1986 stirbt der Mosambikaner Manuel Diogo bei einer Zugfahrt in Brandenburg. Für die DDR-Behörden ist es ein Unfall. Ein westdeutscher Historiker behauptet 30 Jahre später, es war ein rassistisches Verbrechen. Was ist damals wirklich geschehen? https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/manuel-diogo-wie-aus-einem-tragischen-unfall-ein-brutaler-neonazi-mord-wurde-li.108466 Vor einer Kamera des MDR-Fernsehteams nach etwa dreißig Jahren gestellt, wusste ein Mosambikaner, der kein Augenzeuge war, ausführlich Einzelheiten über den tragischen Tod zu berichten. Er sprach davon, dass der später zwischen den Schienen gefundene Leichnam zu einem Mosambikaner gehörte, der an den Beinen an einem Strick hinter dem Zug her zu Tode geschleift worden sei. Nach der Ausstrahlung der Fernsehreportage bei ihm persönlich …

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Der Statistikprofessor Walter Krämer hat als Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sprache an zahlreiche Mitglieder von Aufsichtgremien von ARD, ZDF und Deutschlandradio geschrieben und sich über den gesprochenen Gender­stern in manchen Sendungen beschwert (mehr dazu hier). Das Portal Übermedien dokumentiert seinen Brief und die sehr unterschiedlichen Antworten von ZDF und WDR.

Berlin: Verbot des Demonstrationsverbots – Wie in den 70er, 80er Jahren – Wir haben hier einen Fall dokumentiert. Danach wurde ein Bürger aus dem Münchener Umland (erfahrener Triathlet) auch von mehreren Robotic-Cops fast überrannt und stark gestoßen, als er friedlich und mit den Händen in den Hosentaschen auf der Straße stand.. Er wehrte sich reflexartig und versuchte, sich nicht grundlos und gewaltsam durch die Polizisten wegstoßen zu lassen. Sofort wurde er von zahlreichen PolizeibeamtInnen eingekreist. Diesem Mann wurden erhebliche Verletzungen beigebracht. Von schätzungsweise 6-7 PolizeibeamtInnen wurde er sofort zu Boden geworfen. Er wurde mit seinem Gesicht auf den Asphalt gedrückt, …

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VDS-Mitglieder kritisieren Anglizismen und Gendersprache 4.106 Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache (VDS) haben gewählt: Die Tagesschau und die heute-Nachrichten sind die „Sprachpanscher 2020“. Mit insgesamt 1.996 Stimmen (49 Prozent) belegen die Nachrichtensendungen den 1. Platz. Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS, ist vom Ausgang der Wahl nicht überrascht: „Die meisten unserer Mitglieder kritisieren, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihrem Bildungsauftrag nicht gerecht werden und ihr Publikum stattdessen mit Wörtern konfrontieren, die unnötig sind.“ In Zeiten von Corona haben die Nachrichten-Flaggschiffe Wörter wie Lockdown, Homeschooling, Social Distancing, Homeoffice usw. nicht hinterfragt, sondern einfach übernommen. „Diese Anglizismen zeigen, wie wenig Interesse Tagesschau und …

Tagesschau und heute-Nachrichten sind die „Sprachpanscher 2020“ Weiterlesen »

Am 11.05.2020 sendeten wir einen Offenen Brief an die Öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, der den Titel „Demokratie braucht Diskurs!“ trug. https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=32&t=3194 Die Antwortschreiben, die wir aus verschiedenen Sendeanstalten bekamen, dokumentierten allgemeines Unverständnis ob unserer Forderungen. Heute entdeckte ich auf Twitter einen wunderbaren Blogbeitrag, der hervorragend zum Thema passt und mir aus der Seele spricht. Vielleicht sollten wir uns demnächst ähnlich deutlich ausdrücken. Auszug: „Was treibt die Medien? Das ist die alles entscheidende Frage. Wieso hatten sie von Anfang an kein Interesse an der Wahrheit? Nicht, dass die Wahrheit offen zu Tage gelegen hätte, aber gerade deshalb wäre es ja die Aufgabe der …

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Der letzte Sprachpfleger bei BR und ARD Werner Müller war beim BR der letzte Sprachpfleger im Rundfunk. Jetzt ist er im Ruhestand, zumindest offiziell. …. Der BR war schon zu Otto Schmids Zeiten die einzige ARD-Anstalt und vermutlich das einzige Medienhaus in Deutschland, das sich einen Sprachpfleger leistete. Es gab die Stelle überhaupt nur, weil Schmid, ebenfalls Gymnsasiallehrer, im Jahr 1948 einen Brief an den Intendanten geschrieben hatte, in dem er sich über die Sprechmanieren der Moderatoren von Radio München beschwerte, wie der Sender damals noch hieß. … Müller versteht seine Rolle anders. Obwohl er auch Pädagoge ist – oder …

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Landtagsanhörungen: Wie Wissenschaftler den Medienstaatsvertrag beurteilen – Innovativ, aber kein Meilenstein Außerdem fordert Dörr, „ein medienübergreifendes Vielfaltssicherungsrecht zu schaffen, das die Intermediäre einbezieht“. Nur so könne vorherrschende Meinungsmacht verhindert werden, die vor allem durch das Zusammenwirken verschiedener Massenmedien entstehen könne. In den Medienstaatsvertrag wurde das bisherige fernsehzentrierte Medienkonzentrationsrecht übernommen, das aber bei crossmedialen Zusammenschlüssen nicht greift. …. Auch Professor Rolf Schwartmann, Leiter der Forschungsstelle für Medienrecht an der Technischen Hochschule Köln, hält die Regelungen im Medienstaatsvertrag für unzureichend, um plurale Vielfalt im Netz zu gewährleisten. Die vorgesehenen Transparenzvorschriften und Diskriminierungsverbote könnten nur begrenzt ausgewogene Vielfalt erzeugen. Nötig sei es, wie …

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