Julia Jäkel: ARD ist „nicht wirklich reformfähig“ Die Vorsitzende des Zukunftsrats für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Julia Jäkel, betrachtet die ARD als „reformwillig, aber nicht wirklich reformfähig“. „Die ARD braucht Leitung. Und Aufgabenteilung. Was zentral ist, soll zentral geregelt werden und Regionales regional“, sagte Jäkel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag). […] Die frühere Vorstandsvorsitzende von Gruner + Jahr begründete den Verzicht auf die Empfehlung zur Fusion von Landesrundfunkanstalten mit der Präsenz vor Ort, diese sei „doch gerade wichtig“. „Außerdem würde der Koordinationsaufwand kaum sinken“, sagte Jäkel und fragte: „Aber ist es notwendig, dass jede Anstalt alles macht? Das ist nicht mehr …

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Ausgerechnet beim „Tatort“ und den Talkshows gehen die Quoten bei ARD und ZDF nach unten – aber wie aussagekräftig sind die Zuschauererhebungen in Zeiten von Mediatheken und Streaming? […] Die Einschaltquoten der Tatort-Reihe sind 2023 weiter gesunken – auf 8,5 Millionen Zuschauer im Schnitt für die Erstausstrahlungen. 2022 lag die Sehbeteiligung noch bei 8,7 Millionen. Ähnlich ist es in anderen Genres: Auch die Politik-Talkshows von ARD und ZDF haben den Quoten zufolge im vergangenen Jahr Publikum verloren. […] Zwar steige die zeitversetzte Fernsehnutzung an, sie könne aber die Rückgänge bei der linearen nicht ausgleichen, sagte er der SZ. Das gelte …

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Ziele der Medienpolitik 2024: ARD und ZDF halten die Länder in Atem Der „Zukunftsrat“ hat Vorschläge für eine große Reform der Öffentlich-Rechtlichen unterbreitet. Das bietet den Bundesländern viel Stoff – langfristig. Und was macht die Medienpolitik aktuell? Eine Umfrage (Paid) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/reform-von-ard-und-zdf-steht-fuer-laender-obenan-19460767.html Präsentation des Zukunftsrates zum Nachschauen (90 Minuten) https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/zukunftsrat-ard-zdf-deutschlandfunk-oeffentlich-rechtliche-umbau-organisationen-100.html Vorschläge des Zukunftsrates: Mehr Management statt Intendantenmacht und Einsparungen. Die Verschlankung des Mitarbeiterstabes riskiert noch mehr Regierungsnähe. Kritik am großen Wurf. Die Kritik setzt den öffentlich-rechtlichen Sendern kräftig zu. Vorbei sind die Zeiten, als die Anstalten sie dickfellig abwehren konnten. Es wird existenziell. „Ohne große Sprünge wird es nicht gelingen, den …

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Grüne nimmt Einfluss auf die „Tagesschau“: Berichte über Demos gegen AfD statt Bauernproteste In den ÖRR-Medien wird der Fokus derzeit auf die Berichterstattung über „Demos gegen rechts“ gelegt. Steckt politische Einflussnahme dahinter? […] Die NDR-Rundfunkrätin Jessica Kordouni (Bündnis 90/Die Grünen) äußerte ihre Unzufriedenheit. „Tausende gehen gegen rechts auf die Straße, und die ‚Tagesthemen‘ eröffnen mit einem Monarchen“, schrieb Kordouni am Montag auf dem dezentralen sozialen Netzwerk Mastodon. Dabei bezog sie sich auf die Berichterstattung über die Krönung Frederiks in Dänemark. „Ich habe eben Fragen dazu für den morgigen NDR-Programmausschuss eingereicht“, fügte Kordouni hinzu. Ihrer Meinung nach besteht ein Ungleichgewicht zwischen …

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Zukunftsrat stellt Reformideen vor Der Zukunftsrat hat seine Vorschläge für Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgestellt. Ein Ziel: Einsparungen, die zur Senkung des Rundfunkbeitrags führen könnten. […] Bei der Präsentation dieser Ideen wurde nun deutlich, worum es dem Rat hauptsächlich geht: Mehrfachstrukturen sollen abgebaut, die Anstalten „agiler“ und die Profile der einzelnen Sender geschärft werden – mit einem Fokus aufs Gemeinwohl und das Regionale. Ein erhoffter Effekt dabei: mittelfristige Einsparungen, die zum Absenken des Rundfunkbeitrags führen könnten. https://www.deutschlandfunk.de/zukunftsrat-reform-oeffentlich-rechtlich-ard-zdf-rundfunkbeitrag-100.html Zukunftsrat: kein Intendantenmodell und bezahlt wird danach Der Zukunftsrat weiß, dass er Impulse gibt und keine Vorgaben, deshalb sind diese gewaltig. Am Bahnbrechendsten …

ÖRR: Zukunftsrat stellt Reformideen für ARD, ZDF und DLF vor Weiterlesen »

Der „Zukunftsrat“, den die Länder berufen haben, um Pläne für eine große Reform der Öffentlich-Rechtlichen zu schmieden, legt sein Papier vor. Die größte Umstellung käme auf die ARD zu – und die Intendanten wären weg Der von den Bundesländern ins Leben gerufene „Zukunftsrat“ hat am Donnerstag seine Vorschläge für eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgelegt. Sie sehen vor, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio effizienter und digitaler werden und einem „geschärften“ Auftrag folgen. Sie sollen sich an Gemeinwohl und Demokratie orientieren, innovativ und unterscheidbar sein und stärker in den Dialog mit den Bürgern eintreten. Es gehe nicht um „Veränderungen im …

Zukunftsrat: Eine ganz neue ARD, und die Intendanten verschwinden Weiterlesen »

Söder schlägt vor, zwei ARD-Anstalten aufzulösen In der Debatte über den Rundfunkbeitrag fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder massive Einsparungen bei ARD und ZDF. Radioprogramme, Spartensender, Orchester und zwei Landesanstalten würde die CSU streichen. […] »Wir sagen Nein zu Gebührenerhöhungen«, sagte Söder am Mittwoch am Rande einer Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz im fränkischen Bad Staffelstein. Er empfehle daher der CSU-Landtagsfraktion, gegen mögliche Erhöhungen zu stimmen. Gleichzeitig sollten »mindestens 20 Sender« innerhalb der Öffentlich-Rechtlichen gestrichen werden. […] Söder schlug konkret vor, die beiden Sendeanstalten Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk aufzulösen. Radio Bremen könne in den Norddeutschen Rundfunk integriert werden, der …

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