Quelle Beitragsbild: Pars Today Dr. Gniffkes Macht um acht Völkermord im Jemen? Fiderallala Bombardements auf Schulbusse und Marktplätze, alle zehn Minuten stirbt ein Kind in diesem Krieg – aber ARD-aktuell behandelt den Genozid nachrangig Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Über den Völkermord im Jemen berichtet ARD-aktuell in der Hauptausgabe der Tagesschau um 20 Uhr seit Kriegsbeginn vor drei Jahren allenfalls sporadisch. Die westliche Kriegsallianz – es sind ja beileibe nicht bloß Saudi-Araber – bombt tagtäglich zivile Einrichtungen in Grund und Boden, nimmt Schulbusse, Marktplätze und alle Menschenansammlungen unter Raketenfeuer, und seien es auch „nur“ Beerdigungen oder Hochzeitsfeiern. Die USA, …

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Bildquelle: Tagesschau.de Dr. Gniffkes Macht um acht Mieses Maaßen-Nachspiel – ARD-aktuell-Chef Gniffke will dem abgehalfterten Verfassungsschützer ans Bein pinkeln, aber so richtig traut er sich wohl doch nicht Von Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam Ach, wie gerne wohl hätte ARD-aktuell-Chefredakteur Dr. Kai Gniffke dem Seehofer-Schützling Hans-Georg Maaßen noch richtig eins auf die Nuss gegeben? Weil der, so sieht es Qualitätsjournalist Gniffke, über die TV-Nachrichten aus Hamburg in einer Weise gesprochen habe, die dazu angetan sei, „die Tagesschau in Misskredit zu bringen“. Und das sogar vor dem Innenausschuss des Bundestages! Das geht gar nicht. Also holt Dr. Gniffke aus – und schifft, …

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Dr. Gniffkes Macht um acht Tagesschau vernebelt Machenschaften mit der Rente Der Qualitätsjournalismus vermeidet wirksame Information über Alternativen zum neokonservativen Abbau Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Der Qualitätsjournalismus der ARD-aktuell hat es geschafft: Gemeinhin gilt als unumstößlich, dass künftig „immer weniger Erwerbstätige eine immer größere Zahl von Rentnern finanzieren müssen.“ Denn: „Die Deutschen leben immer länger“. Daher der Zwang, die Beiträge zu erhöhen, die Lebensarbeitszeit zu verlängern und das Rentenniveau abzusenken. Das Erste deutsche Fernsehen und die übrigen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter haben wesentlichen Anteil an der Festigung dieses Glaubenssatzes. Alternative Rentenmodelle spielen im öffentlichen Diskurs kaum mehr eine Rolle. Überhaupt …

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Bilduelle: Bundesregierung/Steins Dr. Gniffkes Macht um acht Hofberichte voller Doppelmoral – Berlin schmiert afrikanische Potentaten für menschenrechtswidrige Flüchtlingsabwehr, und die Tagesschau verschleiert den Skandal Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Qualitätsjournalismus vom Allerfeinsten bekommt der deutsche TV-Konsument besonders gerne dann vorgeführt, wenn ARD-aktuell aus Berlin über einen Staatsbesuch „informiert“. Da bewährt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Verächter demokratischen Selbstverständnisses und erweist sich als regierungsfrommer Staatsfunk. Er vermittelt Bilder und Eindrücke nicht gemäß der Realität, sondern gemäß der Sichtweise, die Bundeskanzlerin Merkel für wählerwirksam und politisch wünschenswert erachtet. Ein delikates Beispiel dafür ist der Beitrag auf tagesschau.de über den Deutschland-Besuch des …

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Beitragsbild: Bundesarchiv Dr. Gniffkes Macht um acht Der 20. Juli im reaktionären Staatsritual Die Tageschau macht sich für ihr Millionenpublikum zur Bühne für Regierungspopulismus und -heuchelei. – Eine Abrechnung mit der sehr selektiven und einseitigen Würdigung des Widerstandes gegen den Hitler-Faschimus durch den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Welch ein erbärmlich verkümmertes Geschichtsbewusstsein, welch ein schauerliches, missgeleitetes Gedenkritual: Mit großem Pomp und Trara, mit Kranzniederlegung, Flaggengruß, den Melodien und Trommelwirbeln des Heeres-Musikkorps und, zum krönenden Abschluss, mit der Vereidigung von 400 Bundeswehr-Rekruten zelebrierte die Bundesregierung im Hof des Berliner Bendler-Blocks ihren Staatsakt zum Gedenken an die Attentäter …

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Bildquelle: Screenshot Al Jazeera Dr. Gniffkes Macht um acht Versager auf der ganzen Linie von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Ein Weltereignis bereitet ARD-aktuell Orientierungsprobleme: US-Präsident Trump möchte mit dem russischen Präsidenten Putin sprechen, und der ist einverstanden. Prompt erweist sich der im Deutschen Fernsehen epigenetisch verankerte Nachrichten-Reflex “Amis gut, Russen böse” als hinderlich. Und auch das noch: Die Berliner Regierung guckt weg und beschäftigt sich höchst intensiv mit sich selbst. Was also tut ein gestandener Qualitätsjournalist für ARD-aktuell, wenn sich die Berichte häufen, dass Putin und Trump sich am 16. Juli in Helsinki treffen und tatsächlich miteinander reden wollen? …

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Beitragsbild: Screenshot Tagesschau.de Dr. Gniffkes Macht um acht Da hat Putin ja nochmal Schwein gehabt … Freude über deutschen Fußballersieg im Spiel gegen Schweden / Aber: Die antirussische Feindbildpflege wird fortgesetzt „Putins Spiele“(!): Die deutsche Fußballmannschaft hat gegen Schwedens Team doch noch gewonnen, in letzter Sekunde. Wenigstens für einen unbeschwerten, fröhlichen Augenblick während dieser Fußball-Weltmeisterschaft war in Deutschland keine Zeit für russophobe Hetze. Doch dass die wiederauflebt, ist angesichts der Verhältnisse in der deutschen Medien-Welt so sicher, wie der „russische Hacker“ eine Hauptrolle im transatlantischen Propagandazirkus spielt. Wie russophobe Kampagnen aussehen und sich an US-Vorbildern orientieren, hat ARD-aktuell mit Bedacht …

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