Die Schweizer stimmen gegen die „Halbierungsinitiative“ im öffentlichen Rundfunk. Die rechtskonservative Kampagne ist damit vorerst gescheitert. […] In einer Volksabstimmung sprachen sich am Sonntag ersten Hochrechnungen zufolge 62 Prozent gegen den Vorschlag aus, die jährliche Haushaltsabgabe zur Finanzierung der SRG auf 200 Franken zu senken. Mit 335 Franken (rund 365 Euro) pro Jahr erhebt die Schweiz den Initiatoren zufolge die weltweit höchsten Rundfunkgebühren. Mit der Ablehnung der sogenannten „Halbierungsinitiative“ folgt das ‌Stimmvolk der Empfehlung der Regierung. […] Ein massiver Abbau der Schweizer Medieninfrastruktur sei verhindert worden, sagte Laura Zimmermann, die Leiterin der Kampagne gegen die Kürzungen. […] Bei einer Annahme …

Schweizer lehnen drastische Kürzungen bei Rundfunk ab Weiterlesen »

Beim Live-Podcast „Debatte in Sachsen“ war auch die konservative ARD-Moderatorin Julia Ruhs zu Gast. In der Dresdner Frauenkirche ging es um die angebliche links-grüne Meinungsmacht bei den Medien. Ist die Kritik an den Journalisten berechtigt? Dresden. Es ist ihr anzumerken, dass sie nicht mehr gern über ihn spricht, den von vielen als solchen wahrgenommenen Skandal um ihre Person. „Ich bin bei dem Thema mittlerweile ein bisschen empfindlich“, sagt Julia Ruhs. „Ich finde nicht, dass wir in der Sendung etwas falsch gemacht haben.“ Dennoch sei ein Bauernopfer gesucht worden, und in dem Fall sei sie das gewesen. Die Rede ist von …

Debatte in Sachsen: Alle links und grün im Journalismus? Weiterlesen »

Betroffen von der Streichung sind tagesschau24, ONE und ARD alpha – sie alle werden am 31.12.2026 abgeschaltet. Zudem wird ZDFneo ein gemeinsames Programm beider Öffentlich-Rechtlicher Anstalten. ARD und ZDF wollen bei der zukünftigen Umsetzung des Reformstaatsvertrages eine klarere Ausrichtung an den jüngeren Zielgruppen an den Tag legen. Daher bündeln sie ihr Angebot und streichen drei lineare Sender. Betroffen von der Streichung sind tagesschau24, ONE und ARD alpha – sie alle haben keine Zukunft mehr. Zudem steigt die ARD bei ZDFneo mit ein, das folglich ein gemeinsames Programm beider Öffentlich-Rechtlicher Anstalten und im Zuge dessen nur noch „neo“ heißen wird. Zudem …

ARD und ZDF einigen sich auf Streichung von drei Spartenkanälen Weiterlesen »

Ein KI-generiertes Video im „heute journal“ hat die Debatte um den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Redaktionen wieder angefacht. Es zeigt sich: Der Branche fehlen KI-Grundlagen. […] Nur sehr wenige Redakteure und Journalisten wissen, wie Große Sprachmodelle arbeiten. Sie vertrauen ChatGPT, Grok und anderen nahezu blind. Welche Vektorisierungen und Wortmatrizen verwendet worden sind, auf deren Basis solch ein Großes Sprachmodell arbeitet, weiß da niemand. Das hat Folgen für die journalistische Arbeit. Denn das führt dann etwa zu Beiträgen wie dem von der „Tagesschau“ am 17. März 2025 über russische Propaganda in westlichen Chatbots. Völlig kritiklos wurde nachgebetet, was eine „Studie“ der …

Ziemlich unbedarft: Das Desaster mit den KI-Richtlinien in den Medien Weiterlesen »

Am Sonntag trafen sich Beamte der US-Regierung mit Kongressmitarbeitern zu einer Besprechung hinter verschlossenen Türen. Laut einer Reuters-Meldung vom Sonntag haben zwei nicht namentlich genannte Personen anschließend über das Treffen berichtet. Nach Aussage der beiden Informanten sollen Mitarbeiter der US-Regierung gegenüber den Kongressmitarbeitern zugegeben haben, dass Iran keinen Erstschlag gegen die USA geplant habe. Reuters schrieb dazu: „Es habe keine Geheimdienstinformationen gegeben, wonach Iran einen Erstschlag gegen US-Streitkräfte plane, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.“ https://www.reuters.com/world/us/pentagon-tells-congress-no-sign-that-iran-was-going-attack-us-first-sources-say-2026-03-02/ Teheran: „Defensive Maßnahmen“ Europas werden als „Kriegshandlung“ gewertet Die politische Führung in Teheran warnt eindrücklich die europäischen Länder davor, sich dem Konflikt Irans …

Iran: „Defensive Maßnahmen“ Europas werden als „Kriegshandlung“ gewertet Weiterlesen »

Ein Gerücht und seine Folgen: Die „Bild“-Zeitung behauptete diese Woche in einer Schlagzeile, die Berlinale-Intendantin müsse gehen. Eine dürre Nachricht – Tricia Tuttle bleibt im Amt. Das ist gut so. […] Hinter der Schlagzeile der „Bild“, die auch einen „Antisemitismusskandal“ sehen wollte, stand eine dürre Nachricht: Weimer, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, hatte für Donnerstagvormittag zu einer Aufsichtsratssitzung der KBB (Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin) geladen, von der aber schon früh am Tag bekannt wurde, dass von einer Ablösung Tricia Tuttles nicht die Rede sein konnte. Man werde mit der Intendantin weitere Gespräche führen. […] Die Manifestationen …

Die Berlinale-Direktorin bleibt Weiterlesen »

https://www.deutschlandfunk.de/zdf-teile-der-mitarbeitenden-versammlung-an-nius-geleaked-100.html Auch die Schlussredaktion hätte als Kontrollinstanz versagt. Versagt hat auch die Kommunikation. So wurde zunächst nur eingestanden, dass die Kennzeichnung als KI gefehlt habe. Tatsächlich sind beim ZDF aber KI-Bilder in Nachrichtensendungen generell nicht erlaubt. Es sei denn, sie sind selbst das Thema. Schausten bedauert das: „Die Tragweite des Themas wurde spät erkannt. Und es schien zunächst so, als sei es nur um einen technischen Fehler gegangen.“ In der Betriebsversammlung am Montag im Beisein von 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dürften die Wogen hochgegangen sein. So verteidigte US-Korrespondent Elmar Theveßen laut Nius-Protokoll seine Kollegin in New York: „Kein einziges Wort …

ZDF: Teile der Mitarbeiter-Versammlung geleaked Weiterlesen »