NewsGuard ist ein US-Unternehmen, das die journalistische Qualität und Glaubwürdigkeit von mehreren Tausend Medien in verschiedenen Ländern fortlaufend untersucht und seine Bewertungen an Internet-Konzerne lizenziert. Diese kennzeichnen „nicht vertrauenswürdige“ Medien dann mit einem Warnschild. In der vergangenen Woche hat auch Multipolar einen Fragenkatalog der Firma erhalten. Unsere Arbeit wird derzeit überprüft. Anlass für Multipolar, die Prüfer selbst unter die Lupe zu nehmen. PAUL SCHREYER, 30. März 2022, 2 Kommentare, PDF NewsGuard wurde 2018 in New York gegründet und operiert inzwischen auch in Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. Geleitet wird das Unternehmen von den beiden Journalisten und Medienunternehmern Steven Brill …

Medien aussortieren Weiterlesen »

Bürgerrechtler: Medienfreiheit und -vielfalt in der EU nehmen ständig weiter ab Die Civil Liberties Union For Europe beklagt politischen Druck, hohe Eigentumskonzentration, Verleumdungen und missbräuchliche Klagen gegen Journalisten. … 2021 war demnach von einem „ständigen Rückgang der Medienfreiheit und des Medienpluralismus“ in der Gemeinschaft geprägt. Einige Regierungen der Mitgliedsstaaten hätten sogar zu einem Handbuch gegriffen, das dem Modell des russischen Präsidenten Wladmir Putin folge, erklärte die Bürgerrechtsorganisation in einer Mitteilung. Die Autoren des am Montag veröffentlichten Berichts beklagen einen wachsenden politischen Druck auf Medienschaffende, eine hohe Eigentumskonzentration bei Verlagen und im Rundfunk sowie Verleumdungen und missbräuchliche Klagen gegen Journalisten. Im …

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Wer in den letzten Wochen die großen TV-Talkshow-Formate von ARD und ZDF eingeschaltet hat, konnte dort einen wahren Sturm der Meinungsmache wahrnehmen. Das durchgängige Thema war die russische Invasion der Ukraine. Das ist verständlich, hat dieses Thema doch eine überragende Bedeutung. Unverständlich war indes die Auswahl der Gäste. Wer Vertreter suchte, die etwas über die Vorgeschichte und den Hintergrund dieses abscheulichen Krieges zu sagen hatten, suchte meist vergebens. Vollkommen unverständlich ist der Trend, sogar offizielle ukrainische Vertreter einzuladen und zuzuschalten und deren Aussagen nicht als die einer Kriegspartei einzuordnen. Das ist unprofessionell, das ist Meinungsmache, ja, das ist Propaganda. Und …

Die totale Meinungsmache ist möglich Weiterlesen »

EU-Sanktionen gegen Sendetätigkeiten von RT und Sputnik beunruhigen den Hamburger Mediensenator Carsten Brosda. Auch Vodafone ist irritiert. „Wir haben aus guten Gründe die Staatsferne bei der Aufsicht“, erläuterte der SPD-Politiker seine Bedenken. Hier „entscheiden jetzt die Regierungen“ und garniertem das Verbot noch mit dem Hinweis an internationale Online-Plattformen, einschlägige Dienste der betroffenen Sender auf jeden Fall zu unterdrücken. Er stelle sich eine ausgewogene Diskussion in einer Demokratie anders vor, betonte Brosda. Es gelte, vorab Regeln aufzustellen, etwa für eine gemeinsame Wissensbasis für Bürger, für den Kampf gegen Desinformation insbesondere zum Schutz der Integrität von Wahlen oder zum Schutz vor zu …

Medienpolitiker und Provider kritisieren RT-Verbot Weiterlesen »

Journalismus zum Ukraine-Krieg: Von Nachrichtenerzählern und Moderationsgefreiten Journalismus mit Blick auf den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der russischen Führung gegen die Ukraine hat auf vielen Ebenen zu tun mit „Storytelling“, also mit dem Erzählen von Geschichte(-n). Damit sei hier nicht primär der Aspekt gemeint, inwiefern die vermittelten Informationen der Wahrheit entsprechen. Sondern es sei vor allem der Schwerpunkt gelegt auf einige Seiten dessen, was erzähltheoretisch und -praktisch „Narrativ“ und „Narrativität“ genannt wird. „Narrativität“ ist auch im Journalismus ein sehr bewährter und wirksamer Kommunikationsmodus. Sein Einsatz hängt mit der „Glaubwürdigkeit“ oder besser: Vertrauenswürdigkeit journalistischer Beiträge eng zusammen. https://www.heise.de/tp/features/Journalismus-zum-Ukraine-Krieg-Von-Nachrichtenerzaehlern-und-Moderationsgefreiten-6585958.html  

Wie deutsche Medien die Bundesregierung am Hindukusch verteidigten Wie kommt Kriegspropaganda in unsere Medien? Eine Fallstudie am Beispiel des Krieges in Afghanistan Auf das folgende Zitat von Martin Sonneborn mit Bezug zu unserem Thema möchte ich zum Einstieg hinweisen. Sonneborn und sein Büroleiter haben den Schauprozess gegen Julian Assange in London verfolgt, kritisiert und dokumentiert. Und hier bringt der EU-Abgeordnete für Die Partei sein Fazit auf den Punkt: Unsere Freiheit wird nicht am Hindukusch verteidigt; sondern in Belmarsh. Free Assange! … Denn ein besonders zentrales Element von Propaganda ist, dass die gleiche Botschaft auf möglichst allen Kanälen verbreitet wird – …

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RT DE:Was ist schon Propaganda? Mit dem EU-Verbot ist der Streit um RT DE noch nicht zu Ende. Über Medienregulierung in den Wirren des Kriegs. … „Das EU-Verbot aller russischen Staatsmedien fußt auf EU-Sanktionsrecht,“ so Eva Flecken von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, die sich in einer langwierigen Auseinandersetzung mit RT DE befindet. Der große Unterschied zwischen den beiden Verboten von RT DE , dem deutschen und dem europäischen, ist dieser: „Die von den Landesmedienanstalten ausgesprochene Untersagung des Programms von RT DE in Deutschland ist medienrechtlich begründet,“ sagt Flecken. Weil RT DE das deutsche Verbot aber ignorierte und weiter sendete, setzte die …

RT DE und Propaganda – EU-Verbot/Deutschland-Verbot Weiterlesen »