Süße Kinder, wichtige Botschaft: Carolin Kebekus hält zur besten Sendezeit den „Tatort“ auf, um für mehr Kinderrechte zu trommeln. Da bleibt allerdings mindestens eine Frage. […] Inhaltlich ist #KINDERstören ein politischer Rundumschlag […] Carolin Kebekus fordert nun, Kinderrechte in die Verfassung aufzunehmen. „Wo ist denn bitte die landesweite Empörung?“, fragt sie in die Kamera, und man würde gern zurückfragen, ob denn die ARD eigentlich der richtige Ort ist, um landesweite Empörung zu fordern. Auch wenn das Thema noch so anschlussfähig erscheint – der Appell kommt als Werbung für eine Gesetzesinitiative daher. […] „Die ARD macht sich mit nichts und niemandem …

Seit wann ist die ARD der Ort, um landesweite Empörung zu fordern? Weiterlesen »

Der MDR hat die Ausstrahlung eines Wahlwerbespots der Satire-Partei „Die Partei“ zur bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen abgelehnt. Das geht aus einem Posting hervor, das auf dem X-Account des Dresdner Kreisverband der Partei veröffentlicht worden ist – zusammen mit dem umstrittenen Spot. In dessen Mittelpunkt steht ein Ehepaar, das nach einem fiktiven Wahlerfolg der AfD zur Schusswaffe greift. „Die Faschisten sind wieder an der Macht“, hört man den Ehemann darin sagen. Und: „Ich geh‘ sofort die Knarren aus dem Keller holen.“ Als der Mann auf einen AfD-Wähler trifft, sagt er: „Diesmal schießen wir zuerst!“ Immer wieder sind daraufhin in dem Wahlwerbespot …

„Diesmal schießen wir zuerst!“ MDR lehnt Ausstrahlung von „Die Partei“-Werbespot ab Weiterlesen »

18. 08. 2024 | In einer als Faktencheck aufgemachten Kampfschrift gegen das Bündnis Sahra Wagenknecht unterschlug die ARD, dass die Quelle einer angeblichen Falschbehauptung von Wagenknecht die Bundesregierung war, und unterstellte ihr eine Behauptung, die sie so nicht getätigt hatte. Beides hat die ARD später stillschweigend geändert. Auf eine Beschwerde hin liefert die ARD eine schwer verunglückte Rechtfertigung. Marcus Bornheim, Chefredakteur von ARD-aktuell, antwortete der Beschwerdeführerin, Maren Müller von der Ständigen Publikumskonferenz: „Im Artikel des faktenfinders auf tagesschau.de wurden die Angaben der Bundesregierung gegenüber der NATO im Nachhinein noch in den Artikel mit aufgenommen, um aufzuzeigen, dass die Aussage Wagenknechts …

Die ARD gräbt sich im Disput um ihre Kampfschrift gegen BSW ein noch tieferes Loch Weiterlesen »

Das ZDF berichtete mit mehr als einem Tag Verspätung am 9.8. um 16:45 Uhr auf seiner Netzseite unter der Überschrift: „Wie zerrüttet ist die Koalition? Corona: Kubicki greift Lauterbach frontal an“. Der Sender schreibt statt eines Berichts über das skandalöse Verhalten Lauterbachs und anderer während der Pandemie, das von Kubicki angegriffen wird, einen Bericht über die Befindlichkeiten und Streitigkeiten zwischen den Koalitionären. Offenbar brauchte man bei den öffentlich-rechtlichen Sendern einen Tag, um sich untereinander und wohl auch mit der Regierung abzustimmen, wie man mit diesem heiklen Thema umgehen will. Denn fünf Minuten nach dem ZDF berichtete endlich auch Tagesschau.de über …

Späte Berichte der ÖRR Weiterlesen »

Das Verbot des Compact-Magazins durch die Innenministerin wurde vom Bundesverwaltungsgericht teilweise aufgehoben. Der Ausgang des Verbotsverfahrens sei „offen“. […] Das Gericht habe zwar „keine Bedenken“, dass es sich bei der Einstufung der Organisation hinter Compact um einen Verein handle bzw. diese als solche verboten werden kann, jedoch sei die Frage, ob die Publikation gegen die verfassungsmäßige Ordnung verstoße, „offen“. Zweifel bestünden, ob die gesamte Vereinigung wegen einzelner rechtswidriger Passagen verboten werden könne. Bis zur Entscheidung darüber im Hauptverfahren dürfe die Publikation daher weiter erscheinen. https://www.berliner-zeitung.de/news/eil-compact-darf-weiter-erscheinen-nancy-faeser-verliert-vor-gericht-li.2244757 Bundesverwaltungsgericht setzt „Compact“-Verbot teilweise aus Leipzig (epd). Das rechtsextremistische Magazin „Compact“ hat einen ersten Teilerfolg …

Compact darf vorerst weiter erscheinen, Nancy Faeser verliert vor Gericht Weiterlesen »

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht unter großem Reformdruck. […] Ein aktueller Impuls zur Reform kommt nun von Jan Christopher Kalbhenn, Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule des Bundes in Münster und Autor der Studie der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung (OBS) ARD, ZDF und DLR im Wandel (Kurzfassung). […] Kalbhenn macht einen ganzen Strauß an Reformvorschlägen auf. Der Medienrechtler plädiert für mehr Online-Freiheiten für ARD, ZDF und Deutschlandradio und schlägt vor, „sämtliche Restriktionen im Onlinebereich“ abzuschaffen. Was unter anderem bedeuten könnte, dass die Inhalte in den Mediatheken demnach nicht mehr nach einer bestimmten Zeit verschwinden sollen. […] Ein weiterer Vorschlag von Kalbhenn besteht …

Öffentlich-rechtliche Sender: Ein neuer Aufbruch? Weiterlesen »

Studie: Mehr Mitsprache von Mitarbeitern bei Rundfunk-Reform Eine Studie fordert, Expertenwissen von Mitarbeitern stärker bei den Reformplänen für ARD, ZDF und Deutschlandradio zu berücksichtigen. Im Online-Bereich sollten demnach alle Beschränkungen wegfallen. In der Debatte um die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland kommt nach Ansicht der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung (OBS) die Expertise von Beschäftigten von ARD, ZDF und Deutschlandradio bisher deutlich zu kurz. Die Mitarbeiter der Rundfunkanstalten sollten stärker in die Reform und die Entwicklung von neuen Strategien einbezogen werden, heißt es in einem OBS-Arbeitspapier zur Rundfunkreform, das dem KNA-Mediendienst vorliegt: “Die Mitarbeiter erstellen das Programm und kennen das Publikum. Sie …

Stillstand beim ÖRR ist keine Option Weiterlesen »