https://www.deutschlandfunk.de/zdf-teile-der-mitarbeitenden-versammlung-an-nius-geleaked-100.html Auch die Schlussredaktion hätte als Kontrollinstanz versagt. Versagt hat auch die Kommunikation. So wurde zunächst nur eingestanden, dass die Kennzeichnung als KI gefehlt habe. Tatsächlich sind beim ZDF aber KI-Bilder in Nachrichtensendungen generell nicht erlaubt. Es sei denn, sie sind selbst das Thema. Schausten bedauert das: „Die Tragweite des Themas wurde spät erkannt. Und es schien zunächst so, als sei es nur um einen technischen Fehler gegangen.“ In der Betriebsversammlung am Montag im Beisein von 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dürften die Wogen hochgegangen sein. So verteidigte US-Korrespondent Elmar Theveßen laut Nius-Protokoll seine Kollegin in New York: „Kein einziges Wort …

ZDF: Teile der Mitarbeiter-Versammlung geleaked Weiterlesen »

Die KEF rüffelt in ihrem neuesten Bericht auch die Bundesländer. Durch detaillierte Vorgaben zu Standorten, insbesondere bei der ARD, würden Unwirtschaftlichkeiten im hohen Millionenbereich entstehen. Die zuständigen Länder werfen nun teilweise Nebelkerzen. […] Ein großer Punkt sind die verschiedenen Standorte der ARD, dabei gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Arten: Die einen, die von den jeweiligen Bundesländern staatsvertraglich festgeschrieben sind, und solche, die sich die ARD aus eigenen Stücken leistet, um in allen Regionen der Republik präsent zu sein. Vor allem die ersten Standorte sind interessant: Von den insgesamt 207 Liegenschaften der ARD liegen 76 – also mehr als ein Drittel …

Millionengrab per Staatsvertrag? KEF setzt Länder unter Druck Weiterlesen »

Mehr als 100 Rügen hat der Deutsche Presserat im Jahr 2025 ausgesprochen. Besonders viele Beschwerden gab es über einen Nahost-Beitrag bei Springer. Die zunehmend polarisiert geführten Debatten in Deutschland fordern auch den Deutschen Presserat heraus. Laut dem Jahresbericht 2025, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, wurden 2.636 Beschwerden an das Selbstkontrollorgan der Presse gerichtet, die erstmals zu mehr als 100 öffentlichen Rügen wegen des Verstoßes gegen die Regeln des professionellen Journalismus führten. Die Zahl war noch nie so hoch seit der Gründung des Presserats 1956. Sprecher Manfred Protze betonte deswegen: „Ethischer Journalismus ist für die Demokratie elementar“. 2025 bildete …

Beschwerden beim Presserat: So viele Rügen wie noch nie Weiterlesen »

Die Programmgrundsätze, die für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gelten, sind klar formuliert: Die Sender haben, so regelt es der Medienstaatsvertrag, unabhängig, sachlich und wahrheitsgemäß zu berichten. Auf zwei Wegen sind Programmbeschwerden an das ZDF weiterhin möglich: an den Intendanten oder den Fernsehrat, das fürs Programm zuständige Aufsichtsgremium. Für den zweiten Fall wurden die Regularien klarer gefasst. Die sogenannte Beschwerdeordnung wurde novelliert. Sie ist Teil der ZDF-Satzung, die noch in weiteren Punkten modifiziert wurde. Mitte Dezember vorigen Jahres beschloss der Fernsehrat sämtliche Änderungen an der Satzung. Seitdem ist nun eindeutig geregelt, dass an den Fernsehrat gerichtete Programmbeschwerden insgesamt neun Kriterien erfüllen müssen …

ZDF: Neue Regeln für Programmbeschwerden Weiterlesen »

Studenten der Uni Leipzig haben zusammen mit dem SWR Data Lab ein interaktives Tool zur Überprüfung von Wahlversprechen entwickelt. Der erste Koalitionstracker auf Länderebene zeigt die Umsetzung der politischen Ziele in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Nutzer können online nachvollziehen, welche Vorhaben die Landesregierungen in den vergangenen fünf Jahren realisiert haben – und welche auf der Strecke geblieben sind. Das studentische Team hat dafür monatelang die Koalitionsverträge analysiert und mit den Ergebnissen abgeglichen. https://www.turi2.de/aktuell/uni-leipzig-und-swr-vergleichen-wahlversprechen-mit-der-umsetzung/ Koalitionstracker für Bundesländer Das Ergebnis zeigt: Ein Großteil der angekündigten Vorhaben in Baden-Württemberg wurde umgesetzt. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Themenfeldern. Während im Bereich Gesellschaft und …

Uni Leipzig und SWR vergleichen Wahlversprechen mit der Umsetzung. Weiterlesen »

Der Umgang des ZDF mit Kritik, Presseanfragen und Wahrheit ist ein Systemversagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ein Kommentar. Vier Sekunden KI-generiertes Filmmaterial und ein Videoschnipsel von 3 Sekunden, der in einem anderen als dem behaupteten Zusammenhang entstanden ist, sind nicht der ZDF-Skandal, der seit einer Woche verhandelt wird. […] Der Skandal ist allein, wie das ZDF damit umgeht. Viel mehr: Wie es regelmäßig mit Fragen zu seiner Arbeit umgeht. […] Das ZDF hat ein massives Problem mit seiner Pressestelle, die Teil der „Hauptabteilung Kommunikation“ ist. Der Umgang mit dem fehlerhaften Beitrag im „heute journal“ ist kein einmaliges Versagen und ist nicht …

ZDF unter Druck: Wie Arroganz und Intransparenz den ÖRR beschädigen Weiterlesen »

Standortvorgaben in den Staatsverträgen treiben Rundfunkbeitrag nach oben Die Kommission weist in ihrem Bericht auch darauf hin, dass es vor allem in den Staatsverträgen der ARD Vorgaben zu Standorten gebe, die den Rundfunkanstalten ein wirtschaftliches Arbeiten erschwerten. Mehr als ein Drittel der Standorte sei in den Staatsverträgen vorgeschrieben. Diese Vorgaben seien zum Beispiel beim MDR sehr „kleinteilig“ und verursachten hohe Kosten in Millionenhöhe, erklärte das KEF-Mitglied Kay Barthel. https://medien.epd.de/article/4307 KEF empfiehlt nun niedrigeren Rundfunkbeitrag als zunächst Die Länder werden zudem indirekt aufgefordert, das Heft des Handelns „in ihre Hände“ zu nehmen. https://www.digitalfernsehen.de/news/medien-news/maerkte/offiziell-kef-empfiehlt-nun-niedrigeren-rundfunkbeitrag-als-zunaechst-1173438/ Rundfunkbeitrag soll später und flacher steigen Normalerweise wird …

Rundfunkbeitrag soll steigen… Weiterlesen »