MDR–Sparmaßnahmen: Das trifft auch die Freien und die Recherche-Formate Das ist schon eine Hausnummer: Am Freitag, dem 12. April, informierte der MDR in einer internen Betriebsversammlung über große Sparmaßnahmen im gesamten Sender. Insgesamt 160 Millionen Euro müssten in den Jahren 2025 bis 2028 gespart werden, so der Intendant Ralf Ludwig. Das heißt: pro Jahr 40 Millionen Euro bei einem Etat von rund 600 Millionen Euro. Die größten Einsparungen sind beim Personal, im Programm und der Produktion geplant. „Zu den geplanten Sparmaßnahmen im Mitteldeutschen Rundfunk äußern wir ernsthafte Bedenken. Sie dürfen nicht zulasten der Mitarbeitenden gehen“, kommentierte in der vergangenen Woche …

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Die öffentlich-rechtlichen Sender vergeuden den Rundfunkbeitrag durch schlechtes Management von Immobilien Insgesamt haben der Bayerische Rundfunk, der NDR, der SWR, der WDR, das ZDF und das Deutschlandradio laut 24. KEF-Bericht Großinvestitionen von insgesamt 770,2 Millionen Euro angemeldet. Wäre der Neubau eines „Digitalen Medienhauses“ des RBB mit Kosten von mehr als 300 Millionen Euro nicht im Dezember 2022 abgeblasen worden, betrüge die Summe locker mehr als eine Milliarde Euro. Zu den fragwürdigen Investitionen gehört auch die Sanierung des Kölner Filmhauses des WDR. 240 Millionen Euro soll der Umbau — nach jetzigen Berechnungen — kosten. Bereits 2020 hatte die KEF Mittel dafür …

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Sachsens Medienminister erteilt höherem Rundfunkbeitrag Absage Oliver Schenk ist Medienminister in Sachsen. Auf den „Medientagen Mitteldeutschland“ hat er ausgesprochen, was bislang als Geheimplan galt. Sachsens Medienstaatsminister und Chef der Staatskanzlei Oliver Schenk (CDU) hat der von der unabhängigen Kommission KEF vorgeschlagenen Erhöhung des Rundfunkbeitrags zum 1. Januar 2025 eine Absage erteilt. Bei den „Medientagen Mitteldeutschland“ sagte Schenk am Mittwoch in Leipzig: „Da muss man sich ehrlich machen – das wird nicht kommen.“ Die Moderatorin der Runde, Michaela Kolster, Programmgeschäftsführerin des Ereigniskanals Phoenix von ARD und ZDF, erklärte daraufhin, Schenk rufe „als Staatsminister zum Verfassungsbruch“ auf. Schenk riet den öffentlich-rechtlichen Anstalten …

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Studie zur Diskursverschiebung in den öffentlichen Medien über den Konzern Rheinmetall-AG Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. hat eine Studie zur Berichterstattung über den Rüstungskonzern Rheinmetall veröffentlicht. Der Autor Jonas Uphoff untersucht anhand einer Diskursanalyse, wie sich die Berichterstattung über den Rüstungskonzern Rheinmetall-AG in den letzten sechs Jahren verändert hat. Eine deutliche Verschiebung in der Berichtserstattung ist demnach vor allem seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 und der damit vorangetriebenen „Zeitenwende“-Politik bemerkbar. Es wird seither nicht nur deutlich mehr über Rüstungskonzerne, von denen die Rheinmetall-AG der größte allein deutsche Konzern ist, berichtet. Die Darstellung Rheinmetalls in den …

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Die redaktionellen Inhalte des ORF haben eine klare Schlagseite. Das hat jedoch kein Vorgesetzter, keine Partei angeordnet. Das ist vielmehr Produkt soziologischer Entwicklungen, die auch viele andere Medien erfasst haben, die komplett gegenläufig zur Meinung und Entwicklung der österreichischen Bürger laufen. Im ORF ist in den letzten Jahren die Machtübernahme durch die Basis und die Räte – die russische Übersetzung für Räte heißt: „Sowjets“ – so weit vorangeschritten und durch etliche Maßnahmen so geschickt abgesichert worden, dass sie als praktisch irreversibel bezeichnet werden muss. Millionen Österreicher hören täglich klar linksgepolte Inhalte, so oft sie auf einen Kanal des ORF stoßen. …

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Programmeinschnitte, Sparmaßnahmen und minimale Tarifangebote der ARD Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kritisiert die Haltung der Sender und kündigt Proteste an. Im Rahmen der Tarifverhandlungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk habe es zwar erste Angebote vom Bayerischen Rundfunk (BR) und vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) gegeben. Die Angebote blieben aber laut ver.di weit hinter den berechtigten Forderungen der Mitglieder zurück. Sie liegen auch weit unter den Tarifabschlüssen anderer Branchen oder dem öffentlichen Dienst. Sowohl der Bayerische Rundfunk als auch der Norddeutsche Rundfunk bieten bei einer Laufzeit von 30 Monaten bis Mitte 2025 lediglich 2,25 Prozent Erhöhung zum 1. Januar 2024 und 2,46 Prozent zum 1.April …

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Mit Nachtrag zu Heute Journal | 16. 04. 2024 | Der Tagesschau war heute die Belagerung der NatCon-Konferenz europäischer Nationalkonservativer in Brüssel durch die Polizei keine Meldung wert. Auf Anordnung eines Stadtteilbürgermeisters, dem „die extreme Rechte nicht willkommen“ war, hat die Polizei am Dienstag versucht die Konferenz aufzulösen und ließ keine Teilnehmer und Redner mehr ein. Zuvor waren der Konferenz wegen Drucks der sogenannten Antifa und eines anderen Bürgermeisters zweimal kurzfristig die Veranstaltungsräume gekündigt worden. Redner waren prominente Nationalkonservative wie der ungarische Premierminister Viktor Orbán, der ehemalige französische Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour, die ehemalige britische Innenministerin Suella Braverman und der Gründer …

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