Kritik am ÖRR: Ein „Manifest“ und die Reaktionen darauf Mit einem „Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ fordern etwa 130 Unterzeichner mehr Meinungsvielfalt von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Ihre Kritik und wie sie kommentiert und eingeordnet wird – eine Übersicht. https://www.deutschlandfunk.de/reaktionen-auf-oerr-kritisches-manifest-100.html Interview mit WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg https://www.deutschlandfunk.de/nach-manifest-wo-liegen-probleme-beim-oerr-gespraech-mit-stefan-brandenburg-dlf-ed0c5678-100.html Streitgespräch zu umstrittenem „Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland“ mit Luk(rezia) Jochimsen, ehem. Chefredakteurin HR-Fernsehen und mit Mika Beuster, Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) https://www.deutschlandfunk.de/streitgespraech-zum-manifest-fuer-einen-neuen-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-dlf-43684342-100.html Manifest (11:07) ÖRR: Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk – Ole Skambraks – Hubert Krech – Michael Schmidt – Steffen Grimberg Radio1-Medienmagazin 06.04.2024 https://www.radioeins.de/archiv/podcast/medienmagazin.html Gegendarstellung von …

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Ehrlicher als die meisten Für den „Tatort“ wurde er ein ostdeutscher Columbo, für die Linken kandidierte er als Bundespräsident. Seine Lebensaufgabe fand er am Theater. https://www.sueddeutsche.de/medien/peter-sodann-tot-nachruf-tatort-1.6528691 Die Zuschauer kannten ihn als „Tatort“-Kommissar Bruno Ehrlicher, aber auch als engagierten Vertreter der Ostdeutschen. https://www.berliner-zeitung.de/news/peter-sodann-ist-tot-ostdeutscher-schauspieler-mit-87-jahren-gestorben-li.2203481 Sodann war einst Teil des ersten ostdeutschen „Tatort“-Teams. Von 1992 bis 2000 ermittelte zusammen mit Bernd Michael Lade in Dresden, danach ging es rund sieben Jahre lang in Leipzig weiter. Zwei Jahre nach seinem Ende als Fernsehermittler machte Sodann Schlagzeilen, weil er für Die Linke ins Rennen um das Amt des Bundespräsidenten ging. Später sagte er darüber, dass …

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DLF-Intendant: Es gibt ein Gefühl, dass nicht die ganze Wahrheit ans Licht kommt Stefan Raue, Intendant des Deutschlandradios, bezieht Stellung zum neuen Manifest, das eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fordert. […] Wenn ich mir anschaue, wer da unterschrieben hat – Luc Jochimsen, Gabriele Gysi, Jürgen Fliege –, alles respektable Persönlichkeiten. Das sind nicht Menschen, die in den letzten Jahren verschwiegen oder unterdrückt wurden. Deswegen ist dieser Vorwurf der Zensur oder des Einschränkens da nicht so konkret fassbar. Ich habe mir das Papier mehrfach durchgelesen, aber so richtig bin ich der Sache nicht auf die Spur gekommen. Ich kann nur sagen, …

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  Gibt es in Deutschland Zensur? Wenn ja: Wie sieht sie aus? Wie ist sie zu verstehen? Gibt es eine Zensur ohne Zensor? Darüber spricht der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen im Interview mit den NachDenkSeiten. Meyen stellt fest: „Genau wie Propaganda ist der Begriff Zensur systematisch entkernt worden. In Wissenschaft und politischer Bildung wird er nur noch verwendet, wenn es um Regierungsformen geht, die als ‚totalitär‘, ‚diktatorisch‘ oder ‚undemokratisch‘ bezeichnet werden können.“ Mit anderen Worten: Wenn es keine Diktatur ist, kann es keine Zensur geben. Doch dieser Gedanke greift laut Meyen zu kurz. Das Interview führte Marcus Klöckner. Zensur: „Wenn wir …

Zensur: „Wenn wir das jetzt nicht benennen – wann dann?“ Weiterlesen »

Karfreitag in der ARD: Gottesdienst mit Ausdruckstanz Die ARD präsentierte ihren Zuschauern am Karfreitag einen Gottesdienst in Wuppertal zu den Worten „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!“ Dieser kam mit einer ungewöhnlichen Einlage daher. Auf der Seite des Senders heißt es: „Eine in diesem Rahmen ungewöhnliche Darbietung ist von der ukrainischen Tänzerin Tetiana Znamerovska zu erwarten, die vor zwei Jahren auf Einladung des Wuppertaler Tanztheaters Pina Bausch nach Deutschland gekommen ist. Sie nähert sich dem Thema „Karfreitag“ mit ihren eigenen künstlerischen Ausdrucksmitteln.“ Ein Nutzer kommentierte den Beitrag zum „Gottesdienst mit Ausdruckstanz“ unter dem Artikel so: „Was hier …

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Gekaufte Klicks, Social-Media-Anzeigen und Reichweiten-Booster – das Angebot für Online-Werbung ist riesig und für Laien kaum zu durchschauen. Digitale Werbung ist für zahlreiche Firmen heute der Standard und auch der gebührenfinanzierte Rundfunk verwendet üppige Summen, um auf YouTube, TikTok & Co. für seine Inhalte zu werben. Exklusive Zahlen, die NIUS vorliegen, weisen darauf hin, dass ARD und ZDF durchschnittlich 500.000 Euro pro Monat für Online-Werbung ausgeben, die ausgewiesen werden müssen. Bei privaten Firmen und Fernsehsendern ist der Verwendungszweck dieser investierten Werbegelder klar – letztendlich geht es darum, den eigenen Umsatz zu steigern. Doch bei den öffentlichen Rundfunk-Anstalten, die jährlich mit …

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Die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) hat am 28.3.2024 unter dem Titel „Mitlaufen für den Frieden“ einen Artikel zu den bevorstehenden Ostermärschen veröffentlicht. In diesem Beitrag kamen unter anderen Vertreter einiger Friedensinitiativen zu Wort. Vom Verfasser aber wurde auch vor der Vereinnahmung durch rechte Gruppen gewarnt. Angegriffen werden in diesem Zusammenhang die „Handwerker für den Frieden“, die als „russlandfreundlich“ bezeichnet und in die Nähe von „rechtsextremen Akteuren“ gerückt werden. Dazu der folgende Leserbrief, der von der Gruppe „Handwerker für den Frieden“ übernommen und als ihre Antwort auf den Beitrag an die Mitteldeutsche Zeitung geschickt wurde. „Frieden ist verdächtig, und wer für ihn …

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