ROAD MAP für einen Medienkonvent zur Zukunft der ö/r Medien Die Steuerungsgruppe der Initiative war in den letzten Wochen keineswegs untätig. Hier eine kurze Übersicht: Wir begrüssen mehrere neue Mitglieder in unseren Reihen, die Zahl der unterstützenden Verbände und Initiativen ist auf annähernd 40 angewachsen. Wir sind in der Steuerungsgruppe übereingekommen: Anschliessen kann sich, wer die in unserem Offenen Brief formulierten Ziele teilt. Gerade erschienen bei transcript ist der DAfF Sammelband „Medienzukunft 2025. Wie kann Vielfalt gelingen“ Der Band ist im Buchhandel erhältlich oder kostenfrei als Download unter einen CC-Lizenz. Gleich drei Beiträge befassen sich mit den Chancen und Möglichkeiten …

Medienkonvent zur Zukunft der ö/r Medien Weiterlesen »

Vorwurf der Einseitigkeit: Die deutsche Berichterstattung zum Nahostkrieg setzt meine Glaubwürdigkeit als Reporter aufs Spiel Gelten in den Medien doppelte Standards, was Menschenrechtsverletzungen angeht? Unser Autor hört diesen Vorwurf häufig und findet: Das ist leider etwas dran. […] Was nun folgt, geht in den Darstellungen deutscher und englischsprachiger Medien aber dermaßen weit auseinander, dass ein Leser des „Guardian“ und ein Leser der „Zeit“ (beide Medien gelten als linksliberal), die miteinander über die Ereignisse rund um das Al-Schifa-Krankenhaus sprechen, den Eindruck haben müssten, sie leben in Parallelwelten. […] Am 14. November drangen Soldaten der israelischen Armee (IDF) in das Krankenhaus ein. …

Vorwurf der Einseitigkeit: Die deutsche Berichterstattung zum Nahostkrieg Weiterlesen »

Geht die Beitragsstrategie der Intendanten auf? Geht es nach der Beitragskommission KEF wird der Rundfunkbeitrag ab 1. Januar 2025 um 58 Cent auf 18,94 steigen. Die Experten des unabhängigen Beitragsempfehlungsgremiums haben sicher mit spitzem Bleistift gerechnet, um einen Anstieg auf über 19 Euro zu verhindern. Dennoch kann es eine Steigerung geben. Geht damit die Strategie der Intendanten auf, durch ihre Verweigerungshaltung, konkrete Zahlen zu nennen, eine Erhöhung zu erreichen? Laufen die Reformkonzepte der Länder und deren Mahnungen an die Sender ins Leere? Es sieht danach aus. Denn die KEF kann nur die Fakten berücksichtigen und keine Hoffnungen. Da ist zum …

Geht die Beitragsstrategie der Intendanten auf? Weiterlesen »

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: „Es gibt tausend Möglichkeiten, wie man Geld einsparen kann“ Brandenburg ist gegen eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Staatssekretär Benjamin Grimm erklärt, warum – und was sich für den RBB ändern soll. […] denn der öffentliche Rundfunk kann seiner Bedeutung für unsere Demokratie nur gerecht werden, wenn er breite Akzeptanz hat. Und ich bin mir sicher, dass es keine Akzeptanz dafür gibt, wenn nach anderthalb Jahren RBB-Skandal mit Berichten darüber, wo überall Geld verschwendet wurde bis hin zu Arbeitsverträgen, die gerichtlich als sittenwidrig eingestuft worden sind, dann die nächste Beitragserhöhung auf den Fuß folgt. Das funktioniert so nicht. […] Der …

#OERR „Es gibt tausend Möglichkeiten, wie man Geld einsparen kann“ Weiterlesen »

Vorläufige Berechnungen des KEF-Gremiums für Rundfunkbeitrag. Endgültige Höhe steht Anfang 2024 fest. […] Der Vorschlag der unabhängigen Expertenkommission resultiert aus den Anmeldungen der öffentlich-rechtlichen Anstalt. Die KEF prüft vor allem nach Kriterien von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Die Intendanten von ARD, ZDF und Deutschlandradio hatten vor mehrfach klargemacht, dass ihre Vorstellungen für den Beitragshöhe in der Periode 2025 bis 2028 deutlich über 18,36 Euro hinausgingen. Was die Sender tatsächlich angemeldet haben, ist bislang unklar. […] Wenn sich diese Länder gegen eine Erhöhung stemmen sollten, ist damit zu rechnen, dass der Streit vor dem Bundesverfassungsgericht landen könnte. Erkennbar und erstaunlich ist, dass …

Rundfunkbeitrag soll 2025 auf 18,94 Euro steigen Weiterlesen »

1. Programmbeschwerde zu ,MONITOR‘ abgelehnt In einem Instagram-Post der Sendung ‚MONITOR‘ vom 13. Juli 2023 hat der WDR-Rundfunkrat keinen Verstoß gegen die gesetzlichen Programmgrundsätze feststellen können. Der Post mit dem Titel „Lindner: Anwalt der Unternehmen?“ thematisiert den Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums zum sogenannten Wachstumschancengesetz, mit dem die wirtschafts- und standortpolitischen Rahmenbedingungen Deutschlands verbessert werden sollen. Den geplanten Investitionen werden verschiedene Einsparungen bzw. nicht geplante Ausgaben – unter anderem für die Kindergrundsicherung – gegenübergestellt. Der Petent kritisierte in seiner Programmbeschwerde insbesondere die Nennung der Kindergrundsicherung als Sparmaßnahme. Die Aussage, Bundesfinanzminister Lindner lasse bei der Kindergrundsicherung „sparen“, erwecke den falschen Eindruck, dass weniger …

Aktuelles aus dem WDR Rundfunkrat Weiterlesen »

Landtagsausschuss nimmt Medienstaatssekretärin Raab in die Mangel Die rheinland-pfälzische Medienstaatssekretärin Heike Raab (SPD) hat am Donnerstag im medienpolitischen Landtagsausschuss einen als Einschüchterungsversuch gewerteten Beschwerdebrief an den SWR verteidigt. Rund anderthalb Stunden lang musste die Politikerin den Abgeordneten dabei Rede und Antwort stehen. „Inhaltlich stehe ich auch heute zu alldem, was ich vorgetragen habe“, erklärte Raab. Sie bestritt, ihr Schreiben habe eine unzulässige parteipolitische Einflussnahme dargestellt. Vielmehr habe sie ein „Jedermannrecht“ in Anspruch genommen, Kritik an einer Sendung zu äußern. […] Raab hatte dem SWR-Korrespondenten in dem bereits im Frühjahr versandten, aber erst Anfang November öffentlich gewordenen Brief an Fiebig vorgeworfen, …

Landtagsausschuss nimmt Medienstaatssekretärin Raab in die Mangel Weiterlesen »