Steinmeier besuchte am 1.11.2023 in Songea, Tansania die Gedenkstätte des »Maji-Maji-Aufstandes«  (Wasser-Wasser) 1906 und entschuldigte sich bei den Nachkommen des »berühmtesten Chiefs (sic) dieser Gegend«, Nduna Songea Mbano Luwafu, Anführer der Ngoni. Steinmeier nannte diesen einen »tapferen Anführer«, der »seine Leute in den Kampf gegen die deutschen Kolonialherren« führte, die Ostafrika angeblich »mit grausamer Härte beherrschten.« Laut Steinmeier war Häuptling Songea, den die Deutschen im Februar 1906 hängten, »mutig« und »ein Mann von großem Einfluss«. Steinmeier betonte, dass »wir in Deutschland« über die deutsche Kolonialgeschichte »zu wenig wissen« und dass er nach Songea gekommen sei, »um diese Geschichte mit mir …

Deutscher Schuldkult in Tansania übersieht Sklavenhändler Weiterlesen »

„Wenn es Menschen mit beinahe obszönen Machtbefugnissen gibt, solle man zumindest wissen, wer sie sind“. So leitet der Paparazzi-Chefredakteur Matthias Müller seinen Artikel „Schwere Kost – Die Personalakte des Herrn T.“ ein, den wir als Dokument angehängt haben. Wer weiß, dass der Generaldirektor der WHO schwerste Menschenrechtsverletzungen und abscheulichste Gewaltverbrechen zu verantworten hatte, als er ehemaliger Gesundheitsminister Äthiopiens und Mitglied der als Terrororganisation eingestuften TPLF war? Selbst der Fokus berichtete (siehe Artikel), dass Tedros eines Völkermordes in Äthiopien beschuldigt wurde. Diese unvorstellbaren Gräueltaten der äthiopischen Regierung unter Tedros bestätigen neben dem Äthiopischen Premierminister Abiy Ahmed auch Auszüge offizieller Jahresberichte der Menschenrechtsorganisationen …

Schwere Kost – Die Personalakte des Herrn Tedros Weiterlesen »

Dass die „ARD“ eine Sprachregelung für die Berichterstattung zu Palästina getroffen hat, wurde bereits bekannt. Es lohnt sich aber, genauer zu betrachten, mit welchen Tricks die Leitung der Sendeanstalt ihr Personal „auf Linie“ bringt. Wie schafft man es, dass quer durch einen Senderverbund überall der gleiche Ton gesungen wird? Nicht ohne Vorgaben. Die Nachdenkseiten veröffentlichten ein internes Papier aus der ARD, das sich „Glossar“ nennt, als ginge es um reine Begriffserläuterungen. Zur erwähnten „ARD-Begriffsdatenbank“ heißt es, „kein Eintrag ist bindend oder stellt eine Vorschrift dar.“ Das ist natürlich ein Euphemismus; um das zu erkennen, muss man sich nur vorstellen, jemand, …

ARD-„Glossar“ zum Nahen Osten: Die Kunst der Auslassung Weiterlesen »

Von welcher UNO-Resolution Deutsche möglichst nichts erfahren sollen Am 27.Oktober hat die UNO-Vollversammlung mit großer Mehrheit eine Resolution beschlossen, die eine „sofortige humanitäre Waffenruhe“ im Gazastreifen fordert. Deutschland und viele Länder des Westens haben nicht dafür gestimmt, weshalb die deutschen Medien darüber fast nicht berichtet haben. Wir alle erinnern uns noch an die großen Schlagzeilen in westlichen Medien, als die UNO 2022 mit großer Mehrheit das russische Vorgehen in der Ukraine verurteilt hat. Damals haben die deutschen Medien sofort berichtet, dass eine Mehrheit der Staaten der Welt Russland verurteilt und dass Russland angeblich international isoliert ist. Dass das Unsinn war, …

Gute Resolution, böse Resolution Weiterlesen »

BR-Faktenfuchser widersprechen Lauterbach und erklären geplanten Pandemievertrag für völlig harmlos Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt seiner Linie treu. Er berichtet zwar nicht selbst über die Verhandlungen zum WHO-Pandemieabkommen und zur Verschärfung der Internationalen Gesundheitsvorschriften. delegitimiert aber eifrig diejenigen, die es tun. Jüngstes Beispiel ist ein Beitrag des BR-Faktenfuchses, dessen Autorin nicht mitbekommen hat, dass Gesundheitsminister Lauterbach ihre These bereits widerlegt hat. Wie sollte sie auch, wenn der Rundfunk nicht berichtet und alternative Quellen böse sind. Weiterlesen auf https://norberthaering.de/propaganda-zensur/br-faktenfuchs-pandemievertrag/

Spätestens nach dem Framing Manual, welches Linguistin Elisabeth Wehling vor ein paar Jahren für ein mutmaßlich exorbitantes Honorar verfasste, wurde auch dem arglosen Rezipienten bewusst, dass bestimmte Sprachregelungen und dementsprechende Handlungsanweisung an die Berichterstatter für Akzeptanz und Wohlwollen seitens des Publikums sorgen sollen. Tendenziöse Attributierung kennt der aufmerksame Zuseher bereits aus der Fülle der Berichte über geopolitische Konflikte, bei denen ganz klar GUT und BÖSE definiert wird und auch die Techniken der verdeckten Argumentation sind dem geübten Rezipienten und unseren Lesern inzwischen sattsam bekannt. Keine Berichterstattung über den Ukrainekonklikt schaffte es seit Anfang 2022 ohne die Formeln „russischer Angriffskrieg“ oder …

Sprachregelungen zur Berichterstattung im Nahostkonflikt in der ARD Weiterlesen »

Die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit in Europa erzeuge eine „verzweifelte Lage“, warnt EU-Vizepräsidentin Vera Jourová. Das geplante EU-Medienfreiheitsgesetz könnte die Gefahr bannen und eine kleine Revolution im europäischen Medienwesen auslösen. Aber dafür muss das Parlament schon morgen im Kulturausschuss grünes Licht geben und bald die Verhandlungen mit Rat und Kommission aufnehmen – bevor das Projekt im anstehenden Wahlkampf untergeht. (…) Staatsbeamte, die Zensur verfügen, Parteifunktionäre, die öffentliche Sendeanstalten für Propaganda missbrauchen, Milliardäre, die sich Medien kaufen, um damit ihre politischen Interessen zu propagieren – so verbreitet sich über ganz Europa, was lange nur aus dem Ungarn des Autokraten Viktor Orban …

Geheimnisse des EU-Rates – Heißer Herbst für die Medienfreiheit in Europa Weiterlesen »