanzen der Sender. […] Die Rundfunkräte von WDR, MDR und Radio Bremen verzichten bisher auf ein solches Angebot. Ebenso der Hörfunkrat des Deutschlandradios. Insgesamt gibt es damit ein Livestreaming bei sieben der elf Aufsichtsgremien, die bei den Sendeanstalten vor …

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Die Besten am Mikro: Wer den Deutschen Radiopreis gewann Mit rund 1.000 Gästen feierte die Radiobranche am Donnerstagabend ihre Besten. Die beste morgendliche Primetime schrieb die Jury dabei Radioeins zu, die beste Moderatorin kommt von 98.8 KISS FM, vom WDR kam sowohl die beste Sendung als auch die Beste Reportage. https://www.dwdl.de/nachrichten/99464/die_besten_am_mikro_wer_den_deutschen_radiopreis_gewann/ Deutscher Fernsehpreis Filme zum Krieg in der Ukraine und dem Terror der Hamas dominieren beim Deutschen Fernsehpreis in der Information. Auch Louis Klamroth, Sandra Maischberger und Kim Frank können auf eine Auszeichnung hoffen. Ebenfalls nominiert: Ansager & Schnipselmann. https://www.dwdl.de/fernsehpreis2024/99449/louis_klamroth_sandra_maischberger_und_ganz_viel_krieg/ Während „Lass dich überwachen“ und „Let’s Dance“ das Nominiertenfeld anführten, …

Medienpreise – Nominierung von Mittelmaß, Anmaßung und Agendasetting Weiterlesen »

Der fraktionslose Abgeordnete des Bundestags, Thomas Seitz, fragte schriftlich bei der Bundesregierung nach: Welche Kosten sind von der Ampel durch die Beauftragung von ARD- und ZDF-Journalisten entstanden?  Die Antwort muss die Regierung innerhalb von einer Woche liefern. Sie teilt jedoch mit, dass man in der Kürze der Zeit keine genauen Angaben machen könne. In der Antwort heißt es: „Soweit die Zugehörigkeit zum Zeitpunkt der Beauftragung bekannt ist und es innerhalb der für schriftliche Fragen zur Verfügung stehenden Frist ermittelbar war, können die Daten im Sinne der Fragestellung für Veranstaltungen unter Beteiligung von Mitgliedern der Bundesregierung der nachstehenden Übersicht entnommen werden.“ …

Ampel-Regierung bezahlte ARD- und ZDF-Journalisten mehr als 587.000 Euro Honorar! Weiterlesen »

Im März 2024 wurden die freigeklagten und umfangreich geschwärzten Corona-Protokolle des Robert Koch Instituts vom Onlinemagazin Multipolar publiziert. Der Schweizer OERR SRF verzichtete damals auf eine Berichterstattung – zu Unrecht, wie die Ombudsstelle feststellt. Die Ombudsstelle nimmt dazu in einem Schlussbericht Stellung, wobei sie sich auf den Kritikpunkt beschränkt, dass im SEF zwar regelmässig und ausführlich über die AfD – und damit über ein Auslandsthema – berichtet werde, der SRF aber nichts zu den RKI-Protokollen gebracht habe. Auch das öffentliche Interesse müsse als Relevanz-Kriterium gelten, zudem es sich bei den RKI-Protokollen nicht um ein spezifisches Deutschland-Thema handle, welches in der …

Blick in die Schweiz – Ombudsstelle rügt SRF wegen Nichtberichterstattung über RKI-Protokolle Weiterlesen »

Der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), Tobias Schmid, hat im vergangenen Jahr eine Vergütung in Höhe von insgesamt 263.000 Euro erhalten. Das geht aus dem online veröffentlichten Jahresabschluss 2023 der Medienanstalt hervor. In dem Betrag enthalten waren 14.000 Euro Sachbezüge für den geldwerten Vorteil des privat zu versteuernden Dienstwagens. Damit rangierte Schmid vor dem Präsidenten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Thorsten Schmiege. Er bekam 2023 eine Vergütung (inklusive Sachbezüge) in Höhe von insgesamt rund 230.000 Euro. […] Auch die Medienanstalt Rheinland-Pfalz, die Medienanstalt Hessen, die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein (MA HSH) und die Medienanstalt Berlin/Brandenburg (MABB) teilten …

Spitzenverdiener bei Medienaufsicht (LfM) bekommt 263.000 Euro im Jahr Weiterlesen »