Soll der Rundfunkbeitrag steigen?: Erst reformieren, dann kassieren Bei den Länderchefs steigt die Ablehnung einer Erhöhung, die Sender zeigen sich unbeeindruckt. […] Wer aber will vor seine Wählerinnen und Wähler hintreten und argumentieren müssen, warum die ohnehin gut versorgten öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD, Deutschlandradio und ZDF auf diesem Niveau weiterarbeiten sollen? […] Der neue Rundfunkstaatsvertrag hat aber Wege aufgezeigt, wie aus zahlreichen Muss- eben Kann-Programme werden können. Weniger Fernsehen, weniger Hörfunk, weniger Online zum Preis von 18,36 Euro, das ist machbar. Davon wollen ARD, Deutschlandradio und ZDF nichts wissen, sie haben keine umfassenden Reformvorschläge vorgelegt. https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/soll-der-rundfunkbeitrag-steigen-erst-reformieren-dann-kassieren-9167910.html

Steht das ZDF auf der Abschussliste? Die Debatten um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden in diesem Jahr an Schärfe gewinnen. Welche Ideen liegen auf dem Tisch? Neben der Dauerkritik der AfD hatte besonders FDP-Chef Christian Lindner mehrmals die Existenz zweier öffentlich-rechtlicher Sendesysteme in Frage gestellt. Zuletzt kritisierte er eine Doppelberichterstattung von ARD und ZDF von der Trauerfeierlichkeiten um die britische Königin. Der sächsische Medienminister Oliver Schenk (CDU) bezeichnete Buhrows Vorstellungen als einen „Weckruf”. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte: „Die Impulse von Tom Buhrow sind bemerkenswert.” Wegen des Widerstands aus Sachsen-Anhalt konnte die jüngste Gebührenerhöhung nur verspätet durch ein …

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Radio Bremen als ein Best Practice-Beispiel für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (25.11.2022) In der öffentlichen Diskussion ist zuletzt auch wieder die Forderung nach einer Fusion Radio Bremens mit dem NDR laut geworden. Aber eine Vielzahl an Sachargumenten und insbesondere wirtschaftlichen Argumenten spricht objektiv dagegen: Zum Beispiel produziert keine andere ARD-Anstalt so kostengünstig wie Radio Bremen gefolgt vom Saarländischen Rundfunk. Die Kosten für eine Sendeminute liegen messbar erheblich unter den Kosten der größeren Anstalten. Auch hinsichtlich schlanker, effektiver Produktion, Unternehmenskultur, Publikumserfolg und fortschrittlicher Gremienstruktur ist Radio Bremen ein Best Practice-Beispiel für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Radio Bremen Verwaltungsrat, 25.11.2022, Beschlüsse und wesentliche Ergebnisse …

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Der neue ARD-Vorsitzende, Kai Gniffke, hat sich gegen eine Fusion der ARD mit dem ZDF ausgesprochen. Der 62-Jährige sagte in einem Antrittsinterview der Deutschen Presse-Agentur: „Unabhängiger Journalismus ist im Moment auf dem Rückzug, und deshalb wäre der Schritt, jetzt unsere Vielfalt in Deutschland weiter einzuschränken, aus meiner Sicht falsch.“ Gniffke sagte auch: „Ich bin der festen Überzeugung, dass uns der publizistische Wettbewerb in Deutschland bisher sehr gutgetan hat.“ https://www.welt.de/politik/deutschland/article242975057/Kai-Gniffke-Neuer-ARD-Vorsitzender-gegen-Fusion-von-ARD-und-ZDF.html

Kai Gniffke: Ins Abseits geplappert [Anmerkung: Das wäre nicht das erste mal.] Tom Buhrow und sein Nachfolger im ARD-Vorsitz, Kai Gniffke, haben dem „Spiegel“ “ (Nr. 51, 12/22) ein Interview zur ARD-Reform gegeben. Darin benutze Gniffke eine „unangebrachte und abstoßende Wortwahl“, die ARD-Beschäftigte mit Hunden und Schweinen gleichsetze und „ein Klima der Ausgrenzung und Verächtlichmachung“, kritisiert der ver.di-Senderverband im WDR am 20. Dezember in Köln. […] „Ich weiß jetzt schon, dass die Betroffenen jaulen und quieken werden, um das (Programmkürzungen Anm. der Red.) zu verhindern.“ Das sagt Kai Gniffke, der designierte ARD-Vorsitzende. Er gibt sich überzeugt, dass Widerspruch aus der …

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Deutschlandradio-Hörfunkrat: Geplante Änderungen des Medienstaatsvertrags Der Hörfunkrat von Deutschlandradio bereitet sich gegenwärtig intensiv auf die mit den geplanten Änderungen des Medienstaatsvertrags verbundenen Kompetenzerweiterungen des Aufsichtsgremiums vor. Bei seiner 15. Sitzung in der laufenden Amtsperiode erläuterte Katrin Hatzinger, zweite stellvertretende Vorsitzende des Hörfunkrats, die geplanten Maßnahmen. Hatzinger betonte, die neuen Aufgaben seien anspruchsvoll und erforderten zusätzliche Qualifizierung. Nach einer ersten Expertenkonsultation werden in den kommenden Monaten weitere Gespräche mit Fachleuten folgen, damit sich das Gremium auf die neuen Aufgabenfelder angemessen einstellen kann. Auf dieser Grundlage werden dem Hörfunkrat bei dessen nächster Sitzung im März 2023 erste Vorschläge vorgelegt, so Hörfunkratsvorsitzender Frank …

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Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk: Freie Mitarbeiter und Personalräte fordern mehr Einfluss Die Personalratsvorsitzenden der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD, ZDF und Deutschlandradio und der ARD-Freienrat fordern mehr Mitbestimmung. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung der Interessensvertretungen hervor. Titel der Erklärung: „Mit mehr Mitbestimmung und modernerem Personalmanagement aus der Krise“ In der Erklärung ist u.a. gefordert, die Beschäftigungen der ständigen freien Mitarbeitenden in Anstellungsverhältnisse umzuwandeln oder „auf eine vergleichbar verlässliche Grundlage“ zu stellen. https://www.flurfunk-dresden.de/2022/12/20/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-freie-mitarbeiter-und-personalraete-fordern-mehr-einfluss/ „Die Beschäftigung der ständigen freien Mitarbeitenden, die einen wesentlichen Teil der Inhalte liefern, muss dabei in Anstellungsverhältnisse umgewandelt oder auf eine vergleichbar verlässliche Grundlage gestellt werden“, erklärten sie in Berlin. Dazu …

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