CDU: „Feste Freien“ sollen zur Ausnahme werden – nur für Belastungsspitzen und notwendige Expertise einsetzen Das Fundament des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit den Zielen eines unabhängigen, ideologie- und vorurteilsfreien sowie ausgewogenen Rundfunks identifizieren. Dazu bedarf es der Festschreibung und Einhaltung journalistischer Standards und ethischer Grundsätze. Ebenso wichtig ist eine faire vertragliche Absicherung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss Vorbild sein – an erster Stelle beim Umgang mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die ausufernde Beschäftigung von sog. „Festen Freien“ Mitarbeitern soll auf besondere Belastungsspitzen und notwendige Expertise begrenzt bleiben. Freie Mitarbeiterschaften müssen die Ausnahme …

ÖRR: „Feste Freie“ sollen zur Ausnahme werden Weiterlesen »

Landtag in Brandenburg entscheidet über RBB-Staatsvertrag Der neue Staatsvertrag für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) steht im Landtag in Potsdam zur abschließenden Beratung auf der Tagesordnung. Bei der Abstimmung in zweiter Lesung wird am Donnerstag die Billigung des Vertragswerks durch das brandenburgische Landesparlament erwartet. Der Hauptausschuss des Landtags hatte zuvor am 6. Dezember mit klarer Mehrheit die Zustimmung empfohlen. Wenn auch das Berliner Abgeordnetenhaus zustimmt, kann der neue RBB-Staatsvertrag Anfang 2024 in Kraft treten. Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg hatten die geplanten Neuregelungen Anfang November beschlossen. Inhaltliche Änderungen sind danach nicht mehr möglich gewesen. Voraussetzung für das In-Kraft-Treten des Staatsvertrags …

Landtag in Brandenburg entscheidet über RBB-Staatsvertrag Weiterlesen »

Die NachDenkSeiten haben Beschwerde beim Presserat gegen den zeitonline-Artikel „Wagenknechts Schreibbrigade“ von Markus Linden eingereicht. Wir sehen darin einen Verstoß gegen Ziffer 6 des Pressekodex: https://nachdenkseiten.de/?p=108094 Ziffer 6 nimmt Bezug auf „TRENNUNG VON TÄTIGKEITEN“. Dies ist im vorliegenden Fall nicht gegeben, da die ZEIT-Redaktion vergass auf die Rolle des Autors bei 2 von der Bundesregierung finanzierten Projekten der Grünen-nahen Denkfabrik @LiberaleModerne hinzuweisen: „Gegneranalyse“ und Narrativcheck. Im Falle der Gegneranalyse verfasste der ZEIT-Autor eine „Fallstudie“, finanziert von BMFSFJ & bpb_de, zu den NDS – auf deren „Erkenntnissen“ beruht auch ein signifikanter Teil seines aktuellen Artikels. Auch darauf weisen weder Linden selbst …

Beschwerde beim Presserat gegen den Zeitonline-Artikel „Wagenknechts Schreibbrigade“ Weiterlesen »

Wiederwahl von SWR-Chef Kai Gniffke: Wie Sender ihre Päpste wählen Dem Deutschlandfunk war die Wiederwahl Kai Gniffkes zum Intendanten des Südwestrundfunks (SWR) lediglich eine kurze Meldung wert. Das ist schade, denn hinter den Kulissen spielte sich eine interessante Auseinandersetzung ab, die ein Licht auf das Demokratieverständnis in den Machtzentralen des öffentlich-rechtlichen Senders werfen. Die Vorwürfe lauten zugespitzt, dass ein „Einheitskandidat in einem vollkommen intransparenten Verfahren“ gewählt wurde. Die Formulierung stammt von Peter Welchering, der selbst jahrelang für öffentlich-rechtliche Sender tätig war und Journalisten ausbildet. Das Gebaren zur Wahl gefiel ihm wenig: Verglichen mit der SWR-Intendantenwahl sei „ein Konklave eine hochtransparente …

Wiederwahl von SWR-Chef Kai Gniffke: Wie Sender ihre Päpste wählen Weiterlesen »

Auf der langen Bank – Die Wende zu Qualität und Vielfalt im ÖRR lässt auf sich warten Die medienpolitischen Akteure betreiben Reformen der kleinsten Schritte und somit der geringsten Zumutungen für die von ihnen beauftragten Medien. Ein strategischer Plan, der diese Reformen in ein weiter gespanntes Konzept der Transformation stellt, ist bislang nicht sichtbar geworden. Statt eines Bemühens um eine möglichst viele Stimmen und Perspektiven einbeziehende Debatte über die Gestaltung des Wandels vom Rundfunk der funktional differenzierten Industriegesellschaft zu einem Mediensystem der nächsten Gesellschaft wird immer nur wieder ein Thema traktiert – die Beitragsfinanzierung, speziell die Höhe des Beitrags. […] …

Auf der langen Bank – Die Wende zu Qualität und Vielfalt im ÖRR lässt auf sich warten Weiterlesen »

Tagesschau: Reportage über eine Demo? Oder Meinungs-Kundgebung? Ein ARD-Beitrag über die Friedens-Demo in Berlin gibt Anschauungsmaterial über journalistisches Arbeiten mit irreführenden Vorgaben – eine Stil-Kritik und mehr. Ein langer Beitrag auf Tagesschau.de über die Friedens-Demo in Berlin Ende November sollte eine Reportage sein. Eine solche Reportage darf durchaus Fragen aufwerfen. Jener Text aber wirft nicht zuletzt die Frage auf, inwiefern es sich hier überhaupt um eine Reportage handelt Dies ist keine akademische Frage, denn Reportagen versprechen dem Publikum vor allem Informationen und sinnliche Wahrnehmungen von „vor Ort“. […] Bereits die Überschrift entspricht diesem Rahmen: „Ein bisschen gemeinsam gegen die Ukraine-Politik“. …

Tagesschau: Reportage über eine Demo? Oder Meinungs-Kundgebung? Weiterlesen »

Der ZDF-Fernsehrat hat sich in seiner Sitzung am 08.12.2023 mit unserer Programmbeschwerde zu den Krawallen beim Eritrea-Festival in Gießen befasst. Die Art und Weise der Berichterstattung durch Fernsehratsmitglied Kerstin Holze, (Mitglied im Fernsehrat seit 01. März 2023 als Vertreterin des Deutschen Olympischen Sportbundes) lässt wiederholt Zweifel an der Sorgfalt aufkommen, mit der das Gremium die Inhalte von Beschwerden überhaupt sorgfältig liest. Keiner unserer beanstandeten Punkte wurde ausgeräumt. Die Eritrea-Festivals sind ganz offensichtlich zu Zielscheiben einer Regime-Change-Gruppierung geworden, die weltweit agiert. Die beanstandeten Berichte des ZDF bauten nachweislich auf manipulativen Methoden mittels veralteter Bild- und Tondokumente aus vergangenen Jahren auf, zu …

ZDF-Fernsehrat entscheidet zu Programmbeschwerde: Gewalt bei Eritrea Festival in Gießen Weiterlesen »