Kriegsgeschichten: Was wird uns da erzählt? Storytelling im Journalismus: Höchst emotional, höchst wirksam – und oft höchst einseitig. Gut gegen Böse, Weiß gegen Schwarz. Wie unsere Wahrnehmung geformt wird. […] Es folgen kritische Anmerkungen zu einem ganz besonderen Narrativ – nämlich dem narrativen. Oder anders gesagt: Nachdenkliches zum „narrativistischen“ Narrativ. Unter dem Titel „Was geschah in Mariupol?“ geht es im folgenden ARD-Tagesschau-Beitrag von Korrespondentin Susanne Petersohn aus Kiew kaum in differenzierter und differenzierender Weise um ein komplexes Geschehen im Kontext des Krieges in der Ukraine. Sondern es wird nicht zuletzt eine Geschichte erzählt. Und zwar diese, sogar im generellen Präsens …

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Es bleibt dabei: Kommission empfiehlt Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 58 Cent Für die Beitragszahler bedeute die Erhöhung eine Steigerung um 0,8 Prozent pro Jahr, sagte Detzel. Damit liege die Beitragsentwicklung deutlich unterhalb der aktuellen Inflationsrate und entspreche dem Grundsatz, die Belastung der Beitragszahler so gering wie möglich zu halten. […] https://medien.epd.de/article/817?pk_campaign=bas_medien_newsletter_20240223&pk_source=newsletter&pk_kwd=20240223 Die Kommission erkennt für die Beitragsperiode 2025 bis 2028 Kosten von rund 41,65 Milliarden Euro für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten an. Das entspricht rund 10,4 Milliarden Euro pro Jahr. Die KEF hat damit die ursprüngliche Anmeldung um knapp zwei Milliarden Euro gekürzt. Die Höhe des Rundfunkbeitrags werde außerdem durch Beitragsmehrerträge …

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Radikale Relevanz: ARD stellt dokumentarische Highlights 2024 vor: Der „ARD TopDocs – Branchentreff“ in Berlin Zum elften Mal traf sich am gestrigen Mittwoch das Who is who der deutschen Dokumentarfilmszene beim „ARD TopDocs – Branchentreff“ in Berlin. Vorgestellt wurden die dokumentarischen Highlights des Programms 2024. Außerdem gab es spannende Einblicke in die Doku-Arbeit der ARD. Rund 250 Vertreterinnen und Vertreter der Branche diskutierten die richtungsweisenden Themen des dokumentarischen Genres. Der Abend stand unter dem Motto „Radikale Relevanz“. Oliver Köhr, ARD-Chefredakteur und stellv. ARD-Programmdirektor: „Dokumentationen zählen zum Herzstück der ARD. Für die Nutzerinnen und Nutzer der ARD Mediathek sind sie sogar …

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Brandenburg gegen möglichen höheren Rundfunkbeitrag Die Brandenburger Landesregierung und eine Mehrheit des Landtags lehnen eine mögliche Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab dem kommenden Jahr ab. Der Medienbeauftragte der Landesregierung, Benjamin Grimm (SPD), sieht noch großen Reformbedarf bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. «Bei den Sendern gibt es Rücklagen in Größenordnungen», sagte Grimm am Donnerstag im Potsdamer Landtag. «Von daher ist es auch nicht erforderlich, dass jetzt gleich zu Beginn der kommenden Beitragsperiode wieder nach einer Beitragserhöhung gerufen wird. Diese Rücklagen kann man erstmal verbrauchen und in der Zwischenzeit werden wir mit diesen Reformen vorankommen.» […] Grimm schlug zum Beispiel vor, Spartenkanäle noch einmal …

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Die KEF empfiehlt Doch wird die Empfehlung wohl auf 58 Cent mehr lauten. Diese Erhöhung macht etwa drei Prozent des bisherigen Beitrags aus. ARD, ZDF und Deutschlandradio hatten 2022 Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag von 8,5 Milliarden Euro. Auf eine Beitragsperiode von vier Jahren gerechnet, waren es 34 Milliarden Euro. Die vorgesehene Steigerung entspricht etwa 1,1 Milliarden Euro an Mehreinnahmen in den nächsten vier Jahren. Die Expertenkommission hat die Bedarfsanmeldung der Sender auf ein Drittel gestutzt und damit klargemacht, dass erhebliches Sparpotential besteht. Zudem hat sie die etwa eine Milliarde Euro, welche die Sender in der laufenden Gebührenperiode an zusätzlichen Beitragseinnahmen …

Reförmchen der ÖRR brächten eine monatliche Beitrags-Reduzierung im Centbereich Weiterlesen »

Ex-Labour-Chef Corbyn: „Liberale Medien haben im Fall Julian Assange versagt“ Der britische Politiker spricht mit dem STANDARD über die Wikileaks-Enthüllungen und das Verfahren gegen den von Auslieferung an die USA bedrohten Enthüllungspublizisten […] Die US-Justiz stützt sich ja auf das Spionagegesetz von 1917. Es soll jegliche genauere Untersuchung der amerikanischen Aktivitäten überall auf der Welt verhindern. Julian hat genau dies aufgedeckt. Übrigens befassten sich seine Enthüllungen nicht nur mit den USA, sondern auch mit der britischen Regierung, mit den Russen und mit vielen anderen. […] Ausgerechnet diese berühmten liberalen Publikationen „New York Times“ und „Guardian“ haben auch im Fall Assange …

Der Schauprozess um Julian Assange zeigt: Das Verfahren selbst ist die Strafe Weiterlesen »

Anklage gegen Semsrott: „Frag den Staat“-Chef muss vor Gericht Nach den Durchsuchungen bei der Letzten Generation hat Arne Semsrott Gerichtsbeschlüsse veröffentlicht. Er will prüfen lassen, ob ein Verbot dagegen mit der Pressefreiheit vereinbar ist. Auch die Staatsanwaltschaft will das klären. Wie am Dienstag bekannt geworden ist, hat die Staatsanwaltschaft Berlin Ende Januar Anklage gegen den Journalisten und Aktivisten Arne Semsrott erhoben. Sie wirft dem Chefredakteur der Plattform „Frag den Staat“ einen Verstoß gegen Paragraph 353d Nr. 3 Strafgesetzbuch vor. Demnach macht sich strafbar, wer eine Anklage oder andere amtliche Dokumente eines Strafverfahrens „ganz oder in wesentlichen Teilen im Wortlaut öffentlich …

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