Schlichtungsstelle von Verlegern und Sendern liegt weiter auf Eis Die gesetzlich vorgeschriebene Schlichtungsstelle für Streitfälle zwischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und Presseverlagen zu den Internetangeboten der Sender liegt seit mehr als einem halben Jahr auf Eis. „Wir sind mit der ARD in Gesprächen zu einer neuen Schlichtungsvereinbarung“, teilte die Sprecherin des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), Anja Pasquay, in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag auf Anfrage mit. https://www.evangelische-zeitung.de/schlichtungsstelle-von-verlegern-und-sendern-liegt-weiter-auf-eis Die gesetzliche Schlichtungsstelle von Verlegern und Sendern ist wahrscheinlich einer der ruhigsten Arbeitsplätze des Landes, denn seit einem halben Jahr tut sich da gar nichts, berichtet „epd Medien“. Eigentlich sollten hier Meinungsverschiedenheiten …

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„Die Gremien der ÖRR – Geschichte eines beschwerlichen Weges“ Derzeit wird im Zusammenhang mit den Entwicklungen im rbb auch über die Gremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, ihre Aufgaben und Zuständigkeiten diskutiert. Daher lohnt es sich, einen Blick auf die Historie der Gremien seit Beginn des öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach dem 2. Weltkrieg, ihre damals beabsichtigte Funktion, ihre Entwicklung in der Folgezeit und ihre Aufgaben nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu werfen. Jürgen Betz, ehemaliger Justiziar des Hessischen Rundfunks, der den hr in der Historischen Kommission vertritt, blickt zurück. https://historische-kommission.ard.de/zur-historie-der-gremien-der-oeffentlich-rechtlichen-rundfunkanstalten/

Ex-Steinmeier-Sprecherin Anna Engelke moderiert künftig „Bericht aus Berlin“ Anna Engelke tritt im ARD-Hauptstadtstudio die Nachfolge von Martin Ganslmeier an, der als Leiter des ARD-Hörfunkstudios nach New York wechselt, und übernimmt zum 1. Juli die Leitung der Gemeinschaftsredaktion Radio im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Gemeinsam mit dem künftigen Studioleiter Markus Preiß und dem stellvertretenden Studioleiter Matthias Deiß wird Anna Engelke, die dann ebenfalls stellvertretende Studioleiterin ist, künftig das Leitungsteam des ARD-Hauptstadtstudios bilden und im Wechsel mit den beiden Kollegen auch als Moderatorin des „Berichts aus Berlin“ im Ersten zu sehen sein. Anna Engelke war für den NDR schon viele Jahre als Korrespondentin …

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NDR ersetzt Satiresendung durch Quatsch Knall auf Fall hat der NDR seine montägliche Satiresendung „Intensivstation“ abgeschafft. Nach der Sommerpause soll es „etwas Neues“ geben. „Seien Sie gespannt!“, teilte der NDR seinen Hörern mit. Nun ist es bis zur Sommerpause noch ein Weilchen hin und man fragt sich, was denn nun so dringlich war bei der Absetzung der „Intensivstation“, als dass das nicht noch bis zum Sommer hätte warten können. Ersetzt werden soll die Satireshow – und das ist so ärgerlich wie bezeichnend – durch ein weiteres Quatsch-Format. Quatsch wie Quatschen, denn den Sendeplatz soll in Zukunft „Mitreden! Deutschland diskutiert“ füllen. …

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Konzertveranstalter sperren Menschen ohne Smartphone aus 25. 04. 2024 | Konzertveranstalter und Deutschlands führender Ticket-Vermarkter Eventim gehen dazu über, Tickets für begehrte Veranstaltungen nur noch bei Nutzung einer App auf einem Smartphone zu ermöglichen. Eventim ist damit nicht zum ersten Mal ein Vorreiter in Sachen Überwachung und Diskriminierung. Die gute Nachricht: Sie können dagegen aktiv werden. Erklärter Zweck der immer mehr um sich greifenden personalisierten Eintrittskarten ist es, zu verhindern, dass Schwarzhändler die Karten aufkaufen und die verknappten Plätze dann zu überhöhten Preisen weiterverkaufen. Die Personalisierung führt allerdings nicht nur zu problematischen Datenflüssen und Kontrollmöglichkeiten. Sie führt auch zu erhöhtem …

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EU und Medien: Von der Leyens Vision – eine Bedrohung für die Meinungsfreiheit? Unter dem Vorwand des Schutzes: EU-Gesetze verstärken zentrale Kontrolle. Ein Balanceakt zwischen Regulierung und Zensur. Die EU will Journalisten und Medienunternehmer besser vor „politischer Einflussnahme“ schützen. So lautet die Absicht zum Medienfreiheitsgesetz (European Media Freedom Act, EMFA). Das Gesetzgebungsverfahren dazu wurde im März befürwortet und prinzipiell abgeschlossen. Nicht alle sind von den guten Absichten, wie sie etwa hier konzis, hell und ohne Schatten aufgelistet werden, überzeugt. Kritiker sehen in der Schaffung einer neuen EU-Aufsichtsbehörde, die durch das Gesetz angestoßen wird, auch das Risiko, dass sich die EU …

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Big Brother aus Brüssel? Die neuen Internet- und Mediengesetze der Europäischen Union Die Demokratie lebt von freien und vielfältigen Medien. In der Europäischen Union wurde Medienpolitik bisher vor allem als Wettbewerbspolitik betrieben. Sie war auf den Binnenmarkt und den wirtschaftlichen Wettbewerb fixiert und kümmerte sich ansonsten vor allem um die Förderung der audiovisuellen Medien in Europa. Die Medien-Aufsicht lag bei den 27 Mitgliedsstaaten oder – wie in Deutschland – bei den Bundesländern. Wenn nötig, wurde die nationale Gesetzgebung auf EU-Ebene koordiniert, Brüssel hielt sich jedoch zurück. Mit diesem kooperativen und dezentralen Ansatz hat die EU-Kommission in den letzten Jahren radikal …

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