Zum 1. Januar 2029 könnte Sachsen-Anhalt jedoch aus dem MDR ausscheiden. Sachsen und Thüringen könnten die Anstalt zu zweit fortführen. Der MDR müsste dann nicht mehr aus und für Sachsen-Anhalt senden. Die Folgen träfen mithin genau jene Region, deren Wähler sich vom angeblich linksgrünen Mediensystem vernachlässigt fühlen. „Sachsen-Anhalt heute“, das Landesradio und die regionale Online-Berichterstattung verlören ihre Grundlage. Korrespondentenstellen, Produktionsaufträge und journalistische Arbeitsplätze könnten verschwinden. Berlin, Hamburg oder München würden deswegen nicht weniger vorkommen. Magdeburg, Stendal, Dessau, Zeitz und der ländliche Raum aber schon. Natürlich blieben private Zeitungen, Radiosender, soziale Netzwerke und überregionale Programme. Aber private Anbieter folgen Reichweite und …

Preis der AfD-Medienpolitik: Kein Sachsen-Anhalt mehr statt anderem Sachsen-Anhalt Weiterlesen »

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat nach eigenen Angaben die Konsolidierung abgeschlossen. Bereits 2026 stehen dadurch 14,6 Millionen Euro, ab 2027 19,5 Millionen Euro und ab 2028 jährlich 22 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen unter anderem in die digitale Transformation des Programms sowie in die technische Erneuerung fließen. Der Rundfunkrat befasste sich am 17. September 2026 mit der weiteren Entwicklung des Senders. Die Einsparungen erreicht der Senders nach eigenen Angaben vor allem über den Personalabbau. Rund 170 Stellen wurden abgebaut. Für das Freiwilligen- und Ansprache-Programm zum Personalabbau gab der RBB einmalig rund 18 Millionen Euro aus. Eine Reduzierung des …

22 Millionen Euro für die Zukunft: So baut der RBB nach massivem Stellenabbau sein Programm um Weiterlesen »

Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks ist heute, am 17. September 2026, zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen und hat damit seine fünfjährige Amtszeit 2026 – 2031 offiziell begonnen. […] In seiner konstituierenden Sitzung hat der Rundfunkrat René Nohr zum Vorsitzenden sowie Sarina Pfründer zur ersten stellvertretenden Vorsitzenden und Dr. Susanne Ganster zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. „Ich freue mich darauf, die Arbeit des Rundfunkrats in seiner neuen Zusammensetzung gemeinsam zu gestalten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht vor großen Herausforderungen, umso wichtiger sind starke, unabhängige und vielfältig besetzte Gremien. Wir wollen den SWR konstruktiv begleiten, seinen Programmauftrag kritisch und verantwortungsvoll im Blick behalten und …

Neu konstituierter RUNDFUNKRAT des SWR nimmt Arbeit auf Weiterlesen »

Wenn es der EU-Kommission um besseren Schutz im Netz geht, sollte sie sich besser auf das konzentrieren, was Menschen direkt schadet. Sie könnte dafür sorgen, dass Tech-Konzerne ihre Plattformen zu besseren Orten machen, allem Widerstand der Lobbyisten und Rechtsabteilungen zum Trotz. Ansätze dafür gibt es im Kids Act, etwa ein Verbot von suchtfördernden Mechanismen für Minderjährige auf sozialen Medien und Videoplattformen. An dieser Stelle frage ich mich aber: Warum sollten solche Vorschriften für sicheres Design nicht gleich für alle gelten, statt nur für Kinder? Einstellungen, die standardmäßig die Privatsphäre bestmöglich schützen. Datensammlung und Tracking verbieten. Manipulative Designs und Push-Nachrichten verbieten, …

EU-Kommission sägt an Grundpfeilern des Internets Weiterlesen »

Laut der KNA hat sich der Beauftragte für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, zu Reformen bei den Öffentlich-Rechtlichen geäußert. Er schlägt demnach unter anderem eine Privatisierung des ZDF vor. […] Auch sprach er demnach von der Idee, kleinere ARD-Anstalten abzuschaffen. Die KNA bezieht sich in ihrer Berichterstattung auf eigene Teilnehmer bei einer Konferenz der Konrad Adenauer Stiftung. Die Doppelstruktur von ARD und ZDF bei den Öffentlich-Rechtlichen sei eine zusätzliche Belastung für private Medien. Als Ansatz, das zu ändern, ging Weimer laut KNA auf eine Verschlankung der ARD auf nur noch fünf Rundfunkanstalten ein. Senderanstalten wie Radio Bremen oder den Saarländischen …

BKM Wolfram Weimer denkt laut über Privatisierung des ZDF nach Weiterlesen »

Ingmar Cario neuer WDR-Programmdirektor  Beim WDR hat der Rundfunkrat Ingmar Cario zum neuen Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung gewählt. Mittelbar wird er damit auch Vorgesetzter seiner Ehefrau. Um Interessenkonflikten vorzubeugen, hat der WDR eine Compliance-Regelung erarbeitet. In den vergangenen 20 Jahren ist Ingmar Cario im Westdeutschen Rundfunk (WDR) kontinuierlich aufgestiegen. Gefördert wurde er vor allem von Jörg Schönenborn, dem früheren WDR-Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung. Nun übernimmt Cario beim größten ARD-Sender diesen gewichtigen Direktorenposten. Anfang Mai gab Schönenborn die Position ab, um sich auf neue Aufgaben in der ARD zu konzentrieren, etwa die Moderation der „Tagesthemen“. Am Mittwochnachmittag wurde Cario …

Familienbetrieb WDR – warum nun eine Compliance-Regelung greift Weiterlesen »

Die Programmreform beim Deutschlandfunk gefährdet ein demokratierelevantes Medium. Darüber sollte der Sender mit seinen Hörern diskutieren – live und im Programm. […] Als fast einzigem bundesweit empfangbarem Radiosender gelingt es dem Deutschlandfunk, mit einer überschaubaren Infrastruktur (das Deutschlandradio erhält für seine drei Programme zirka 2,9 Prozent des Rundfunkbeitrags) täglich rund 2,5 Millionen Hörer zu erreichen und sie mit verlässlichen Informationen über alle nur denkbaren Lebensbereiche zu versorgen. In einer zunehmend zersplitterten Öffentlichkeit trägt der Sender wesentlich dazu bei, dass die Menschen in ganz Deutschland wenigstens halbwegs von derselben Faktenbasis ausgehen, unterschiedliche politische Meinungen kritisch zur Kenntnis nehmen und Anregungen aus …

Deutschlandradio: Mutig gegen die Programmreform! Weiterlesen »