Der Fernsehrat bestätigt den Intendanten für weitere fünf Jahre – trotz der Krise um KI-Szenen im „Heute-Journal“. Vor der Wahl müssen Norbert Himmler und Chefredakteurin Bettina Schausten dem Gremium erklären, was das ZDF gelernt hat. […] Für den Kandidaten Himmler und seine Geschäftsführung war es kein ganz wolkenfreier Termin. Vor Beginn der Wahl hatte das Aufsichtsgremium eine gute Stunde lang über den Fall diskutiert, durch den das ZDF seit Wochen in der Kritik steht und den es derzeit intern aufarbeitet. Für einen Beitrag im „Heute-Journal“ vom 15. Februar über die Einsätze der amerikanischen Behörde ICE hatte die Autorin KI-generierte Szenen …

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Vor einigen Wochen enthüllte unser Kollege Volker Nünning, wie eine einzige Beteiligung ZDF Studios in die Verlustzone riss. Kein langfristiges Problem, lautete der Tenor aus Mainz. Nun zeigen weitere Recherchen: Die Situation ist schlechter als zuletzt beschrieben – und trifft auch das ZDF deutlich härter. https://newsletter.medieninsider.com/p/krise-bei-zdf-studios-und-die-frage-nach-der-verantwortung?utm_source=medieninsider&utm_medium=newsletter&utm_campaign=lese-letter&last_resource_guid=Post%3A352478c4-af2a-403f-a974-0b1655940b7d Die Pleite einer niederländischen Tochterfirma hat größere Auswirkungen auf das ZDF als bislang bekannt. Auch weitere Beteiligungen von ZDF Studios kriseln. Hat die Aufsicht versagt? Eine Frage, die kurz vor seiner Wiederwahl auch auf Intendant Norbert Himmler zurückfallen dürfte. OTF – diese drei Buchstaben stehen bei ZDF Studios für ein finanzielles Debakel: Mit der …

Krise bei ZDF Studios und die Frage nach der Verantwortung Weiterlesen »

Alexander Prinz über sein Ende bei Funk: „Dieses System ist so riesig und unbeweglich“ „Der Dunkle Parabelritter“ hat nach zwei Jahren das Jugendangebot von ARD und ZDF wieder verlassen. Was er unterschätzt hat, wieso er sich teilweise „persönlich verarscht“ fühlt und ob er trotzdem nochmal für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeiten würde, erzählt er im Interview. https://uebermedien.de/115134/dieses-system-ist-so-riesig-und-unbeweglich/ Die Idee hinter Funk sei „gut und wichtig“, doch für ihn fehle „die Bereitschaft, sich auf die Metriken der Plattform so einzulassen, dass es funktionieren kann“. Prinz fühle sich von der „etablierten Medienwelt nicht wahrgenommen“, weil seine Arbeit „für alle immer nur Internet ist“. …

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Dorian Baganz verlässt die Chefredaktion der „Ostdeutschen Allgemeine Zeitung“ nur wenige Wochen nach dem Start. Die Rede ist von divergierenden Vorstellungen. Der Nachfolger soll eine ostdeutsche Biografie haben. […] Baganz selbst sprach in einer Mitteilung davon, dass er am 11. März von der Möglichkeit Gebrauch gemacht habe, das Arbeitsverhältnis während der Probezeit mit kurzer Frist zu beenden. „Bei dieser Entscheidung spielten unterschiedliche Vorstellungen über die inhaltliche Ausrichtung ebenso eine Rolle wie Fragen der persönlichen Zusammenarbeit.“ […] Mit Blick auf die Nachfolge in der Chefredaktion sagt Dirk Jehmlich, Geschäftsführer des Ostdeutschen Verlags: „Wir prüfen derzeit verschiedene Optionen“. In Gesprächen und Zuschriften …

Nach nur drei Wochen: Chefredakteur der „Ostdeutschen Allgemeinen“ kündigt Weiterlesen »

(…) Und natürlich wird der alte und sicher auch neue Intendant ebenfalls anwesend sein: Norbert Himmler. Der 55-Jährige ist schlicht der einzige Kandidat. Er wird (…) von einem 60-köpfigen Fernsehrat gewählt, der sich standhaft einbildet, die deutsche Zivilgesellschaft abzubilden. In Wahrheit ist er der Überrest uralten Proporzdenkens, nach dem hier früher alle Posten besetzt wurden: Biste Fraktion Rot oder Schwarz? Die Fernsehräte dürften gefühlt noch älter sein als das ZDF-Publikum. Und das ist im Schnitt 65. ChatGPT hat mir das zumindest verraten. (…) Erinnern Sie sich an Jan Böhmermann, der seine Beiträge gern „Satire“ nennt, wenn wegen Falschmeldungen Prozesse drohen? …

Filz, Fakes, Traumschiff – die Intendantenwahl ist ein Sinnbild für das ganze ZDF Weiterlesen »

Lotto Baden-Württemberg ist Sponsor der samstäglichen Hörfunk-Fußballsendung „SWR1 Stadion“. Unter anderem deshalb hat sich jetzt Lotto-Chef Paul Nemeth freiwillig aus dem SWR-Verwaltungsrat zurückgezogen. https://medien.epd.de/article/4358 Der Chef von Lotto Baden-Württemberg, Paul Nemeth, zieht sich freiwillig aus dem SWR-Verwaltungsrat zurück, berichtet „epd Medien“. Er begründet seinen Schritt mit einem möglichen Interessen­konflikt. Die Lotterie­gesellschaft ist Sponsor der Radio-Fußball­sendung „SWR1 Stadion“. Bereits seit seinem Amtsantritt im November 2025 sei Nemeth für das Thema einer möglichen Interessen­kollision sensibilisiert gewesen, sagt er dem epd. Er habe „die rechtliche Bewertung durch unterschiedliche Stellen abgewartet“, bevor er seinen Rückzug freiwillig erklärt habe. Der SWR-Staatsvertrag verbietet wirtschaftliche Interessen, die …

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Geplante Clearingstelle „anzurufen, wenn man das Gefühl hat, dass in journalistischer Arbeit etwas nicht ganz gut funktioniert hat“ ORF-Generaldirektor Roland Weißmann kündigt eine neue Beschwerde- und Clearingstelle für mögliche Fehler und Unzulänglichkeiten in der journalistischen Arbeit des ORF an. Sie soll Ende des Jahres zusammen mit neuen, zeitgemäßen Programmrichtlinien beschlossen werden, kündigte Weißmann am Donnerstag im ORF-Publikumsrat an. Diese Stelle könne angerufen werden, „wenn man das Gefühl hat, dass in journalistischer Arbeit etwas nicht ganz gut funktioniert hat“. Die neue „Anlaufstelle“ soll unabhängig und weisungsfrei gestellt werden. Weißmann erklärt sie als „zentrale Auslegungsautorität“ für Fragen zur journalistischen Arbeit. Er sprach …

ORF-Chef kündigt neue Anlaufstelle für Beschwerden über ORF-Journalismus an Weiterlesen »