Kostenverschleierung beim gestoppten RBB-Neubau: Wer hat’s gewusst? War RBB-Chefredakteur Biesinger an der Vertuschung von Kosten beim Digitalen Medienhaus beteiligt? Der RBB dementiert. Doch offenbar hatte man auch im Sender immer wieder Fragen. […] Biesinger weist im BI den Vorwurf, er habe Kosten verschleiert, als „falsch“ und „rufschädigend“ zurück, auf SZ-Anfrage äußerte er sich nicht weiter. Der RBB weist die Vorwürfe gegen Biesinger ebenfalls zurück: Der sei weder für die Beschlüsse der damaligen Geschäftsführung noch für die Art, wie diese die Gremien unterrichtete, verantwortlich gewesen. Aus dem Lutz-Abel-Bericht ergebe sich nicht, „dass Herr Biesinger an der Verschleierung von Baukosten gegenüber dem …

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Rechnungshof kritisiert Millionen-Bauprojekt des WDR Rechnungshofprüfer haben das Vorgehen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) bei einem Millionen-Umbau-Projekt bemängelt. Hintergrund der Prüfung ist eine Kostensteigerung der laufenden Sanierung des WDR-Filmhauses in der Kölner Innenstadt von ursprünglich angemeldeten 130 Millionen auf 240 Millionen Euro. Der öffentlich-rechtliche Sender verteidigte seine Planungen. Der Landesrechnungshof NRW teilte am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, der WDR habe im Vorfeld der Entscheidung zur Sanierung keine ausreichende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt. Zuerst berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ über das vorläufige Prüfergebnis. Weiter hieß es von den Prüfern: „Außerdem lag dem Verwaltungsrat vor Projektbeginn kein grober Kostenrahmen für die Gesamtbaumaßnahme vor. …

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Und täglich grüsst der „Klimaleugner“ – ARD und ZDF auf dem Weg zum Wahrheitsministerium In Deutschland wächst seit Jahren der Unmut über den öffentlichrechtlichen Rundfunk, der betreutes Denken als objektiven Journalismus verkauft. Obwohl die Kritik nicht mehr abebbt, ist eine ernsthafte Reform nicht in Sicht. Die Belehrung durch den öffentlichrechtlichen Rundfunk ist mittlerweile Programm. Das «Monitor»-Magazin des WDR präsentiert derzeit auf Instagram «verharmlosende Klimasprache» und liefert «Alternativbegriffe». «Klimawandel» etwa klingt nach Meinung der dortigen Redaktion zu sehr wie ein «sanfter, natürlicher Prozess» und nicht so «heftig, gefährlich und menschengemacht» wie «Klimakrise». «Erderwärmung» hört sich zu «angenehm und positiv» an, wie …

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MDR setzte Belieferung der „Tagesschau“ mit Regional-News aus https://www.dwdl.de/nachrichten/94217/mdr_setzte_belieferung_der_tagesschau_mit_regionalnews_aus/ MDR-Chefin Wille setzte Belieferung der Tagesschau aus: Zwei Wochen keine Online-Nachrichten In der ARD tobt ein Machtkampf um Klicks und Ansehen. MDR-Intendantin Karola Wille setzt die Redaktion von ARD-aktuell mit einem radikalen Schritt unter Druck. In einem bundesweit einmaligen Schritt hat der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) die Zulieferung von Online-Nachrichten für das Digitalangebot der Tagesschau zeitweise gestoppt. In der App und auf der Webseite der Tagesschau gab es für mehr als zwei Wochen keine Nachrichten aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Hintergrund ist ein Streit zwischen der MDR-Spitze und der in Hamburg angesiedelten …

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Ein Ministerium spannt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein, um eine Agenda zu treiben, die weit jenseits des Auftrags einer staatsfernen Institution liegt. Während eine unaufgeregte Hitzewarnung im Wetterbericht bei deutlich über 30 Grad keinerlei politischen Streit auslösen würde, empfinden sehr viele, bis hin zur Unionsfraktion im Bundestag, den Alarmismus eines Karl Lauterbach weit übertrieben und politisch motiviert. Unter solchen Umständen dürfte sich ein staatsferner Rundfunk nie zum Handlanger der Agenda eines – noch dazu äußerst umstrittenen – Ministers machen. Mehr auf: https://norberthaering.de/propaganda-zensur/rundfunk-hitze/

KEF: Änderung bei Verteilmodus der ARD-Beitragsgelder nicht nötig (21.07.2023) Sonderbericht im Auftrag der Länder – Forderung: Programmaustausch verstärken Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hält es nicht für erforderlich, den derzeitigen Verteilmodus von Rundfunkbeitragsgeldern innerhalb der ARD – also die Mittelzuweisung nach Beitragszahlern im jeweiligen Sendegebiet – zu verändern. Das geht aus einem „Sonderbericht der KEF zum Beitragsschlüssel der ARD“ vom 25. Mai hervor, der dem epd vorliegt. Die Bundesländer hatten im Dezember 2022 die KEF beauftragt zu untersuchen, wie sich der Beitragsschlüssel der ARD ändern ließe, „um zwischen den Landesrundfunkanstalten bestehende Disparitäten auszugleichen oder abzumildern“. […] …

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Mangelhafte Besetzung im Rundfunkrat: Für mehr Transparenz Der neue Medienstaatsvertrag stattet die Rundfunk- und Verwaltungsräte mit mehr Kompetenzen aus. Problematisch bleibt aber deren Besetzung. Seit über acht Jahren koordiniert Heike Raab, SPD-Staatssekretärin aus Rheinland-Pfalz, die Rundfunkkommission der Länder, wo die Weichen der Medienpolitik für Deutschland gestellt werden. „Wir erleben eine Erosion des Vertrauens in alle Medien, aber Medien brauchen Vertrauen. Und hier hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine besondere Verantwortung“, warnt sie im Gespräch mit der taz. […] „Als Bürger habe ich nicht unbedingt den Eindruck, dass der Rundfunk mir gehört, und dabei ist das doch die Idee: Der Rundfunk gehört …

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