Wer die fast stündlichen Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schaut, auch „Morgenmagazin“, „Kontraste“, „Weltspiegel“ und wie sie alle heißen, der kommt aus dem Schreiben von Programmbeschwerden gar nicht mehr heraus. Doch es bringt scheinbar nichts, obwohl es mich viel Zeit und Mühe kostet, diese Sendungen zu schauen, zu analysieren und schließlich eine Beschwerde sachlich und fundiert zu schreiben. Warum mache ich das? Mir ist die Berichterstattung in letzter Zeit oft zu einseitig, wichtige Fakten werden nicht genannt. Besonders wichtig ist mir das Thema Krieg, denn ich möchte, dass der Frieden in diesem Land erhalten bleibt. Von Kriegsertüchtigung halte ich gar nichts. …

ARD und ZDF: Mir reichts! Ich schreibe Programmbeschwerden! Weiterlesen »

Beispiel Ukraine / Gedächtnishilfe zu Friedensverrat und Unwesen der „Koalition der Willigen“ / „Man kann sich nicht mit der NATO verbünden, ohne Mittäter zu werden“ Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam­­­­­ Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich: Am 13. August (1961, die Tagesschau erinnerte natürlich) ließ SED-Staatsratsvorsitzender Ulbricht die Berliner Mauer errichten. Sie sollte den Weltfrieden wahren. Am Mittwoch, 13. August (2025), zog CDU-Kanzler Merz seine diplomatische Mauer hoch gegen US-Präsident Trumps Absicht, mit Russland ein Ende des Ukraine-Krieges auszumachen. Per Videoschalte kasperten Merz und seine Kriegsgeilinge in Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Finnland sowie der niederländische NATO-Büttel Rutte, …

Kanzler Merz, der Kalte Krieger Weiterlesen »

Im Diskurs über den Europäischen Krieg ist das Meiste noch vom Kopf auf die Füße zu stellen / Die Ossis sind die besseren Wessis   Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Achtung, ein kapitaler Baerbock: „Sind die Deutschen bereit, für die Freiheit zu sterben? Wir sind es.“ [2] Dieser unsäglich dumme Spruch   – Zitat in Anführungszeichen!  – dient als Überschrift eines Artikels in der Neuen Zürcher Zeitung. Andernorts taucht er nicht auf; zuzutrauen ist er unserer Hasspredigerin im Außenamt allemal. Ein übler Treppenwitz, was diese Frau unter Diplomatie und außenpolitischer Strategie versteht. Kennen Sie den schon? „Wir sind die Guten!“ …

Putins Gas statt Bidens Bomben Weiterlesen »

Dr. Gniffkes Macht um Acht ARD-aktuell ist dem politischen Schweigekartell beigetreten, das Desaster in Kiew verlangt aber den Offenbarungseid In nicht einmal mehr zwei Wochen, am 31. März, dürfen die Ukrainer ihren nächsten Präsidenten wählen. Die Aussichten für den erneut kandidierenden Amtsinhaber Petro Poroschenko sind beinah genauso gering wie die Kenntnis des deutschen Durchschnitts-Fernsehzuschauers von den Verhältnissen im osteuropäischen Nachbarland. Wer weiß schon, dass im Bewerberfeld auch die Hasspredigerin Timoschenko wieder und der Komiker Selenski erstmalig antreten (1) – und was das über die politische Kultur der Ukraine besagt? Unsere wichtigsten Nachrichteninstitute, voran ARD-aktuell, bieten eben keine fortlaufende Information über …

Ukraine? Geht Sie nichts an Weiterlesen »

Bild: president.gov.ua/CC BY-SA-4.0

Der Staat Ukraine steht am Rande des Zusammenbruchs. Sein bis ins Mark korrupte Regime des dem Oligarchen Poroschenko hält sich nur mithilfe der USA, der EU und besonders Deutschlands sowie per Kollaboration mit faschistoidem Gesindel mühsam im Amt. Wie lange noch? Der ukrainische Außenmister ließ wissen, monatlich verließen 100000 Ukrainer das Land. (1,2) Und pflichtwidrig schweigt ARD-aktuell (Tagesschau, Tagesthemen & Co.) eisern darüber. Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Laut Oleksandr Vilkul, dem Vizevorsitzenden des Oppositionsblocks, haben bisher 8 Millionen Ukrainer ihre Heimat auf der Flucht vor Armut und Arbeitslosigkeit verlassen. Das Land ist mit 13 Milliarden Euro bei der EU …

Das Ukraine-Bild der ARD-Falschmünzer Weiterlesen »

Das ZDF weist die Kritik an seiner Ukraine-Berichterstattung als unbegründet zurück. Wir von der Ständigen Publikumskonferenz kennen diesen Reflex zur Genüge. Für den stellvertretenden ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen bedrohen die massiven Beschwerden über die Berichterstattung im Ukraine-Konflikt die Unabhängigkeit der Berichterstatter. Man sei so geprügelt worden, dass manche Dinge gar nicht mehr gesagt würden, so Theveßen am Rande einer Podiumsdiskussion im Mainzer Cinémayence am 22.01.2015. Vorwürfe, einseitig zu Gunsten des Westens und der Kiewer Regierung über den Konflikt zu berichten, hätten bei den Journalisten großen Frust ausgelöst und man fühle sich „angeschossen“. Das ZDF habe von den rund 1000 Berichten zum …

Zurückgewiesen – Der Krieg um die Meinungshoheit Weiterlesen »