Ein TATORT-Regisseur beklagt die Ängstlichkeit beim öffentlichrechtlichen Fernsehen: „Ich wünschte mir einen Kommissar, der AfD wählt“ Tom Bohn hat dreissig Jahre lang «Tatort» gedreht. Jetzt mag der Regisseur nicht mehr, weil ihm die Redaktionen zu sehr auf die politische Korrektheit achten. Herr Bohn, bei Twitter haben Sie letztens geschrieben, das Leben mit der Berufsbezeichnung «Tatort»-Regisseur sei kompliziert geworden, jeden Montagmorgen schüttle der Bäcker nur seinen Kopf. Den letzten «Tatort» habe ich vor anderthalb Jahren gedreht. Ich drehe in Zukunft keinen mehr. Kategorisch? Kategorisch. Es kommen gerade interessantere Projekte. Was ist passiert? Erst einmal, ganz wichtig: Ich bin dem «Tatort» sehr …

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Sachsen verliert Platz an Sachsen-Anhalt: Haseloff in ZDF-Verwaltungsrat gewählt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ist ab 1. Juli Mitglied im ZDF-Verwaltungsrat. Die Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer wählte den CDU-Politiker in das Gremium, wie die Staatskanzlei in Magdeburg am Mittwoch mitteilte. Haseloff folgt auf Stanislaw Tillich (CDU). Der frühere Ministerpräsident von Sachsen und Aufsichtsratsvorsitzende der Mitteldeutschen Braunkohlegesellschaft scheidet nach ZDF-Angaben zum 1. Juli aus dem Verwaltungsrat aus. Vorsitzende des zwölfköpfigen Verwaltungsrats ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Außerdem gehören dem Gremium Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und sein brandenburgischer Amtskollege Dietmar Woidke (SPD) an. Die Ministerpräsidenten werden …

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Medien & Corona: Das sagt das Publikum! https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/corona-medien-gefilterte-realitaet-100.html Corona-Pandemie: Wenn aus Meinungen Fakten werden https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/corona-meinung-fakten-100.html Negative Berichterstattung: Wenn Nachrichten zum Stressfaktor werden https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/negative-nachrichten-als-stressfaktor-100.html In der Beziehung zwischen Mensch und Medien kriselt’s. Das zeigen wissenschaftliche Studien und die Antworten von MDR-Nutzenden auf unsere Fragen nach ihren Erfahrungen mit Medien während der Corona-Pandemie. Vertrauen ist verloren gegangen. Wie kommen die Medien da wieder raus? https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/corona-journalismus-gesellschaft-100.html Irgendjemand quatscht immer. Sonntags talkt Anne Will, montags Frank Plasberg, dienstags bis donnerstags Markus Lanz, ebenfalls am Donnerstag Maybrit Illner, und Sandra Maischberger redet mittwochs über Gott und die Welt und Corona. https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/corona-talkshows-102.html Medien-Verdruss durch Corona-Pandemie: Corona …

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Wolfgang Schulz: Nicht das Vertrauen in die Medien sinkt „Wir sehen, dass Leute nicht das Vertrauen in Medien verlieren, sondern sagen, dass die Medien nicht ihre Wirklichkeit wiedergeben.“ https://www.medienpolitik.net/2022/05/die-medienregulierung-in-deutschland-faehrt-auf-eine-wand-zu/ Hinweis der Redaktion: Zusammenhang zwischen Medien- und Systemvertrauen. Dabei zeigt sich, dass Medienvertrauen in einem deutlichen Zusammenhang mit der generellen Unzufriedenheit mit dem politischen System und der Wahrnehmung einer geringen politischen Wirksamkeit steht. Je stärker die Zweifel am politischen System sowie das Gefühl der eigenen Wirkungslosigkeit ausgeprägt sind, umso kritischer ist das Bild von der Berichterstattung in den klassischen Medien. … Je stärker die Zweifel am politischen System sowie das Gefühl …

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Der Auftrag von ARD und ZDF Die Bundesländer haben sich auf einen neuen Sendeauftrag für die öffentlich-rechtlichen Sender geeinigt. Was das genau heißt, ist aber noch offen. Der Rundfunkbeitrag war noch kein Thema. Die Rundfunkkommission der Länder erstellt nun den Entwurf eines Medienänderungsstaatsvertrags, den die Länderchefs beschließen sollen. Am 20. Oktober soll der Vertrag unterzeichnet werden, dann müssen ihm noch die Länderparlamente zustimmen. Die Sender können ihre Programme künftig flexibler gestalten, also zwischen linearen Programmen und Onlineangeboten umschichten. Wie weit der Sendeauftrag das heftig diskutierte Fach der „Unterhaltung“ umfasst, wird sich zeigen, wenn der Wortlaut des Staatsvertrags vorliegt. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/neuer-medienstaatsvertrag-fuer-ard-zdf-und-deutschlandradio-18077164.html Politik …

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Informationsauftrag kollidiert mit Schlafbedürfnis – Die Polit-Talkshows beginnen zu spät In TV-Talkshows wird Politik hautnah erfahrbar gemacht. Doch durch die späte Sendezeit werden Millionen Menschen davon ausgeschlossen. …. Wer um 6 Uhr morgens aufsteht und mindestens 7 Stunden lang geschlafen haben will, muss spätestens um 23 Uhr einschlafen. Also nicht erst sich fertig machen und ins Bett gehen, sondern bereits schlafen. Das ist Alltag in Millionen Haushalten in Deutschland. … Nun ein Blick in die Anfangszeiten der Polit-Talkshows der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender: Anne Will beginnt in der Regel um 21 Uhr 45 und endet um 22 Uhr 45, Markus Lanz beginnt …

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Ärger um Rundfunkbeitrag: Änderung im Bundesteilhabegesetz sorgt dafür, dass Menschen mit Behinderung nun Rundfunkbeitrag bezahlen müssen – Anpassung des Beitragsstaatsvertrages bisher nicht geplant Wegen einer Gesetzesänderung werden Menschen mit Behinderung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk plötzlich zur Kasse gebeten. Die hessische Landesregierung sieht keinen Handlungsbedarf. … Um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu verbessern, verabschiedete die Bundesregierung 2020 das Bundesteilhabegesetz, das die finanzielle Unterstützung für die Pflege neu regelt. Unter anderem dürfen Betroffene nun mehr Geld dazuverdienen, ohne dass es ihnen vom Amt wieder abgezogen wird. Da Martina Baab aber ohnehin nicht arbeitet, dachte sie nicht, dass sich durch das …

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