Nutzung von Nachrichten: Nachrichtenmüdigkeit in Deutschland nimmt weiter zu Interesse an News nimmt ab, jeder Zehnte versucht aktiv, Nachrichten zu vermeiden Das Interesse an Nachrichten ist 2023 weiter gesunken. Sagten 2022 noch 57 Prozent der erwachsenen Internetnutzenden in Deutschland, dass sie äußerst oder sehr an Nachrichten interessiert sind, so ist dieser Wert 2023 auf 52 Prozent gesunken. Auch die Reichweite von Nachrichten ist in der Langzeitbetrachtung des Leibniz-Instituts für Medienforschung leicht rückläufig. 89 Prozent lesen, hören oder schauen mehr als einmal pro Woche Nachrichten (2022: 92 Prozent). Die Tendenz zur Nachrichtenvermeidung ist 2023 ebenso hoch wie im Vorjahr. Jeder Zehnte …

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Die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag lagen 2022 bei rund 8,57 Milliarden Euro: Insgesamt 8,4 Milliarden Euro flossen an ARD, ZDF und Deutschlandradio, 162 Millionen Euro erhielten die Landesmedienanstalten. Das ist ein Plus von 1,73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – trotz Ukraine-Krieg und Zeitenwende. Grund für den Anstieg der Erträge ist die vom Bundesverfassungsgericht beschlossene Anpassung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro pro Monat, die der Beitragsservice Anfang August 2021 umgesetzt hat. Im Gegensatz zum Vorjahr galt die neue Beitragshöhe nicht nur für fünf Monate, sondern erstmals für das gesamte Jahr. Wie die Zahl der Beitragskonten insgesamt, die im Berichtsjahr knapp …

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Wende beim RBB: Jetzt gibt es doch wieder einen männlichen Bewerber um den Chefposten Das könnte die Reaktion auf eine Erklärung des Personalrates und der Freienvertretung vom Dienstag sein. Sie hatten kritisiert, dass die Findungskommission dem Rundfunkrat nicht alle geeigneten Kandidaten präsentiere. Attackiert wurde damit gleichzeitig der Verwaltungsrat, der in seiner letzten Sitzung die Verabschiedung eines Modells für die außertarifliche Bezahlung von Führungskräften ausgesetzt hatte. Hintergrund ist die Forderung der Landesrechnungshöfe Berlin und Brandenburg, wonach die Gehälter der RBB-Spitzen zu üppig seien. https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/wende-beim-rbb-jetzt-gibt-es-doch-vier-bewerber-um-den-chefposten-jay-weyrauch-einziger-mann-li.356853 Jan Weyrauch nun doch auf Kandidatenliste für RBB-Wahl Nachdem Jan Weyrauch, Programmdirektor bei Radio Bremen, zunächst nicht …

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Chefposten beim RBB: Im Rennen sind nur noch drei Frauen Am Donnerstag stellen sich die Kandidatinnen für die Intendantenstelle dem RBB-Rundfunkrat des Senders vor – nur eine von ihnen kommt aus der ARD. Am kommenden Donnerstag stellen sich die Bewerberinnen für den Chefposten beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) dem Rundfunkrat des Senders vor. Von den insgesamt rund 50 Bewerbungen hat die Findungskommission nach Informationen der Berliner Zeitungen drei Frauen eingeladen: Die ehemalige Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer, die Kulturwissenschaftlerin Heide Baumann sowie die Chefredakteurin Digitales von ARD-aktuell, Juliane Leopold. https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/wer-wird-chef-beim-rbb-diese-bewerber-um-den-intendantenposten-sind-mit-dabei-diese-namen-sind-bekannt-li.355932 Kandidatinnen für die Wahl der rbb-Intendantin stehen fest Eine Findungskommission bestehend aus den …

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Kurzandacht in der Wohnzimmerkapelle: Die „Tagesschau“ als beruhigende Welterzählung Die „Tagesschau“ gilt als vertrauenswürdigstes Nachrichtenangebot der deutschen Medien. Die Forschung zur Nachrichtennutzung verweist allerdings auf merkwürdige Diskrepanzen. Beispielsweise ergaben die JIM-Studien, dass nur gut fünf Prozent der 12- bis 19-Jährigen die „Tagesschau“ gern sehen, aber 84 Prozent ihre Nachrichten für glaubwürdig halten. Wie schafft es ein Medienformat, Vertrauen zu erzeugen, ohne überhaupt nennenswert rezipiert zu werden? Interessant wäre im Übrigen eine Differenzierung zwischen den Fernsehnachrichten und den Social-Media-Formaten, die von der „Tagesschau“-Redaktion beschickt und betreut werden. Gibt es bereits Anzeichen dafür, dass sich die Erfahrungen aus diesen dialogischen Umgebungen auf …

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Informationsleistungen öffentlich-rechtlicher und privater Fernsehvollprogramme im ersten Jahr des Ukrainekriegs Ergebnisse der ARD/ZDF-Programmanalyse 2022 https://www.ard-media.de/media-perspektiven/publikationsarchiv/2023/mp-92023-programmanalyse-2022-informationsprofile/ Ergebnisse der ARD/ZDF-Programmanalyse 2022 Im Jahr 2022 dominierte der Ukrainekrieg die Berichterstattung der TV-Vollprogramme. Der Informationsanteil am Gesamtprogramm liegt bei Das Erste und dem ZDF seit Jahren deutlich über 40 Prozent.Bei RTL sind es inzwischen 29 Prozent, bei Sat.1 zwischen 15 und 17 Prozent und bei ProSieben 18 Prozent.Unverändert ist die größere Bedeutung politischer Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Anbieter.Das Erste und das ZDF berichten über Politik umfangreicher und vielfältiger als die privaten Anbieter, wie sich hinsichtlich der Sendungsformate und der Inhalte zeigt. https://www.ard-media.de/media-perspektiven/publikationsarchiv/2023/detailseite-2023/?tx_frspublication_pi5%5Bid%5D=3118&tx_frspublication_pi5%5Bcontroller%5D=Publication&cHash=a262a88d56f624a2325d4f2280c64f0d Das Erste und …

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Vertragsverlängerungen im ZDF: Verwaltungsdirektorin verdient 271.560 Euro Zusatzleistungen: Aufwandsentschädigung in Höhe von monatlich 520 Euro, Altersversorgung. Beihilfen, Familienzuschlag und Sterbegeld nach den für das ZDF jeweils geltenden Bestimmungen, Reisekosten, Tage- und Übernachtungsgelder, Trennungsentschädigung, Umzugskosten und ähnliche Leistungen nach den für das ZDF jeweils geltenden Bestimmungen, schließlich ein Dienstwagen, der auch für private Zwecke genutzt werden kann. Zugleich wurde die Vertragsverlängerung von Produktionsdirektor Michael Rombach bis Ende 2028 gebilligt. Seine Jahresvergütung liegt dann bei 258.720 Euro. Ferner Zusatzleistungen adäquat zu denen von Karin Brieden. […] Der Verwaltungsrat hat den Verlängerungen der Verträge zugestimmt, Haseloff war anwesend, Woidke abwesend, wie das Protokoll …

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