ARD will Kompetenzen bündeln: Nicht jeder Sender braucht eine 24-Stunden-Kulturwelle Kai Gniffke: Es tut sich doch gerade ganz viel in der ARD. Diese Woche haben wir einen riesigen Schritt gemacht. […] Wir werden ab kommendem Jahr Kompetenzen bündeln, nicht jeder muss alles machen. Nicht jeder Sender wird noch 24 Stunden am Tag eine eigene Kulturwelle betreiben. Das war bis vor einem halben Jahr noch undenkbar. Uns ist klar: Wenn wir das tun, wird es Halligalli geben. Trotzdem werden wir das durchziehen. […] Wir werden ganz bestimmt kein Spartensender für Misanthropen, der sich allein auf Klimakatastrophe, Rentendesaster und Kriegsgebiete konzentriert. Wir …

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Markus Lanz reduziert die Meinungsvielfalt Die Worte des ZDF-Intendanten in seiner Antrittsrede klangen natürlich ganz toll. Norbert Himmler wolle „Vielfalt im Programm steigern“ und „dass wir die Pluralität von Meinungen abbilden“, formulierte er im Juli 2021. Zuvor war er bereits zehn Jahre Programmdirektor des ZDF. Himmler weiß also seeehr genau, was auf dem Sender vor sich geht. Zum Beispiel, dass seine populärste Talk-Show seit 2019 immer weniger unterschiedliche Gäste einlädt. Die Vielfalt bei Markus Lanz wird keinesfalls gesteigert, ganz im Gegenteil: sie sinkt kontinuierlich. […] Auf diese Anzahl von Lanz-Sendungen bin ich gekommen: 2019: 135 Sendungen, 439 unterschiedliche Gäste 2020: …

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Wie geht es weiter bei den Öffentlich-Rechtlichen?: „Faire Honorare. Mehr Mut, mehr Risiko“ Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht in der Krise. Drei Experten diskutieren drei Modelle für die Zukunft der Sendeanstalten. Hansjürgen Rosenbauer: „Mehr Transparenz, mehr Mitbestimmung, besser qualifizierte Gremien, bessere Kostenkontrolle, am öffentlichen Dienst orientierte Spitzengehälter, mehr Kooperation in Verwaltung und Produktion, Zusammenführung der Mediatheken. Selbstverständlichkeiten, auf die sich Sender und Politik schnell einigen werden. Entscheidend ist das Programm. Nur wenn es sich inhaltlich und formal unterscheidet, rechtfertigt es die Existenz von ARD und ZDF. An Spartensendern herrscht kein Mangel. Es gibt eher zu viele. Zumal die Redaktionen über Unterfinanzierung …

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Die Rundfunkkommission der Länder hat sich am 07.12.2022 auf einheitliche Regelungen zur Stärkung der Transparenz und Kontrollmechanismen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verständigt. Diese werden nun zur öffentlichen Anhörung gestellt. Die unter Federführung des Landes Baden-Württemberg erarbeiteten Regelungen sollen für alle Anstalten der ARD, das ZDF und das Deutschlandradio gelten. https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/News/detail/einheitliche-regelungen-zu-transparenz-und-kontrolle-im-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-1/ Die von der Rundfunkkommission geplanten Neuregelungen sollen laut Mitteilung für alle Anstalten der ARD, das ZDF und das Deutschlandradio gelten. Sie basieren auf einem dem epd vorliegenden Papier, das unter Federführung des Landes Baden-Württemberg erarbeitet wurde. Darin wird vorgeschlagen, den Paragrafen 31 des Medienstaatsvertrags mit dem Titel „Satzungen, Richtlinien, Berichtspflichten“ um …

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„Gibt es in unserer Gesellschaft noch ein ‚Wir‘ – oder driften wir immer weiter auseinander?“ lautet die Fragestellung der diesjährigen ARD-Themenwoche. Die öffentlich-rechtlichen Medienangebote wollen nach eigenem Selbstverständnis genau dieser „Kitt der Gesellschaft“ (MDR-Intendantin Karola Wille) sein. Denn sie sind ein wesentlicher Faktor, in einer sich immer stärker fragmentierten Welt, übergreifend öffentlichen Austausch, Diskussion und Meinungsbildung in der Gesellschaft sicherzustellen. https://www.mdr.de/medien360g/medienpolitik/gremien-anstalt-gesellschaft-anspruch-100.html Rechte und Möglichkeiten der Gremien: Willkommen in der Räte-Republik Auf den ersten Blick sind die Aufgaben der Aufsichtsgremien bei den öffentlich-rechtlichen Medien sehr ähnlich. Sie sollen die Gesellschaft abbilden, die Interessen der Beitragszahlenden vertreten und über die Inhalte wachen. …

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Twitter unterdrückte Beiträge unliebsamer Nutzer Der neue Besitzer Elon Musk räumt bei Twitter auf. Nun hat er die Journalistin Bari Weiss über die Praxis informieren lassen, dass Twitter die Beiträge unliebsamer Nutzer unterdrückte und diese auch ohne Not sperrte. https://test.rtde.tech/international/156780-zensur-deal-zu-corona-twitter/ https://threadreaderapp.com/thread/1601007575633305600.html Zensur-Deal zu Corona: Twitter ermöglichte US-Gesundheitbehörde direkte Einflussnahme Die CDC sind vor allem durch den Immunologen Anthony Fauci bekannt. Veröffentlichte Mails belegen nun, dass es im Jahr 2021 eine Kooperation der CDC-Abteilung für digitale Medien und öffentliche Angelegenheiten und dem sozialen Netzwerk Twitter gab. Das Ziel lautete, vermeintliche COVID-Fehlinformationen zu löschen. https://test.rtde.tech/podcast/156811-twitter-files-musk-entlaesst-twitter-anwalt-wegen-informationsunterdr%C3%BCckung/ Twitter-Files: Musk entlässt Twitter-Anwalt wegen dessen Rolle …

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Zu wenig Transparenz?: Buhrow weist Kritik der Länder zurück Die Rundfunkkommission der Länder zwingt die Öffentlich-Rechtlichen, im Internet mehr über sich preiszugeben. ARD-Chef Tom Buhrow sagt: Wir üben uns längst in Transparenz. „Wir haben in den vergangenen vier Monaten in der ARD gründlich aufgeklärt und aufgeräumt“, sagte Buhrow. „Wir vereinheitlichen die Compliance-Standards ARD-weit auf dem hohen IDW-Prüfungsstandard, erarbeiten bis April erste Konzepte für noch mehr Kooperationen in Programm, Verwaltung und Produktion und schaffen maximale Transparenz. Das alles haben wir im Sommer angekündigt und im November konkret beschlossen – und der Rundfunkkommission jeweils unmittelbar danach schriftlich mitgeteilt. Wir reformieren die ARD …

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