Wenig Information, hohe Gehälter, keine Kontrolle: Der Reformbedarf beim SR Wie alle ARD-Anstalten steht der SR unter enormem Reformdruck. Ziel: Für die 140 Millionen Euro Rundfunkbeitrag der Bürger muss er effizienter arbeiten. Was sich ändern muss, damit der SR seine Legitimation nicht ganz verliert und Vertrauen zurückgewinnt. […] Der Aktuelle Bericht und die wenigen selbst produzierten TV-Angebote wirken wie „ein Kessel Buntes“. Soft-Themen und Unterhaltung sind Trumpf. Im Radio laufen sie als „Klangteppiche“ und „Stimmungsaufheller“ für das Bundesland mit den meisten Depressionskranken. Auch der reichweitenschwache SR2 fällt zuhörends der Leichtigkeit anheim. Insgesamt dürften etwa 80 Prozent der Mitarbeiter- und Finanzressourcen …

Der Reformbedarf beim SR und HR-Intendantenwahl Weiterlesen »

Gleiche Themen, andere Dramaturgie: Der Nachrichtentag zeigt, warum Konkurrenz im öffentlich-rechtlichen System nötig ist. Am Donnerstag war ARD-„Nachrichtentag“. Das führte zu allerhand Aktionen für jüngeres potenzielles Publikum, und zu einem Zweiminüter am Ende der 20.00 Uhr-Tagesschau. Der erfüllte vielleicht nicht unbedingt die Kriterien, relevant über Neues zu berichten. Aber etwas Eigenwerbung ist ja okay. Wie also waren die Nachrichten am Nachrichtentag? Am besten beurteilen lässt sich das anhand der moderierten Nachrichtenmagazine am späteren Abend. […] Schlechte Nachrichten und komplexe Weltlagen sind gut für Nachrichtensendungen. Das zeigte sich am Nachrichtentag. Obwohl ZDF wie ARD teilweise, inhaltlich zurecht, dieselben Themen behandelten, taten …

ARD vs. ZDF: Wie unterschiedlich Deutschlands Nachrichten wirklich sind Weiterlesen »

Die Bundesregierung soll klären, ob die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts Ramstein durch die USA im Iran-Krieg als Angriffshandlung gewertet werden kann. Der iranische Botschafter in Deutschland, Madschid Nili, hat von der Bundesregierung eine „Klarstellung“ zu Ramstein gefordert: Ist eine Nutzung der Luftwaffenbasis durch die USA für Angriffe auf den Iran eine „Angriffshandlung“ im Sinne der UN-Resolution 3314? Demnach wird es als „Angriffshandlung“ gewertet, wenn ein Staat vom Hoheitsgebiet eines anderen Staates aus ein anderes Land angreift. Der Botschafter behauptet nicht, dass es so ist: „Wir wissen noch nicht, ob das auf Ramstein zutrifft oder nicht“, sagte Nili. Ramstein in Rheinland-Pfalz im …

Iran hinterfragt Ramsteins Rolle für US-Angriffe Weiterlesen »

Immer wieder hat es in der Vergangenheit Versuche gegeben, die Identität Banksys zu entschlüsseln. Einige davon kamen bereits zu belastbar wirkenden Ergebnissen, etwa eine Recherche der britischen Daily Mail von 2008, die Gunningham als den Street-Art-Star identifizierte. Zu Massive-Attack-Sänger Robert Del Naja führt wiederum die Spur, dass wiederholt Banksy-Graffitis in Städten auftauchten, in denen die Band gerade ein Konzert gespielt hatte. Und sowohl Gunningham als auch Del Naja kommen wie der Künstler aus Bristol. Ein endgültiger Beweis fehlte aber bisher. Bis jetzt. Ein dreiköpfiges Investigativ-Team der renommierten Nachrichtenagentur Reuters hat sich auf die Suche nach Banksy begeben und ist aufgrund …

Über die Suche nach Banksy: Ein voyeuristisches Boulevardstück im Deckmantel des investigativen Journalismus Weiterlesen »

Hat er sich selbst ins Off moderiert?  Der Chefideologe der ARD wird sich neuen Aufgaben in Afrika widmen. Wie kommt’s? Soll die Moderation des Politmagazins etwa ausgewogener werden? Ein Kommentar. Angesichts der Weltlage wäre es ein Leichtes, diese Personalie als erfreuliche News zu verbuchen, allein: Der Abgang von Georg Restle nach Afrika, wo er die Leitung des crossmedialen ARD-Studios in Nairobi übernehmen soll, kann nur ein Anfang sein, die offensichtliche und durch Umfragen belegte politische Schlagseite des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu nivellieren – wenn diese Versetzung denn überhaupt so gedacht war. Ein leichtes Aufatmen darf man sich dennoch erlauben: Wenigstens ein …

Über Georg Restles Abgang als „Monitor“-Gesicht Weiterlesen »

Der ZDF-Fernsehrat hat den Intendanten für das ZDF bestätigt: Norbert Himmler bleibt im Amt. Keine Überraschung, er war ja auch der einzige Kandidat. Unser Kolumnist Erik Tuchtfeld fragt: Ist die Wahl ohne Auswahl ein Problem? […] Nun gab es also nur noch einen Kandidaten. Vorgeschlagen von der Vorsitzenden des schwarzen Freundeskreises Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, trifft beides – Person und Verfahren – auf scharfe Kritik in den (soweit ich es erkennen kann nahezu ausschließlich konservativen) Medien. […] Das Ausmaß und die Stoßrichtung der Kritik überraschen doch etwas, wenn man bedenkt, dass es sich um Empörung …

Neues aus dem Fernsehrat (114): Der Alte Weiterlesen »

Georg Restle gibt das WDR-Magazin „Monitor“ ab und wird Korrespondent in Nairobi. Er will „Themen und Geschichten nach vorne bringen“, die sonst nicht auftauchten. „Monitor“ hat er zum linksideologischen Projekt geformt. Einmal werden die Zuschauer des WDR-Magazins „Monitor“ Georg Restle noch als Moderator erleben, am 26. März. Danach steht jemand anderes an seiner Stelle; wer, das ist beim WDR noch nicht entschieden. Restle indes, der die Redaktion von „Monitor“ seit 2012 leitet und das Magazin moderiert, übernimmt zum 1. Juni die Leitung des ARD-Studios in Nairobi. […] Der hohe Ton, in dem die Mitteilung des WDR formuliert ist, passt zum …

„Monitor“-Chef Restle geht nach Afrika Weiterlesen »