Öffentlich-Rechtlicher NDR: „Menschlich sympathisch, aber nicht sehr überzeugend“ Muss die NDR-Spitze nach dem verheerenden „Klimabericht“ zurücktreten? Der langjährige Intendant Jobst Plog findet, darüber muss man reden. […] Das Gutachten kommt unter anderem zu dem Befund, dass die Mitarbeitenden kein Vertrauen in die Geschäftsführung haben, Orientierung und klare Entscheidungen vermissen. Führungskräfte scheuten sich, Risiken einzugehen und eigenständige Entscheidungen zu treffen, heißt es. […] Amtsinhaber sind ja gelegentlich etwas gehandicapt, sich mit den Akteuren der Länder anzulegen. […] Aber dass es ein so generelles Problem gibt, dass Führungsvorgaben fehlen, Strategien fehlen, die Bereitschaft, Dinge durchzusetzen im Dialog von oben nach unten, das …

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Totengräber: Zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk Olaf Zimmermann ist Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates: Ich bin zutiefst enttäuscht vom Agieren des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR). Ich bin empört von der Art und Weise, wie einige Intendanten die Krise im ÖRR verstärken. […] Der ÖRR hat seinen Kernauftrag, die Information und die Kulturberichterstattung, immer mehr aus den Augen verloren und damit selbst die Argumente geliefert, die jetzt gegen ihn verwandt werden. Im Sommer dieses Jahres wird im neuen Medienstaatsvertrag die Kultur zum ersten Mal an erster Stelle bei der Programmerfüllung genannt. Doch was machen einige Intendanten der ARD? Immer neue Vorschläge, wo denn gerade bei …

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Das System muss sich reformieren: Der Kulturauftrag als wesentliches Element der Rundfunkreform Gerhart Baum: Eine entscheidende Mitwirkungsmöglichkeit von innen besteht über die Gremien der Sender. Sie repräsentieren die »Allgemeinheit« und entscheiden innerhalb des gesetzlichen Rahmens über das Programm und dessen Finanzierung. Sie haben das letzte Wort innerhalb der Sender. Bisher standen sie im Schatten der anderen Akteure. Jetzt müssen sie ihre Verantwortung noch entschiedener wahrnehmen. Sie haben in der neuen Medienordnung einen Gestaltungsauftrag und nicht nur einen zur nachlaufenden Kontrolle. Nun sind sie gefordert, Qualitätsziele festzulegen und zu kontrollieren. Ihr Entscheidungsspielraum ist maßgeblich erweitert worden. Sie müssen sich stärker vernetzen. …

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Neues Vergütungskonzept beim RBB: Direktoren verdienen künftig weniger Auch die Zahl der AT-Verträge soll gekürzt werden. Gekündigte Direktoren bekommen kein Geld vom Sender. Der RBB-Verwaltungsrat beschloss zu Wochenbeginn ein neues Vergütungskonzept für den außertariflichen Bereich. Dazu gehört auch die Reduzierung der Zahl der außertariflich bezahlten Mitarbeiter von 31 auf 17. Das soll dazu beitragen, dass der RBB im ARD-Vergleich nicht mehr überproportional viele außertariflich bezahlte Beschäftigte hat. Dafür müssen aber bestehende AT-Verträge angepasst werden, respektive deren Nutznießer auf Geld verzichten. https://www.tagesspiegel.de/kultur/neues-vergutungskonzept-beim-rbb-direktoren-verdienen-kunftig-weniger-9583397.html RBB kappt Gehälter von Direktorinnen. Weniger ist mehr: Der RBB kappt die Gehälter seiner künftigen Direktorinnen. Neubesetzungen dürfen dem …

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“NDR Klimabericht”: Beschäftigte stehen hinter dem Sender aber kritisieren u.a. zu hohe Arbeitsbelastung. Der 2022 von NDR-Intendant Joachim Knuth beauftragte „NDR Klimabericht“ zeigt u.a., dass viele Mitarbeitende hinter dem Sender stehen, allerdings zu hohe Arbeits­belastung und unklare Leistungs­erwartungen kritisieren. Zudem finden viele Beschäftigte, die digitale Transformation müsse „anders umgesetzt“ werden. Der Theologe und Manager Stephan Reimers hat für die Analyse Gespräche mit 1.000 NDR-Beschäftigten geführt. Knuth hatte den Bericht 2022 beauftragt, nachdem eine interne Prüfung dem Landesfunkhaus in Kiel „ein gestörtes Redaktionsklima“ attestiert hatte. “NDR Klimabericht”: Beschäftigte stehen hinter dem Sender aber kritisieren u.a. zu hohe Arbeits­belastung. Der Theologe und …

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CIA, NSA, NewsGuard – Die Seilschaft der Zensoren (1) Am 29. März wird das Landgericht Karlsruhe über einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung verhandeln, die Achgut wegen unlauteren Wettbewerbs gegen NewsGuard beantragt hat. Im NewsGuard-Beirat sitzen Leute wie Ex-NSA- und CIA-Direktor Michael Hayden (Foto). Hier ein dreiteiliger Report über den Wächterrat des Nachrichtenwesens, der jetzt auch in USA unter öffentlichen Druck gerät. NewsGuard, für die, die es nicht wissen, ist eine private, kommerzielle Agentur zur Zensur von Meinungen im Internet. NewsGuard hat ein Browser-Plugin entwickelt, das vor angeblich „unglaubwürdigen“ Websites warnt. Weil die Meinungen von Achgut-Autoren nicht denen der …

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Die Skepsis gegenüber politischen Nachrichten in den öffentlich-rechtlichen Medien hat in letzter Zeit einer Studie zufolge zugenommen. Eine deutliche Mehrheit hält diese Berichterstattung aber weiterhin für glaubwürdig. Das hat eine Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung ergeben, über die am Dienstag zuerst das Portal „The Pioneer“ berichtete. Die Studie zeige, so die Stiftung, dass im Zeitraum Oktober 2019 bis Januar 2020 noch 78 Prozent der Ansicht waren, die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Medien seien alles in allem glaubwürdig. Im Herbst 2020 habe sich dieser Anteil auf 74 Prozent verringert und zum Jahreswechsel 2022/23 seien es nur noch 70 Prozent gewesen. Im gleichen Zeitraum habe …

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