Die Sketch-Comedy „Moooment!“ im öffentlich-rechtlichen Kika soll Kindern Rassismus erklären. Sie will Stereotype knacken, produziert sie aber selbst. Und jetzt ist sie plötzlich offline. Warum? https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/kritik-an-der-kika-comedy-moooment-200825999.html Eine Oma in einem braunen Fluss und ein Kind, das an Leberwurst verhungert: 90 Prozent aller Kinder in Deutschland erreichte eine Kinderserie, die plötzlich verschwand. Warum? Jetzt ist es offiziell: Die Comedyserie „Moooment!“ ist nicht mehr auf der KiKA-Website zu finden. Auch in der Mediathek sucht man vergeblich nach den Folgen, die 2022 mit Preisen nominiert und als pädagogisches Vorzeigeprojekt gefeiert wurden. Übrig geblieben sind lediglich einige Clips hinter den Kulissen – Interviews, Making-of-Material …

Die Oma muss in den Fluss – so erklärte KiKA Millionen Kindern Rassismus Weiterlesen »

Die geplante Reform des Rundfunkgesetzes in Bayern hatte zuletzt für massive Kritik gesorgt. Manche sahen dabei die Unabhängigkeit des Bayerischen Rundfunks in Gefahr. Jetzt hat die Staatsregierung Änderungen angekündigt. In einer Sitzung des BR-Rundfunkrats erklärte Bayerns Medienminister Florian Herrmann (CSU), dass der Gesetzentwurf derzeit im Ministerrat überarbeitet werde. In besonders umstrittenen Punkten soll es demnach Änderungen geben. Ursprünglich hatte die Staatsregierung geplant, dem Bayerischen Rundfunk eine feste Informationsquote festzuschreiben und auch zu verbieten, „Gestaltungsziele“ zu verfolgen. In Augen vieler Kritiker könnte dies die Unabhängigkeit des Bayerischen Rundfunks gefährden. https://www.br.de/nachrichten/bayern/reformplaene-fuer-br-staatsregierung-reagiert-auf-kritik,VIxIbGd Medienminister Florian Herrmann kündigt in einer Sitzung des BR-Rundfunkrats an, dass …

Reformpläne für BR: Staatsregierung reagiert auf Kritik Weiterlesen »

SWR-Intendant Kai Gniffke nimmt im KNA-Interview kein Blatt vor den Mund – und kein Medienhaus aus. Er kritisiert despektierlichen Ton, fehlende Tiefe und zu viel kritisierenden statt kritischen Journalismus. Und er fordert mehr „Technikfröhlichkeit“ beim Einsatz von KI. […] Damit stellt Gniffke einen verbreiteten Ansatz im Journalismus in Frage. Die klassische Dramastruktur – Schwache gegen Starke, David gegen Goliath – sei eine wunderbare Geschichte, „die immer funktioniert – aber leider nicht das, was ich unter Perspektivenvielfalt verstehe“. Unternehmen etwa, die mit Bürokratie, Fachkräftemangel und internationaler Konkurrenz zu kämpfen hätten, bräuchten eine stärkere journalistische Einordnung aus ihrer Perspektive. Gniffke unterscheidet dabei …

„Wir sind Anwalt der Wirklichkeit – nicht der Schwachen“: Gniffkes provokante These zum Qualitätsjournalismus Weiterlesen »

Der MDR will in den nächsten drei Jahren keinen „Tatort“ und keinen „Polizeiruf“ mehr produzieren. Unter anderem. Begründung: Sparzwang wegen der ausbleibenden Rundfunkgebührerhöhung. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) spart an seinem Programm. Drei Jahre lang will die ARD-Anstalt keine neuen Folgen ihrer Ausgaben der Krimireihen „Tatort“ und „Polizeiruf“ produzieren. Außerdem ist unter anderem geplant, die Social-Media-Aktivitäten um 30 Prozent zu reduzieren, Podcasts mit weniger als 6000 Hörern im Monat einzustellen und bei der Nachrichtensendung „MDR aktuell“ verstärkt auf Inhalte der Landesfunkhäuser in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zurückzugreifen. Die junge Radiowelle „Sputnik“ soll vom kommenden Jahr an nicht mehr über UKW, sondern …

Einschneidende Maßnahmen Weiterlesen »

ORF-Moderator Armin Wolf stellt in seinem Beitrag fest, dass das Hauptproblem des öffentlich-rechtlichen Senders dessen parteipolitisch geprägte Aufsichtsstruktur sei. Der Stiftungsrat vertrete nicht die Öffentlichkeit, sondern faktisch die Parteien, wodurch sich für Führungskräfte falsche Anreize ergäben. Entscheidend seien politische Netzwerke statt fachlicher Eignung. Das schrecke qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber ab und gefährde die Unabhängigkeit des ORF. Als Lösung fordert Wolf einen unabhängig und fachlich besetzten Stiftungsrat. https://bildblog.de/153214/neuer-gaza-appell-das-problem-des-orf-spass-mit-fakten/ Normalerweise vertritt ein Aufsichtsrat die Eigentümer. Das wären beim ORF alle Österreicher·innen. Aber der Stiftungsrat vertritt nicht sie, sondern die politischen Parteien. Was bedeutet das für Führungskräfte, die von diesem Aufsichtsorgan (wieder)bestellt werden …

Blick zu den Nachbarn – Was ist das Problem des ORF? Weiterlesen »

In dem Podcast „ungeskriptet“ darf Björn Höcke viereinhalb Stunden lang aus dem Nähkästchen plaudern. Das bringt Saskia Esken auf die Palme. Und wie reagiert sie? So falsch, wie man nur reagieren kann. Sie will dem Podcaster also den Geldhahn abdrehen und ihn auf einer schwarzen Liste sehen. Sie gibt das nächste Beispiel für das Unvermögen der vermeintlichen „Kartellparteien“ und nährt die Opferlegende derjenigen, die unsere Demokratie vor diesen angeblich retten wollen. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/hoecke-esken-und-der-podcast-ungeskriptet-200809841.html Saskia Esken will Boykott von Ben Ungeskriptet: Unzulässig, schädlich, gefährlich Saskia Eskens Boykott-Aufruf gegen den YouTuber Ben Berndt läuft auf eine schleichende Verstaatlichung aller Medien-Aktivitäten hinaus. Das kann …

Esken macht es Höcke leicht Weiterlesen »

Der Reformstaatsvertrag, den die Bundesländer übergreifend für ARD und ZDF beschlossen haben, muss für die einzelnen ARD-Sender in Landesrecht gegossen werden. Drei Länder lassen das lieber. Warum wohl? […] Die Sender müssen unter anderem die Zahl ihrer Radio- und Fernsehspartenkanäle reduzieren und eine gemeinsame digitale Plattform anstreben. Zum Teil muss dieser sogenannte Reformstaatsvertrag für die ARD in Landesrecht umgesetzt werden. Das ist im Augenblick mit Blick auf eine mögliche AfD-Landesregierung, die es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September geben könnte, besonders interessant. […] Eine Umfrage der F.A.Z. unter allen Staats- oder Senatskanzleien ergab, dass nahezu alle Länder diese Gesetze …

Bevor die AfD zuschlägt Weiterlesen »