Der ZDF-Fernsehrat hat den Intendanten für das ZDF bestätigt: Norbert Himmler bleibt im Amt. Keine Überraschung, er war ja auch der einzige Kandidat. Unser Kolumnist Erik Tuchtfeld fragt: Ist die Wahl ohne Auswahl ein Problem? […] Nun gab es also nur noch einen Kandidaten. Vorgeschlagen von der Vorsitzenden des schwarzen Freundeskreises Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, trifft beides – Person und Verfahren – auf scharfe Kritik in den (soweit ich es erkennen kann nahezu ausschließlich konservativen) Medien. […] Das Ausmaß und die Stoßrichtung der Kritik überraschen doch etwas, wenn man bedenkt, dass es sich um Empörung …

Neues aus dem Fernsehrat (114): Der Alte Weiterlesen »

Georg Restle gibt das WDR-Magazin „Monitor“ ab und wird Korrespondent in Nairobi. Er will „Themen und Geschichten nach vorne bringen“, die sonst nicht auftauchten. „Monitor“ hat er zum linksideologischen Projekt geformt. Einmal werden die Zuschauer des WDR-Magazins „Monitor“ Georg Restle noch als Moderator erleben, am 26. März. Danach steht jemand anderes an seiner Stelle; wer, das ist beim WDR noch nicht entschieden. Restle indes, der die Redaktion von „Monitor“ seit 2012 leitet und das Magazin moderiert, übernimmt zum 1. Juni die Leitung des ARD-Studios in Nairobi. […] Der hohe Ton, in dem die Mitteilung des WDR formuliert ist, passt zum …

„Monitor“-Chef Restle geht nach Afrika Weiterlesen »

Das Landgericht Berlin verbietet der Recherche-Plattform, drei Aussagen über das Potsdamer Treffen zu verbreiten. Eine AfD-Abgeordnete hatte geklagt. https://www.sueddeutsche.de/medien/correctiv-gericht-berichterstattung-potsdam-li.3454731 Gericht untersagt „Correctiv“ drei Äußerungen zum Potsdamer Treffen Die AfD-Politikerin Gerrit Huy setzt sich in einem Verfahren gegen die Rechercheplattform in Teilen durch. Strittig war, ob einzelne Formulierungen als Meinung oder als Tatsachenbehauptung zu werten sind. […] Vor Gericht ging es konkret um eine Einordnung des „Masterplans“ zur Ausweisung von Staatsbürgern sowie eine Äußerung Vosgeraus. Zudem griff Huy eine Äußerung eines weiteren Teilnehmers des Treffens an. Diese hatte „Correctiv“ im Rahmen eines anderen Textes im Internet zugänglich gemacht. Diese Äußerungen sind …

„Correctiv“ unterliegt vor Gericht Weiterlesen »

Eigentlich hat die KEF errechnet, dass ARD und ZDF auch mit einer geringer als zunächst geplanten Beitragserhöhung ab 2027 ausreichend Geld zur Verfügung haben. Warum MDR-Intendant Ludwig trotzdem einen zusätzlichen Sparbedarf sieht… https://www.dwdl.de/nachrichten/105852/mdr_muss_30_bis_60_millionen_euro_zusaetzlich_einsparen/ MDR-Intendant zu Rundfunkbeitrag, Sparplänen und Silbereisen: „Wir gehen längst ans Eingemachte“ Die Öffentlich-Rechtlichen stehen im Fokus. In Zeiten von Netflix und privaten Onlinemedien hat die Frage nach dem Rundfunkbeitrag an Brisanz gewonnen. Die geplante Erhöhung blieb aus. MDR Intendant Ralf Ludwig schildert, wo er spart. Und sagt, wie der Sender in der Region punkten will. […] Wir haben im MDR im Moment eine sehr große Produktpalette, die …

MDR muss 30 bis 60 Millionen Euro zusätzlich einsparen Weiterlesen »

Neue Aufgabe in der ARD: Jörg Schönenborn bittet den Rundfunkrat um seine Abberufung als Programmdirektor Jörg Schönenborn hat den Rundfunkrat gebeten, ihn in der April‑Sitzung von seinem Amt als WDR‑Programmdirektor für Information, Fiktion und Unterhaltung (IFU) abzuberufen, um sich einer neuen Aufgabe in der ARD zu widmen. Er folgt damit einer Bitte der ARD-Intendantinnen und -Intendanten. Die Direktorenstelle soll zügig neu ausgeschrieben werden. […] Startschuss für den Dreistufentest: Prüfverfahren zum digitalen „MausRadio“ eröffnet Der Rundfunkrat hat den Dreistufentest für das „MausRadio“ offiziell eingeleitet. Damit verbunden ist ein direkter Aufruf an die Öffentlichkeit: Bis zum 30. April 2026 bittet das Gremium …

WDR-Rundfunkrat – Wesentliche Ergebnisse der Sitzung Weiterlesen »

MDR plant weitere Einsparungen in Millionenhöhe Wenn der Rundfunkbeitrag nicht steigt, fehlen dem MDR erhebliche Einnahmen. Deswegen wird nun eine weitere Sparrunde vorbereitet. Zugleich will der Sender näher ran ans Publikum. https://www.spiegel.de/kultur/mdr-sender-bereitet-sparmassnahmen-vor-um-einnahmeausfaelle-zu-kompensieren-a-94f01ca5-ccfd-4d22-ab2e-72dbc575410e Sparkurs beim MDR: Müssen Zuschauer bald auf Sendungen verzichten? Der Streit um den Rundfunkbeitrag erreicht eine neue Eskalationsstufe. Weil die geplante Erhöhung der Gebühren bislang ausblieb, sieht sich der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) gezwungen, massiv den Rotstift anzusetzen und Sparmaßnahmen vorzunehmen. Intendant Ralf Ludwig warnt bereits vor „Einschnitten ins Eingemachte“. […] Wir gehen längst ans Eingemachte“, sagte Ludwig lvz.de. Grund für die Sparmaßnahmen beim MDR ist vor allem die …

Sparkurs beim MDR: Müssen Zuschauer bald auf Sendungen verzichten? Weiterlesen »

Wenn öffentlich-rechtliche Medien glaubwürdige demokratische Institutionen bleiben sollen, muss ihr Engagement für den öffentlichen Wert auch dort sichtbar sein, wo Menschen Politik am direktesten erleben: in ihren Regionen, Gemeinschaften und im Alltag. Politische Entscheidungen werden selten dort erlebt, wo sie getroffen werden, sondern dort, wo ihre Konsequenzen spürbar sind: in Gemeinden, Schulen, Krankenhäusern und lokalen Wirtschaften. Regionaler Journalismus übersetzt abstrakte Politik in gelebte Erfahrung. Er zeigt, wie nationale und europäische Entscheidungen mit alltäglichen Realitäten interagieren – und warum sie wichtig sind. Kommerzielle Medien bieten selten diese Form der nachhaltigen regionalen Berichterstattung. Aus Marktperspektive ist lokale Berichterstattung teuer und bietet begrenzte …

Regionaler Journalismus übersetzt abstrakte Politik in gelebte Erfahrung. Weiterlesen »