Über die Finanzierung eines selbsternannten Recherchezentrums durch US-Milliardäre, staatliche Gelder und einen Konzern, der Verschwiegenheit verlangt. Eine Analyse orrectiv bezeichnet sich als Deutschlands größtes gemeinwohlorientiertes Medienhaus und wirbt mit dem Slogan: „Unabhängig, investigativ, transparent“. Doch wer die Geldströme von der Gründung 2014 bis zu den aktuell verfügbaren Zahlen systematisch nachzeichnet, stößt auf ein Geflecht aus Milliardär-gestützten Stiftungsnetzwerken, wachsender staatlicher Projektfinanzierung und einer vertraglichen Verschwiegenheitsklausel mit dem Plattformkonzern Meta. Eine Spurensuche anhand offizieller Quartalsberichte, Bundestagsdrucksachen und Correctivs eigener Veröffentlichungen. https://ostdeutscheallgemeine.com/article/wirklich-gemeinnuetzig-unabhaengig-transparent-die-geldfluesse-hinter-correctiv-10027289 Vollständige Archiv-Version: https://archive.ph/cd4eS#selection-1187.11-1191.184

Laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag gibt es in Deutschland hohe rechtliche Hürden für ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder. Diese ergeben sich vor allem aus EU-Recht, wie aus dem Gutachten hervorgeht. Der Wissenschaftliche Dienst verwies insbesondere auf die bereits bestehenden EU-Regelungen im Digital Services Act. Auf dieser Grundlage laufe zum Beispiel ein Verfahren, um Auflagen gegen TikTok durchzusetzen. Das europäische Recht habe „Anwendungsvorrang“, hieß es in dem Papier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Zudem gelte das Herkunftslandprinzip für die Betreiber. „Nationale Regelungen bezüglich einer Sperrung beziehungsweise Beschränkung von Social-Media-Plattformen, wie Meta, Google und TikTok, hätten danach weitgehend keine Auswirkungen, …

Rechtliches Gutachten Daran könnte ein Social-Media-Verbot scheitern Weiterlesen »

Der SWR hat heute die Ergebnisse des SWR-Trend veröffentlicht, für den das unabhängige Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa rund 1200 Personen ab 14 Jahren in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz befragt hat. Demnach nutzt mit einer Tagesreichweite von 54 Prozent mehr als die Hälfte der Baden-Württemberger und Rheinland-Pfälzer das TV-, Radio- oder Onlineangebot des SWR. 83 Prozent der Befragten haben angegeben, dem SWR zu vertrauen, 81 Prozent stufen ihn für wichtig oder sehr wichtig für die Allgemeinheit ein. Von den 14- bis 29-Jährigen, die nach Einschätzung des SWR „oft schwer zu erreichen sind“, sagen jeweils mehr als 80 Prozent der Befragten, der SWR …

SWR-Trend: Vertrauen in den SWR ist weiterhin groß Weiterlesen »

Öffentlich-rechtliche und private Initiativen für mehr Inklusion Inklusive Medienangebote zu schaffen, ist Auftrag und Ziel öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunkveranstalter. Konkrete Regelungen hierzu sind im Medienstaatsvertrag, EU-Richtlinien und deutschen Gesetzen festgeschrieben. In den letzten Jahren wurden Untertitelung, Audiodeskription und Gebärdensprache in audiovisuellen Angeboten ausgebaut, auch Webseiten und Social Media werden inklusiver. Inhalte in Leichter Sprache für Menschen mit unterschiedlichen Handicaps und Behinderungen rücken verstärkt in den Fokus von Medienanbietern. Künstliche Intelligenz wird teilweise für das Erstellen barrierefreier Angebote verwendet, in Redaktionen machte man bislang damit unterschiedliche Erfahrungen. Es muss unter anderem die aktuell hohe Fehleranfälligkeit von KI-Tools berücksichtigt werden. https://www.media-perspektiven.de/publikationsarchiv/2026/detailseite-2026/barrierefreiheit-in-medienangeboten-welche-rolle-spielt-ki In …

Barrierefreiheit in Medienangeboten: Welche Rolle spielt KI? Weiterlesen »

Die Journalistin Anja Reich-Osang arbeitete drei Jahrzehnte lang für die „Berliner Zeitung“. Jetzt nimmt sie Abschied – auch von Verleger Holger Friedrich. […] Der von Holger Friedrich vorangetriebene Umbau liest sich wie der Gegenentwurf zu dem, was Anja Reich-Osang in ihrer Mitteilung an die Redaktion als „das Besondere an der Berliner Zeitung“ beschreibt: „Dass man eigentlich immer alles schreiben konnte, sich alles in Bewegung befand, ständig neue Leute mit neuen Ideen kamen, die Redaktion ein Spiegelbild der Gesellschaft war, im Guten wie im Schlechten“. Mit Reich-Osang geht die Reporterin Wiebke Hollersen, seit 2021 bei der Zeitung – eine weitere Ost-Frau. …

„Berliner Zeitung“: Chefreporterin kehrt Verleger Friedrich den Rücken Weiterlesen »

Ein deutscher Journalist berichtet seit Jahrzehnten aus Moskau. Jetzt hat ihm seine Hausbank das Konto gekündigt. Bankrecht oder Zensur? Der in Moskau lebende deutsche Journalist Ulrich Heyden hat sein seit Anfang der 1990er-Jahre bestehendes Konto bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) verloren. Als Begründung nannte ein Bankmitarbeiter nach Heydens Angaben am Telefon die EU-Sanktionen gegen Russland – Heyden lebe in einem „Hochrisikoland“. In einem offenen Brief vom 13. März 2026, der in der Online-Publikation Overton veröffentlicht wurde, wandte sich der 71-jährige Russland-Korrespondent direkt an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und bat ihn, sich für die Rücknahme der Kündigung einzusetzen: „Diese Maßnahme ist nicht …

Russland „Hochrisikoland“? Sparkasse kündigt Konto eines Moskau-Korrespondenten Weiterlesen »

Mitwirkende an ZDF-Sendungen müssen sich teilweise verpflichten, nicht mit Personen zusammenzuarbeiten, die auf einer Sanktions- oder Terrorliste stehen. Kritiker werfen dem Sender vor, sich damit zum Handlanger der USA zu machen. Wer als Talkshow-Gast oder Experte an einer ZDF-Sendung teilnimmt, bekommt vom Sender einen „Mitwirkendenvertrag“. Und seit Kurzem mit etwas Pech zusätzlich eine „Anlage zu den Sanktionsbestimmungen“. Es ist die Art Kleingedrucktes, das man höchstens überfliegt, bevor man es akzeptiert. Dabei ist der Inhalt bemerkenswert und problematisch. Man muss sich aufgrund der Anlage verpflichten, „weder direkt noch indirekt mit natürlichen oder juristischen Personen zusammenzuarbeiten, die auf einer nationalen oder internationalen …

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung Weiterlesen »