Kritik an Medienstaatsvertrags-Reform: Werden ZDF Neo und KiKa überleben? Mit der Medienstaatsvertrags-Reform schiebt die Politik ihre Verantwortung auf die Rundfunkräte – doch die sind ohnehin schon überfordert. […] Mit dem neuen Vertrag kommt hinzu, dass sie auch entscheiden sollen, welche Programme unter dem zunehmenden Spardruck, den die Politik seit Jahren ausübt, eingestellt werden sollen. Nun ist die Frage zu stellen, ob ARD und ZDF unbedingt jeweils noch einen eigenen Info-Kanal betreiben müssen, wo sie doch schon seit Jahren gemeinsam den Informationskanal Phoenix betreiben. Andere Kritiker halten auch ZDF Neo und ARD One für überflüssig. Sie sagen, es seien reine Abspielkanäle, …

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Die Branche der Faktenchecker ist gekauft und kompromittiert «Fakten-Check»-Organisationen sind zu einem Industrie-Komplex der Zensur geworden. Regierungen und Konzerne bleiben unbehelligt. Im Zeitalter der Social Media, der immer schnelleren Informationsvermittlung und des zunehmenden Einflusses von PR-getriebener Information und der Kriegspropaganda wären unabhängige Faktenprüf-Organisationen äusserst wertvolle Einrichtungen. Doch fast alle dieser «Faktencheck»-Organisationen arbeiten unterdessen im Dienste mächtiger staats- und konzernnaher Interessengruppen und gaukeln eine falsche Glaubwürdigkeit vor. […] Ich unterschätzte, wie viel Geld sowohl Regierungen als auch Private in Think-Tanks, akademische Einrichtungen und (Faktencheck-)NGOs pumpen, die sich alle gegen Desinformation einsetzen. Wir sind noch am Rechnen, aber es handelt sich wohl …

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Stattliche Zahl?: 50 Bewerbungen für RBB-Chefposten Drei bis sieben Kandidaten will die Findungskommission dem Rundfunkrat am Wahltag 16. Juni vorschlagen. Die amtierende Intendantin Katrin Vernau hat die Bewerbungsfrist verstreichen lassen. […] Es lässt sich nicht darstellen, über welche Qualifikation die Bewerberinnen und Bewerber verfügen. Nach weiterer Prüfung will die Kommission dem Rundfunkrat drei bis sieben Kandidaten vorschlagen. […] Die amtierende Intendantin Katrin Vernau hat die Bewerbungsfrist – das war der 30. April – ohne Bewerbung verstreichen lassen. Ihre Bereitschaft, die Amtsgeschäfte weiterzuführen, hat sie erklärt. Es darf nur keine Rätin oder kein Rat vergessen, Vernau vorzuschlagen. https://www.tagesspiegel.de/kultur/50-bewerbungen-fur-rbb-chefposten-stattliche-zahl-9788426.html Der RBB bekommt …

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Haseloff für Einsparungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Statt den Beitrag zu erhöhen, sollten die Öffentlich-Rechtlichen sparen, sagte er dem Nachrichtenportal „t-online“ in einem am Samstagabend veröffentlichten Interview. Es gebe Potenziale „von den Gehaltsstrukturen über die Altersversorgung bis zum Programmangebot“. […] Haseloff stellte die Notwendigkeit von Menge und Vielfalt des Programms infrage: „Pro Tag werden von den Anstalten 394 Stunden Fernsehen und 1.452 Stunden Hörfunk produziert, ohne digitale Kanäle und Onlineangebote wohlgemerkt. Vieles ist nicht zwingend notwendig.“ […] „Brauchen wir auch 20 TV- und 70 Radioprogramme plus unzähliger Onlineformate mit teilweise absolut niedrigen Einschaltquoten?“ Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehe weit über das hinaus, …

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Mediale Routinen und Ignoranz? Die Sahel-Einsätze der Bundeswehr im öffentlichen Diskurs Die historische Niederlage des Westens in Afghanistan, die Desaster im Irak und in Libyen sowie der Krieg Russlands gegen die Ukraine zeigen die Notwendigkeit hintergründiger und qualitätsvoller Diskurse. Die Festschreibung der Bundeswehr als Parlamentsarmee bedeutet die besondere Verpflichtung, mit diesem Themenkomplex demokratisch-diskursiv umzugehen. Über Truppen-Entsendungen ins Ausland müssen innenpolitische Meinungsbildungsprozesse stattfinden. Parlamentarische Debatten und massenmediale Diskurse sind für demokratische Systeme unverzichtbar. Das OBS-Arbeitspapier fragt, ob das Mediensystem diesen Aufgaben bei der Sahel-Entsendung gerecht geworden ist. https://www.otto-brenner-stiftung.de/mediale-routinen-und-ignoranz/ Langfassung (2023) https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/AP54_Sahel_Langfassung.pdf Kurzfassung (2022) https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/AP54_Bundeswehreinsatz_Sahel_Kurzfassung.pdf Auf einen Blick: Experten aus Mali, Niger …

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Rundfunkbeitrag: Vorsätzlich beschädigt Nein, ARD und ZDF sollten nicht mehr Geld bekommen. Den Streit über den Rundfunkbeitrag für die Öffentlich-Rechtlichen hätten Sender und Politik leicht verhindern können. Vor diese Wand wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk jetzt laufen: weil der Rundfunkbeitrag nach jetzigem Stand selbst bei der relativ niedrigen Anmeldung der Sender weiter steigen wird. Weil es wiederum dem Rundfunk schaden wird, wenn ein höherer Beitrag zusammenfällt mit immer noch mehr Sparen am Programm bei gleichzeitig finanzieller Spitzen-Rundumversorgung von Führungskräften. Und bei Chefs, denen zum Beispiel im NDR externe Gutachter offiziell große Unfähigkeit attestierten oder die beim RBB gleich den ganzen Sender …

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Bei der Intendantenwahl im März bekam Ralf Ludwig zwölf Gegenstimmen, wobei er keinen Konkurrenten hatte. In den endlosen sächsisch-thüringisch-anhaltinischen Weiten konnte der Verwaltungsrat unter 29 Bewerbern nur diesen einen einzigen geeigneten Kandidaten herausfiltern: Ralf Ludwig, geboren in Borna, seit 1999 beim MDR. Kein fernsehbekanntes Gesicht wie in den meisten ARD-Sendern, sondern ein Verwalter. Im Senderverbund genießt er laut FAZ als Finanzmanager einen guten Ruf, kompetent und sachkundig. Doch war er nicht auch Leiter der Hauptabteilung Finanzen, als unter seiner Aufsicht jahrelang die Millionen im Kinderkanal verschwanden und die Finanzen in der Fernseh-Unterhaltung ihr Eigenleben entwickelten? Klar, war er. Aber er …

MDR – Nach seiner Wahl ließ Ludwig Sparwillen erkennen – bei Journalistenstellen Weiterlesen »