Was Kinder sehen 2022: Analyse der Fernsehnutzung Drei- bis 13-Jähriger 2022 Tagesreichweite linearer Angebote erstmals unter 40 Prozent Im Jahr 2022 unterschritt die Tagesreichweite des linearen Fernsehens zum siebten Mal in Folge die 50-Prozent-Marke und erreichte mit 36,2 Prozent einen neuen Tiefstwert, lag somit das erste Mal unter der 40-Prozent-Marke. Nach täglich 46 Minuten im Jahr 2021 sahen Kinder im Jahr 2022 nur noch 37 Minuten fern. Die Verweildauer (Sehdauer der Seherinnen und Seher) war 2022 ebenfalls rückläufig und erreichte mit 90 Minuten einen neuen Tiefstwert. Überdurchschnittliche Verluste sind bei den Sechs- bis Neunjährigen zu erkennen. KiKA bleibt trotz Verlusten …

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Die Anstalten sind laut Auftrag keine Kulturveranstalter Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks lautet: „Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen.“ Weiter heißt es im Medienstaatsvertrag: „Die Finanzausstattung hat den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in die Lage zu versetzen, seine verfassungsmäßigen und gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen; sie hat insbesondere den Bestand und die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu gewährleisten.“ Das heißt, der Rundfunkbeitrag ist für die Erfüllung des Programmauftrages gedacht. So sieht auch …

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Früherer BSI-Chef Schönbohm : Böhmermann, das ZDF und die „schmutzigste Denunziation“ Jan Böhmermann setzte den früheren Cybersicherheitschef Schönbohm im ZDF dem Verdacht aus, er habe zum russischen Geheimdienst bewusst Kontakt. Innenministerin Faeser setzte Schönbohm ab. Nun kommt die Retourkutsche. Der frühere Chef des Bundesamts für Cybersicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, fordert vom ZDF eine Unterlassungserklärung und eine Geldentschädigung von 100.000 Euro. Schönbohm hatte wegen einer Ausgabe der ZDF-Sendung „Magazin Royale“ von Jan Böhmermann seinen Job verloren. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wegen-jan-boehmermann-frueherer-bsi-chef-schoenbohm-geht-gegen-zdf-vor-19141354.html Wie sein Anwalt Markus Hennig zuerst dem People-Magazin Bunte erzählte, fordert er für seinen Mandanten Schadenersatz in Höhe von 100 000 …

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Denkfabrik zur Verbesserung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dokumentiert im August 2023 zwei „Verfehlungen“ Die Denkfabrik R21 will mit ihrer „Initiative für einen besseren ÖRR“ sicherstellen, dass das Ausgewogenheitsgebot befolgt und professionelle journalistische Standards eingehalten werden. […] Der Fokus der Beobachtung liegt dabei auf einem festen Sample reichweitenstarker Nachrichtenformate aus ARD (Tagesschau/Tagesthemen), ZDF (Heute/Heute Journal), Deutschlandfunk (Informationen am Morgen/Mittag/Abend) und dem Jugendformat Funk (u.a. Podcast „Die Woche“). https://www.oerr-denkfabrik-r21.de/post/kretschmer-ich-wei%C3%9F-nicht-was-das-f%C3%BCr-ein-interview-werden-soll

WDR-Rundfunkrat am 30.8.2023 Stellungnahme zur ARD-Selbstverpflichtung Der WDR-Rundfunkrat hat eine Stellungnahme zum Entwurf der ARD-Selbstverpflichtung verabschiedet. Das Gremium kritisiert die Mehrfachverwendung von nicht quantifizierbaren Zielen und Indikatoren sowie die Unklarheit der Verknüpfung von Zielen und Erfolgsindikatoren in den einzelnen Projekten. Die ARD-Selbstverpflichtung sollte sich stärker auf die zukünftig im Vordergrund stehenden Themeninhalte konzentrieren, anstatt primär marketingorientiert zu sein. Insgesamt komme der lineare Bereich sowohl im Ausblick als auch im Rückblick zu wenig zur Geltung […] Rundfunkrat begleitet Zukunftsprozess Intendant Tom Buhrow berichtete in der Sitzung des WDR-Rundfunkrats über die jüngsten Maßnahmen im Rahmen des ARD-Reformprozesses. In der Vergangenheit seien innerhalb …

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Diskriminierung: ARD warnt vor Comedy-Kultserie „Familie Heinz Becker“ Erneut bekommt eine ältere Serie einen Warnhinweis vom Sender, wegen „diskriminierender Wirkung“. Es zeigt sich, dass nicht alle Sprüche zeitlos sind. Die saarländische Serie „Familie Heinz Becker“ wurde bereits 2003 eingestellt, erfreut sich aber immer noch großer Beliebtheit und wird weiterhin ausgestrahlt. So ist sie in der Mediathek des Saarländischen Rundfunks (SR) und der ARD-Mediathek zu finden, inklusive Episode mit Warnhinweis: „Das folgende fiktionale Programm wird in seiner ursprünglichen Form gezeigt. Es enthält Passagen, deren Sprache und Haltung aus heutiger Sicht diskriminierend wirken können“. https://www.berliner-zeitung.de/news/diskriminierung-ard-warnt-vor-comedy-kultserie-familie-heinz-becker-li.383959 Anmerkung: In der ARD-Mediathek sind noch Sendungen …

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Für den BR ist es kein Thema, dass die Süddeutsche Zeitung kurz vor der Landtagswahl ohne Beweise schwere Anschuldigungen gegen den Spitzenkandidaten einer Partei aus dessen Jugend erhoben hat. Stattdessen meint der BR-Landespolitikchef, Aiwanger müsse beweisen, dass sein Dementi und das Schuldeingeständnis seines Bruders korrekt seien. Ein schlimmes Exemplar antijournlistischer Meinungsmache – und noch dazu mit nicht offengelegten Interessenkonflikten. Hier zeigt sich, wie problematisch so ein Rechercheverbund sein kann, wie er zwischen den öffentlich-rechtlichen BR-Schwesteranstalten NDR und WDR und der Süddeutschen besteht. Der Medienskandal besteht darin, dass die Süddeutsche sich in unzulässiger Verdachtsberichterstattung ergangen hat und keine Beweise vorlegen kann. …

BR: Im Zweifel gegen den Angeklagten Aiwanger und für den ARD-Partner Süddeutsche Zeitung Weiterlesen »