Deutscher Schuldkult in Tansania übersieht Sklavenhändler
Steinmeier besuchte am 1.11.2023 in Songea, Tansania die Gedenkstätte des »Maji-Maji-Aufstandes« (Wasser-Wasser) 1906 und entschuldigte sich bei den Nachkommen des »berühmtesten Chiefs (sic) dieser Gegend«, Nduna Songea Mbano Luwafu, Anführer der Ngoni. Steinmeier nannte diesen einen »tapferen Anführer«, der »seine Leute in den Kampf gegen die deutschen Kolonialherren« führte, die Ostafrika angeblich »mit grausamer Härte beherrschten.« Laut Steinmeier war Häuptling Songea, den die Deutschen im Februar 1906 hängten, »mutig« und »ein Mann von großem Einfluss«. Steinmeier betonte, dass »wir in Deutschland« über die deutsche Kolonialgeschichte »zu wenig wissen« und dass er nach Songea gekommen sei, »um diese Geschichte mit mir …
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