Transgender-Gesetz: Tagesschau-Bericht stellt eigene kulturkämpfende Faktenchecker bloß 28. 04. 2023 | Tagesschau.de berichtet über den Entwurf eines ziemlich vernünftigen „Selbstbestimmungsgesetzes“ von Justiz- und Familienministerium, mit dem unter anderem die Rechte von transgeschlechtlichen Personen gestärkt werden sollen. Am Ende wird auf einen ARD-Faktenfinderbeitrag verlinkt, der indirekt große Teile der Vorschriften dieses Gesetzentwurfs als rechtsradikal, transfeindlich, diskriminierend und auf falschen Behauptungen gründend abqualifiziert. Wenn das Kabinett, Bundestag und Bundesrat zustimmen, gilt künftig, dass man das eigene Geschlecht und den eigenen Vornamen selbst festlegen und ohne das bisherige gerichtliche Verfahren ändern kann. Das berichtete Tagesschau.de unter Verweis auf Berichte anderer Medien. Dabei soll …

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Sachsen-Anhalt zahlt 283.000 Euro an Medienschaffende Die Staatskanzlei sowie die Ministerien und nachgeordnete Landesbehörden Sachsen-Anhalts haben seit 2018 rund 283.000 Euro für Honorare an Journalisten und Journalistinnen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und privatrechtlicher Medien ausgegeben. Insgesamt seien Aufträge an 107 Medienschaffende vergeben worden, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Antwort der Staatskanzlei auf eine parlamentarische Anfrage der Magdeburger AfD-Landtagsfraktion. Das Geld sei etwa für Moderationen, Vorträge, Videoproduktionen und Beratungsleistungen gezahlt worden. Die Höhe der einzelnen Honorare und die Namen der beauftragten Medienschaffenden nannte die Staatskanzlei aus Gründen des Datenschutzes nicht. Aus der dem Landtag übermittelten Antwort geht hervor, dass die …

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Der Tag der Offenbarung: Bis zum 28.April müssen die öffentlich-rechtlichen Anstalten ihren Finanzbedarf bei der KEF anmelden „Die Rundfunkanstalten haben für die Beitragsperiode … einen ungedeckten Finanzbedarf von insgesamt 3.035,4 Mio. Euro angemeldet. Davon entfällt auf die ARD ein Fehlbetrag von 1.868,6 Mio. Euro, das ZDF weist einen Fehlbetrag von 1.063,3 Mio. Euro aus, und das Deutschlandradio hat einen Fehlbetrag von 103,5 Mio. Euro angemeldet“, dieses Zitat stammt aus dem KEF-Bericht 2020 und bezieht sich auf die Bedarfsanmeldung für die Periode 2021-2024. Wie groß und realistisch der zusätzliche Bedarf des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ab 2025 ist, wissen wir genau im Februar …

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Deutsche Medien und die Welt: 85 Prozent kommen kaum vor Die übergroße Anzahl der Menschen leben im Globalen Süden. Trotzdem spielt dieser Raum in Medien oft kaum eine Rolle. Eine Studie legt Missstände auf und liefert Fakten zu Leitmedien. Nachrichten aus den Ländern des Globalen Südens fristen eine Randexistenz in der Berichterstattung der meisten sogenannten Leitmedien. Zu diesem Ergebnis gelangt die Langzeitstudie „Vergessene Welten und blinde Flecken“, die ca. 5.500 Sendungen der Tagesschau aus den Jahren 2007 bis 2021 sowie andere in- und ausländische Medien ausgewertet hat. Die Erkenntnisse sind ernüchternd: Der größte Teil des Globalen Südens spielt in der …

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Mathias-Döpfner-Bashing: Wir Ostdeutsche sind noch viel Schlimmeres gewohnt Ist die Aufregung zur Causa Döpfner heuchlerisch? Unsere Autorin erinnert daran, welches Magazin einst schrieb, dass Ostdeutsche einen „permanenten Akt geistiger Vergewaltigung“ erlebt hätten. Es würde sich nicht lohnen, auf dieses unterirdische SMS-Geschwätz zu reagieren, wenn die Debatte nicht von großer Scheinheiligkeit wäre. Die ganze Empörung erwächst aus dem Umstand, dass es hier um einen der einflussreichsten Medien-Bosse des Landes geht, Chef und Eigentümer nicht nur des Springer-Konzerns, sondern auch langjähriger Präsident des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger. […] Aber wirklich überraschen können die Enthüllungen über die Denkweise der Führung in diesem Tendenzmedium …

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Medienpolitiker Carsten Brosda fordert vom Zukunftsrat langfristige Perspektive für ARD und ZDF. Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda warnt in einem Gastbeitrag in der „FAZ“ davor, dass der für die Reform von ARD und ZDF ins Leben gerufene Zukunftsrat sich „im Klein-Klein aktueller Spar­debatten verliert“. Stattdessen hofft Brosda, dass das Gremium „einmal grundsätzlich zehn Jahre in die Zukunft springt und beschreibt, wie unser duales Mediensystem künftig aussehen könnte“. Öffentlich-rechtliche Angebote sollten „nicht bloß eine Ausfall­bürgschaft für private Medien“ sein, sondern „eine echte Alternative, die antreibt und die blinden Flecken profitorientierten Medien­schaffens ausleuchtet“. Der Zukunftsrat könne Politik nicht ersetzen, aber den ersten Aufschlag …

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rbb: Alle Fäden in einer Hand Der rbb bietet als eines der größten Medienunternehmen der Region vielfältige Fernseh-, Radio- und Onlineangebote aus Berlin und Brandenburg. Er gehört zur Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD). Die/der Intendant*in leitet den Sender und trägt die Gesamtverantwortung für alle Programme. Sie bzw. er vertritt den rbb nach außen gerichtlich und außergerichtlich. Ihr Profil Wir suchen eine empathische Persönlichkeit, die folgende Eigenschaften mitbringt: – mehrjährige Führungs-, Management- und Budgeterfahrung – Personalverantwortung in komplexen Strukturen, möglichst im öffentlich-rechtlichen Kontext – Erfahrung in Krisen- und Veränderungsmanagement sowie in Transformationsprozessen, Kultur- und Strukturwandel Zudem sind Sie …

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