Kai Gniffke und sein Standpunkt zum linearen Kinderkanal Kai Gniffke ist derzeit viel unterwegs. Denn der neue ARD-Vorsitzende macht gerade in vielen Gegenden einen Antrittsbesuch. Auch da, wo er bislang nicht so oft gewesen ist. Zum Beispiel beim Kinderkanal in der Thüringen-Metropole Erfurt. Dort besuchte der Intendant des Südwestrundfunks den Kinderkanal. Wo seit jeher versucht wird, möglichst auf effiziente Art und Weise Programm zu produzieren. Doch es gibt auch immer wieder Gerüchte, wonach der Sender ähnlich wie der Sender Funk ins Internet abwandern soll. Wohl auch deswegen, weil junge Eltern heutzutage eine starke Online-Affinität haben. Im Rahmen eines kurzfristigen Redaktionsbesuchs …

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Will verlorenes Vertrauen zurückgewinnen: Ralf Ludwig zum neuen MDR-Intendanten gewählt Das ging glatt: Der Rundfunkrat des MDR hat den bisherigen Verwaltungsdirektor Ralf Ludwig zum neuen Intendanten gewählt. Die nötige Zweidrittelmehrheit hatte er. Er verriet gleich, wo er mit dem Sender hinwill. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/rundfunkrat-des-mdr-waehlt-ralf-ludwig-zum-neuen-intendanten-18744560.html Verwalter Gestalter: Der bislang wenig bekannte Ralf Ludwig wird neuer MDR-Intendant. Er trat ohne Gegenkandidaten an. https://taz.de/Wahl-beim-MDR-in-Leipzig/!5918715/ Es gab nur einen Kandidaten – und der bekam den Zuschlag. Ralf Ludwig wird neuer Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks. Im Herbst tritt er die Nachfolger von Karola Wille an. […] Von den 48 anwesenden Rundfunkratsmitgliedern stimmten 33 mit Ja, 12 stimmten …

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Zukunftsrat der Rundfunkkommission: Programme für morgen Ein Zukunftsrat soll Perspektiven für die Öffentlich-Rechtlichen entwickeln. Klingt nach einer Herkulesaufgabe. […] Die Konservativen und die Sozialdemokraten, die die Rundfunkkommission beherrschen, haben sich auf eine 50/50-Besetzung geeinigt. Nicht schön, wenn die Parteipolitik wieder ihre Finger im Spiel hat. Die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse kritisiert, dass in dem Gremium niemanden aus dem „Maschinenraum“ der Sender vertreten sein wird. […] Woran es bislang sicherlich nicht mangelte, das waren tausendundeine Idee für die künftige Struktur, Verfassung, Programme und Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio. […] Der Zukunftsrat hat gerade aufgrund seiner anstalts- und politikfernen Zusammensetzung eine …

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Bundesregierung zahlte seit 2018 Honorare von fast 1,5 Millionen Euro an Journalisten Die Bundesregierung und nachgeordnete Bundesbehörden haben in den vergangenen fünf Jahren rund 1,5 Millionen Euro an Journalisten für Moderationen, Texte, Lektorate, Fortbildungen, Vorträge und andere Veranstaltungen gezahlt. https://www.deutschlandfunk.de/bundesregierung-zahlte-seit-2018-honorare-von-fast-1-5-millionen-euro-an-journalisten-100.html Dabei entfielen Honorare in Höhe von 875.231.92 Euro an Journalisten des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks und des Auslandssenders Deutsche Welle, 596.596,55 Euro an Journalisten privater Medien. Nicht enthalten in der Aufstellung sind nach Angaben der Bundesregierung aus Gründen des Staatswohls Honorare, die der Bundesnachrichtendienst (BND) an Journalisten gezahlt hat, weil die Kooperationen des BND „besonders schützenswert“ seien. https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-937200 Welch große „Überraschung“, dass …

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Rund 200 Journalist:innen haben Geld aus Bundestöpfen erhalten. Das sagt kein Telegramm-Kanal, sondern die Regierung. Können solche Medienschaffenden noch unabhängig berichten? Und was hat das mit Guido Westerwelle zu tun? Es geht um Zahlungen von Regierungsgeldern an Journalist:innen sowohl öffentlich-rechtlicher als auch privatrechtlicher Medien. Die Bundestagsdrucksache 20/5822, online veröffentlicht am 1.3.2023, hat es daher in sich, zumal viele der darin erwähnten Medienschaffenden vor allem für öffentlich-rechtliche Medien arbeiten. Irritierende Fakten Der nicht zuletzt als IOC- und FIFA-Kritiker bekannte Investigativjournalist Jens Weinreich schreibt, er finde diese Antwort der Bundesregierung spannend. Genau 200 verschiedene Journalistinnen und Journalisten sind in dem 30-seitigen Dokument …

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Rundfunkrat des RBB ohne Chef: Kennen wir uns? Der neue Rundfunkrat des RBB hat auf seiner ersten Sitzung keinen Vorsitzenden gefunden. Aber eine Programmdirektorin. Das fängt gut an. (Paid) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/rundfunkrat-des-rbb-ohne-vorsitz-18721674.html In Potsdam hat sich der neue Rundfunkrat des Rundfunks Berlin-Brandenburg konstituiert. Unter den 18 neuen der 30 Mitglieder ist auch Katja Karger, Vorsitzende des DGB-Bezirksvorstandes Berlin-Brandenburg. Sie folgt auf Dieter Pienkny, der, vom Gewerkschaftsbund entsandt, sich über mehr als zwei Jahrzehnte in dem Gremium engagierte. In einem nichtöffentlichen Sitzungsteil konnte sich das Gremium am 2. März nicht auf einen neuen Vorsitzenden oder eine neue Vorsitzende einigen. […] In der Sitzung …

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Wie Intendanten auch antworten könnten Eine ehrliche Antwort auf die Frage, ob Zuschauerinteresse und Auftrag zum tatsächlichen Programm passen, wäre: Möglicherweise nicht, und das ist auch gar nicht gewollt, denn zum Beispiel für Hochkultur bekommt man nie eine große Mehrheit, die muss man verordnen.[…] Eine ehrliche Antwort hier wäre also: Ja, wir geben korrupten Organisationen sehr viel Geld, um so informieren zu können, wie wir uns das vorstellen, auch wenn das möglicherweise nicht der Interessenlage entspricht, die sich in Umfragen zeigt. Die Debatte beginnt mit dem Rundfunkbeitrag und der an Gniffke gerichteten Frage: „Braucht der SWR mehr Geld?“ Eine ehrliche …

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