Öffentlich-Rechtliche:Kontrolle vor Publikum Rundfunkräte und ZDF-Fernsehrat tagen laut Gesetz öffentlich. Aber wie kann man konkret verfolgen, was vor sich geht? Ein Überblick. […] Ein Teil der Antwort: von der Arbeit der Verwaltungsräte jedenfalls nicht, die die Finanzen der Sender kontrollieren. Sie beraten stets hinter verschlossenen Türen – so ist es gesetzlich festgelegt. Die meisten Verwaltungsräte veröffentlichen immerhin kurze Zusammenfassungen ihrer Beschlüsse. Die Aufsichtsorgane dagegen, die die Programmaufsicht innehaben, tagen öffentlich. Bei der ARD sind das die Rundfunkräte der neun regionalen Anstalten, beim ZDF der Fernsehrat und beim Deutschlandradio der Hörfunkrat. Eine Ausnahme gibt es: Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks (HR) …

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Journalisten von ARD und ZDF wollen in „Zukunftsrat“ Die in der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse (Agra) vertretenen Journalisten fordern ein Mitspracherecht bei der Reform der öffentlich-rechtlichen Sender. In einem am Dienstagabend veröffentlichten offenen Brief an die Rundfunkkommission der Länder schreibt die Agra zu dem von den Ländern vorgeschlagenen „Zukunftsrat“: „Man kann über vieles diskutieren – aber nicht über unsere Köpfe hinweg“. Die Rundfunkkommission der Länder hat nach ihrer Sitzung am 20. Januar einen Beschluss veröffentlicht, in dem sie unter anderem ankündigt, sie wolle einen „Zukunftsrat“ einreichten, der Empfehlungen für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seine Akzeptanz erarbeiten soll Die …

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„Erzählen Sie mehr!“ zu Konstruktiver Kriegsberichterstattung Auf Basis einer im Dezember 2022 publizierten Studie des Bonn Institute für Journalismus und konstruktiven Dialog werden Potenzial und Grenzen konstruktiver Berichterstattung in Kriegszeiten diskutiert. Wie erleben Mediennutzende die aktuelle Berichterstattung und welche Bedürfnisse haben sie? Welche Erfahrungen schildern erfahrene Kriegsreporter:innen dazu, wie eine realitätsgerechte, aber weniger Angst und Ohnmacht schürende Berichterstattung aussehen kann? Welche Anforderungen stellt dieses andere Arbeiten an die Rahmenbedingungen im Journalismus? Konkrete Beispiele und Handlungsempfehlungen verdeutlichen, dass konstruktive Berichterstattung weit mehr ist als Lösungsjournalismus oder gar „Good News“ und zeigen Wege auf, Menschen auch in psychisch belastenden Lagen gut zu …

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Einer von fünf Privatfernsehkanälen und mehr als ein Drittel aller SVoD- und TVoD-Dienste in Europa gehören zu einem US-Unternehmen Dieser neue Bericht stellt fest: Der europäische AV-Sektor zählt insgesamt 12.275 verfügbare audiovisuelle Mediendienste in ganz Europa (Mai 2022). Etwa drei Viertel davon sind lineare Dienste (9.080 Fernsehkanäle) und ein Viertel nichtlineare Dienste (3.195 VoD-Dienste und Video-Sharing-Plattformen). Europa umfasst hier die EU27, Albanien, Armenien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Island, Liechtenstein, Montenegro, Nordmazedonien, die Republik Moldau, Norwegen, Serbien, die Schweiz, Türkiye, die Ukraine und das Vereinigte Königreich. Die meisten außereuropäischen Muttergesellschaften von AV-Diensten in Europa sind amerikanische Akteure. Etwa jeder fünfte Privatfernsehkanal …

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Sondersitzung des RBB-Rundfunkrates geplatzt: Doof Zur Beschlussfähigkeit des Aufsichtsgremiums waren zu wenige Mitglieder „physisch anwesend“. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Bericht von Intendantin Katrin Vernau zu bisherigen Kosten für Rechtsanwälte in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro im Zuge der Aufklärung des Skandals um die entlassene Ex-Intendantin Patricia Schlesinger. […] Der Rat war nicht beschlussfähig, es waren nur 13 Mitglieder im Haus des Rundfunks erschienen. Mindestens 15 der insgesamt 29 Räte müssen laut Rundfunkstaatsvertrag „physisch anwesend“ sein. Weitere zehn waren per Video zugeschaltet. Nach wenigen Minuten schickte der Ratsvorsitzende Ralf Roggenbuck alle nach Hause. […] Der Vorsitzende Roggenbuck …

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„Die Anstalten sollen „unter Druck gesetzt“ werden (Schenk), die Kommission wolle „vor die Welle kommen“ (Raab), die Staatsverträge überarbeiten, die Zusammenarbeit mit der Finanzkommission KEF intensivieren – und man fordert die Anstalten zu einem „faktenbasierten Journalismus“ auf, im Gegensatz zum „Haltungsjournalismus“. Mal abgesehen davon, dass die Medienpolitik keinen inhaltlichen Einfluss auf das Programm nehmen darf (Stichwort Staatsferne) – das ist im Vergleich zum bisherigen Reformeifer der Rundfunkkommission schon viel. Könnte aber immer noch nicht reichen.“

Die Rolle der Medien in Pandemien seit 1889 Seit Beginn der Corona-Pandemie wissen wir auch ein bisschen besser Bescheid über die Spanische Grippe, weil sie in historischen Rückblicken auf Pandemien stets eine starke Rolle spielt. Dass dies auch aus medienhistorischer Perspektive stimmig ist, stellt Mark Honigsbaum in einem Interview heraus, das Philip Sarasin mit ihm für Geschichte der Gegenwart geführt hat Genau genommen war die erste Pandemie, bei der diese neuen Medientechnologien eine bedeutende soziale und kulturelle Rolle spielten, die russische Grippepandemie von 1889-92, die auf die Verlegung des transatlantischen Telegrafenkabels zwischen den Vereinigten Staaten und England folgte und mit …

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