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Ich weiß selber nicht mehr genau, was der Grund dafür war, weswegen ich mich für „Die 100“ gemeldet hatte – vermutlich war es die Aufregung um die „Schlandi“-Folge „Werden wir gut regiert?[1]“ vom 8. Dezember 2025, die ja wirklich Züge von Realsatire offenbarte. Jedenfalls wurde mir am 30. Januar der Link zum „geheimnisumwobenen“ Fragebogen[2] zugesandt, den ich offen und ungeschönt ausfüllte- auch was das Thema Brandmauer[3] anbelangt. Beitrag von Torsten Küllig Ich staunte nicht schlecht, als ich am 6. Februar eine Nummer mit Kölner Vorwahl auf mein Telefon erblickte und sich die Stimme am anderen Ende als Mitarbeiter von MyShow …

Erlebnisbericht: Teilnahme an „Die 100 – was Deutschland bewegt“ Weiterlesen »

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Zu den Vorwürfen der Vorselektion und der Teilnehmerauswahl bei „Die 100“ gibt es bereits seit längerer Zeit intensive öffentliche Debatten und offizielle Reaktionen der Sender. Die offizielle Position der ARD (NDR/WDR) ist bekannt. Die Sender weisen den Vorwurf einer manipulativen Vorselektion oder des Einsatzes bezahlter Schauspieler entschieden zurück. Der NDR betont, dass keine Schauspieler oder Laiendarsteller für eine bestimmte Meinung bezahlt würden. Dass Teilnehmer teils Erfahrung als Komparsen haben, sei bei öffentlichen Castings statistisch unvermeidbar. Das Verfahren via Casting diene dazu, eine „multiperspektivische“ Gruppe zusammenzustellen, um eine lebendige Debatte zu ermöglichen. Siehe Teil 1. Analyse in zwei Teilen von Maren …

Analyse Teil 2 zum gar nicht so geheimen Fragebogen der ARD-Sendung „Die 100“ Weiterlesen »

Offener Brief an den NDR: Die Dokumentation „Deutsche Schuld“ ist inkorrekt Vorbemerkung: Als regelmäßige Namibia-Besucherin mit einem inzwischen veritablen Freundeskreis vor Ort habe ich diese Doku mit wachsendem Unmut angesehen. Nicht nur die Penetranz, mit der sich die schwarze deutsche Journalistin mit waidwundem anklagendem Blick selbst in Szene setzte, war unseriös und insinuierte permanent persönliche Betroffenheit über die „Deutsche Schuld“. Das gleiche Schema stellte sich bei der Darstellung historischer Gebäude, wie etwa der evangelisch-lutherische Kirche und der vorherrschenden Architektur in den größeren Städten ein. Die regelrecht angewiderte Art und Weise, mit der die NDR-Journalistin (die in Deutschland als Kind eines …

Offener Brief an den NDR: Die Namibia-Dokumentation „Deutsche Schuld“ ist inkorrekt Weiterlesen »

Wer erinnert sich eigentlich noch an die Zeit, bevor Baschar al Assad in den Augen westlicher Staaten und ihrer Handlanger in Konzern-Presse und Rundfunkanstalten vom modernen Reformer zum »Schlächter von Damaskus« mutierte? Es war diese Zeit, als die Vorzeige-Syrien-Expertin Kristin Helberg noch wohlwollend über die »vorbildlichen« Reformanstrengungen der syrischen Staatsführung und die Vorzeigeprojekte berichtete, die in Syrien gemeinsam mit europäischen Unternehmen auf den Weg gebracht wurden. Als die EU im Rahmen ihrer strategischen und expansiven europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) (A) Assoziationsabkommen mit Ländern des südlichen und östlichen Mittelmeerraumes verabredete, glichen sich die jeweiligen Ziele wie ein Ei dem anderen: Integration des …

Folter in Syrien unter US-Schirmherrschaft Weiterlesen »

Das Geschwätz von einer „regelbasierten internationalen Ordnung“ unterstützt Washingtons Verstöße gegen die UN-Charta / Kanonenbootsfahrt der „Bayern“ Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Seit zweieinhalb Wochen ist die Fregatte „Bayern“ der Bundesmarine unterwegs zum Südwestpazifik. Was soll sie da, 5000 Seemeilen fern der Heimat? Chinesen erschrecken? Danach klingt leider, was Außenminister Maas und Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer vor dem Ablegen des Kriegsschiffs im Marinestützpunkt Wilhelmshaven kundtaten. Maas: „… Im Indopazifik entscheidet sich die Ausgestaltung der internationalen Ordnung der Zukunft … wir wollen diese mitgestalten und Verantwortung übernehmen für den Erhalt der regelbasierten internationalen Ordnung.“ (1). Kramp-Karrenbauer, noch eine Schwulst-Tonlage höher: „Unsere (sic!) …

US-Faustrecht geht vor Völkerrecht Weiterlesen »

Die Tagesschau verklärte die Berliner Kulissenschieberei zum weltpolitischen Großereignis  Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam „Libyen ist längst zu einem Ort für einen Stellvertreterkrieg geworden, und das wollen wir nicht länger akzeptieren. Seit Monaten sind wir in Gesprächen mit Ländern, die Einfluss nehmen in Libyen und wir wollen diese dazu veranlassen und in die Pflicht nehmen…“ (1) So tönte Außenminister Heiko Maas am 17. Januar, zwei Tage vor Beginn der Libyen-Konferenz in Berlin. Entsprechend das Tamtam der Tagesschau: „In Berlin haben sich die Teilnehmer der Libyen-Konferenz auf einen umfassenden Plan für eine Friedenslösung in dem Bürgerkriegsland verständigt“. (2) Das stimmte …

Windei „Libyen-Konferenz“ Weiterlesen »

Dysfunktion der Macht um acht Nicht nur bei der Berichterstattung über den Krieg in Syrien pfeift die ARD-aktuell auf Völkerrecht, Grundgesetz und ihre Pflicht zur Objektivität Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Systematischer Tendenzjournalismus, Nachrichtenunterschlagung und bellizistische Propaganda: Die Informationen der Tagesschau über das Massenmorden in Syrien sind beispiellos einäugig. Das ist ganz im Sinne der Bundesregierung. Deren Völkerrechtsbruch, grundgesetzwidrige Politik und strafrechtlich relevanter Friedensverrat sind dem Durchschnittszuschauer nicht bewusst. Seine verzerrte Sicht auf die Kriege des US-Imperiums gegen den Rest der Welt erlaubt es den politisch Verantwortlichen in Berlin, sich fortgesetzt als friedliebende Demokraten und Verteidiger der Menschenrechte aufzuspielen. …

Die Falschmünzerei der Tagesschau Weiterlesen »