Im Dezember setzt sich der WDR-Rundfunkrat neu zusammen. Zum ersten Mal werden die Zeitungsverleger aus Nordrhein-Westfalen in dem Gremium vertreten sein. Auch das Forum muslimische Zivilgesellschaft in NRW erhält erstmals einen Sitz. Die Verbände und Organisationen wurden vom Landtag ausgewählt. Mit Beginn der neuen Amtsperiode im Dezember erhält der Digitalpublisher und Zeitungsverleger Verband NRW für fünf Jahre einen Sitz in dem Aufsichtsgremium der größten ARD-Landesrundfunkanstalt. Der Verband ist eine von fünf Organisationen, die im Juli vom nordrhein-westfälischen Landtag aus insgesamt 15 Bewerbungen ausgewählt wurden und befristete Rundfunkratssitze erhielten. […] Carsten Dicks, Geschäftsführer des Digitalpublisher und Zeitungsverleger Verbands NRW sagte …

Zeitungsverleger sitzen im neuen WDR-Rundfunkrat Weiterlesen »

Drei Monate nach Beginn des Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige hat die australische Regierung die Effekte per Umfrage ermittelt. Demnach haben die meisten jungen Menschen weiterhin ihre Accounts. Andere weichen auf Angebote ohne Altersgrenzen aus. Die Übersicht. 1. Die meisten Minderjährigen sind noch online 2. Plattformen kontrollieren wohl nur punktuell 3. Einige weichen bereits auf andere Angebote aus 4. Einige tricksen die Kontrollen bereits aus 5. Die australische Regierung hofft aufs Gelingen Fünf erste Lehren aus dem Social-Media-Verbot

„5000 Programmbeschwerden sind im vergangenen Jahr bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten eingegangen, so viele wie lange nicht. Lediglich einer wurde stattgegeben. [….] All das zusammengenommen skizziert den eigentlichen Skandal. Nicht die einzelnen und offensichtlichen Fehler der Sender sind das Problem. Sondern die strukturelle Weigerung, sich einer nachvollziehbaren, unabhängigen und für den Bürger überprüfbaren Kontrolle zu unterwerfen. Rundfunkräte, in denen Parteien, Verbände und gesellschaftliche Großorganisationen sitzen – also genau jene Kräfte, über die berichtet wird –, sind keine wirksame Aufsicht. Die Strukturen sind zu kompliziert, die Verfahren intransparent und die Konsequenzen lächerlich. Der ÖRR muss sich auf ein einheitliches, auch für Laien …

Wie schwierig es ist, effektiv Kritik am ÖRR zu üben… Weiterlesen »

Die Zahl der Programmbeschwerden hat bei der ARD zugenommen, aber über die Inhalte erhält man kaum Auskunft. Was geschieht da eigentlich? […] Beispielsweise, warum eine so große Differenz zwischen der Gesamtzahl der Beschwerden und der Anzahl, mit der sich die Rundfunkräte beschäftigten, besteht, wo die inhaltlichen Schwerpunkte liegen und was am Beschwerdeverfahren geändert werden sollte. […] Diese Auflistung deckt sich teilweise mit einer Darstellung der umstrittenen Plattform „Rundfunkalarm“, die für die gestiegene Zahl von Beschwerden mitverantwortlich gemacht wird. An der Spitze steht der Vorwurf einer vermeintlich selektiven Berichterstattung und Einseitigkeit bei der Information. […] Im Gründungsjahr lag die Anzahl der …

Kritik an ÖRR: Was passiert, wenn ich bei der ARD eine Programmbeschwerde einreiche? Weiterlesen »

Ausgerechnet die eigene Fehlerkultur der Sender liefert Kritikern die Munition dafür. Lügen ARD und ZDF? Kaum ein Vorwurf taucht in Kommentarspalten so oft auf wie dieser. Ausgerechnet die eigene Fehlerkultur der Sender liefert dafür die Munition: Wer Patzer öffentlich einräumt, macht sich angreifbar. Fehler und Lüge verschmelzen im Kopf vieler Zuschauer zu ein und demselben Vorwurf. Dabei trennt Forscher nur ein einziges Wort. Absicht. https://www.merkur.de/politik/luegen-ard-und-zdf-was-studien-gerichte-und-fehler-zeigen-94427872.html „Natürlich ist mit einem beitragsfinanzierten System auch eine besondere Rechtfertigungspflicht verbunden. Wenn Menschen sich nicht aussuchen dürfen, ob sie den Beitrag zahlen oder nicht, dann dürfen sie auch ein entsprechendes Produkt erwarten, ein entsprechendes Angebot. …

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Die Landesmedienanstalten haben offenbar ihre liebe Not mit Datenauskunftsanforderungen nach Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). In Zusammenhang mit ihrer KI zum Durchschnüffeln der sozialen Medien namens KIVI ist die Beantwortung der vielen Anfragen aufwendig. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. KIVI ist eine 2021 im Auftrag der Landesmedienanstalt NRW entwickelte und von der Staatskanzlei NRW finanzierte künstliche Intelligenz, die das Internet in mehreren Sprachen nach mutmaßlich rechtswidrigen Äußerungen durchforstet. Inzwischen nutzen alle Landesmedienanstalten das Programm. Für relevant erachtete Fundsachen werden an die Verfassungsschutz- und Polizeibehörden gemeldet. Warum es Aufgabe der ungefragt von den Rundfunkbeitragszahlern finanzierten Behörden sein soll, polizeiliche Aufgaben wahrzunehmen und dem …

Schnüffelsoftware KIVI kommt Landesmedienanstalten teuer zu stehen Weiterlesen »

Marokkos Gendarmen standen daneben. Ein Befehl aus Rabat ist nicht belegt, das Muster von 2021 schon. Bis Freitagmorgen hatten nach Angaben des spanischen Innenministeriums rund 50.000 Menschen die Grenze überwunden. Juan Jesús Vivas, Präsident der Autonomen Stadt Ceuta, nannte 60.000 und damit „etwa 70 Prozent“ der Bevölkerung; die Stadt zählt gut 83.500 Einwohner. Die Regierung bestätigte am Samstag mindestens 67 Tote, Ertrunkene und Menschen, die am Wellenbrecher zu Tode gedrückt wurden; die Behörden Ceutas nannten gegenüber Sky News 86. Die italienische Zeitung „La Repubblica“ zählte für das ganze Jahr 2025 sechs Menschen, denen der irreguläre Weg nach Ceuta gelang, und …

Mindestens 67 Tote vor Ceuta Weiterlesen »