Holt die GEZ zurück! Über zehn Jahre nach ihrer Abschaffung geistert die „GEZ“ weiter als Kampfbegriff durch die Debatten über Erhalt und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Peer Schader fordert einen Neustart: als gut gelaunte Programm-Ermöglichungs-Community. […] Über ein Jahrzehnt nach seinem Start versprüht der Beitragsservice immer noch das biedere Behördenambiente, das dem Vorgänger nachgesagt wurde: Die Website ist scheiße und leistet sich nichtmal ein Navigationsmenü; die Ansprache der Nutzer liest sich wie aus dem vorletzten Jahrhundert; und als Ziel für die nähere Zukunft hat man sich in Köln gesetzt, „Online-Services und -Angebote unter strikter Beachtung des Datenschutzes aus[zu]bauen“. Herrje! […] …

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Wirtschaftsprofessor legt Beschwerde gegen ZDF-Doku über Emissionshandel ein. Der Wirtschaftsprofessor Joachim Weimann von der Uni Magdeburg legt Programm­beschwerde gegen eine ZDF-Doku zum Emissions­handel ein, berichtet die „FAZ“. Die Doku #WTF – Cash Cow Klimaschutz? vom Oktober sei laut Reimann „bewusst einseitig und realitätsverzerrend“, da darin das fragwürdige Geschäft freiwilliger CO2-Kompensation mit verbindlichen Emissionshandelszertifikaten der EU verwebt werde. https://www.turi2.de/aktuell/wirtschaftsprofessor-legt-beschwerde-gegen-zdf-doku-ueber-emissionshandel-ein/ Berichterstattung übers Klima: Beschwerde über suggestive Doku zum Emissionshandel Ein Wirtschaftsprofessor sollte in einem Beitrag Kritisches über den Windkraftausbau sagen. Als er nicht zu Wort kam, stieß er auf einen Beitrag, der ihn den Kopf über das ZDF schütteln ließ. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/beschwerde-ueber-suggestive-doku-zum-emissionshandel-19428452.html #WTF …

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Radio genießt größtes Vertrauen aller Medien. Mit 50 % ist Radio die Mediengattung, der am meisten Menschen in Deutschland vertrauen, sagt das Forsa-Vertrauensranking im Auftrag von „stern“, RTL und ntv. Der Presse vertrauen 41 % der Befragten, dem TV 27 %, sozialen Medien nur 3 %. Das höchste Vertrauen (81 %) genießen Ärzte und Polizei. Der Bundesregierung und dem Bundeskanzler vertraue nur jeder Fünfte. https://www.turi2.de/aktuell/zahl-des-tages-radio-geniesst-groesstes-vertrauen-aller-medien/ Dafür wurde für 36 Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft abgefragt, ob die Bürger in sie großes Vertrauen haben. An der Spitze liegen unverändert die Ärzte (81 Prozent), die Polizei (81 Prozent) und die Universitäten …

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Die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird für die Rundfunkkommission der Länder eines der zentralen Themen des kommenden Jahres sein. Dabei gelte es, die derzeit parallel verlaufenden Prozesse zusammenzuführen und so einen Grundstein für den digitalen Wandel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu legen. Aktuell arbeite die Rundfunkkommission an konkreten Reformvorschlägen, die Anstalten hätten mehr Zusammenarbeit vereinbart und Anfang des kommenden Jahres erwarteten die Länder die Überlegungen des Zukunftsrats, fasst Raab Altbekanntes noch einmal zusammen. „Im Januar 2024 wird die Rundfunkkommission zu einer Klausurtagung zusammenkommen, um sich intensiv mit der konkreten Umsetzung der vor einem Jahr gemeinsam vereinbarten Reformfelder zu befassen. Zur Bewertung …

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Sanierungen beim Deutschlandradio kosten mehr als einen Jahresetat Beim Deutschlandradio wird die Sanierung des Funkhauses in Köln deutlich teurer als erwartet. Die Kosten erhöhen sich um 100,1 Millionen Euro, wie es im Entwurf des 24. Berichts der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) heißt, der dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Auf Basis von Zahlen des Deutschlandradios beziffert die KEF die gesamten Sanierungskosten am Kölner Funkhaus bis 2036 auf insgesamt 288,7 Millionen Euro. Im Jahr 2019 hatte das Deutschlandradio auf Basis eines damaligen Sanierungskonzepts mit Ausgaben von insgesamt 188,6 Millionen Euro für die Arbeiten kalkuliert, die 2034 und damit …

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Was das Jahr 2024 für den ÖRR bringt In diesem Jahr fallen wichtige Entscheidungen über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR). Es geht um die Frage, ob und in welcher Höhe ab 2025 der Rundfunkbeitrag steigen wird. Zugleich wollen die Rundfunkkommission der Länder und der von ihr ernannte Zukunftsrat konkrete Reformvorstellungen für ARD, ZDF und Deutschlandradio vorlegen. Da im Herbst in drei Ländern gewählt wird, dürfte die rundfunkpolitischen Debatten ganzjährig hohe Wellen schlagen. […] Ende Januar (als Stichtag wird der 25./26.1. genannt) soll außerdem der von der Rundfunkkommission eingesetzte Zukunftsrat seine Ideen zu den Perspektiven des ÖRR vorlegen. Details über …

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Die fünf politischen Talkshows im Ersten und Zweiten haben in diesem Jahr an Publikum verloren. „Anne Will“, „Hart aber fair“ und „Maischberger“ in der ARD verzeichneten ebenso weniger Zuschauer wie „Maybrit Illner“ und „Markus Lanz“ im ZDF. ARD und ZDF erklären die Zahlen mit der Nachrichtenlage und dem Konkurrenzumfeld. Die Sender sprechen von „leichten Rückgängen in den Zuschauerzahlen“. So verloren Anne Will 17%, Hart aber Fair 20%, Maischberger und Illner 13%, Lanz 5%  auf zwischen 1,3 Mio und knapp 3 Mio. Zuschauer pro Sendung. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/talkshows-von-ard-und-zdf-verlieren-publikum-quoten-2023-gesunken-19410869.html