Mitwirkende an ZDF-Sendungen müssen sich teilweise verpflichten, nicht mit Personen zusammenzuarbeiten, die auf einer Sanktions- oder Terrorliste stehen. Kritiker werfen dem Sender vor, sich damit zum Handlanger der USA zu machen. Wer als Talkshow-Gast oder Experte an einer ZDF-Sendung teilnimmt, bekommt vom Sender einen „Mitwirkendenvertrag“. Und seit Kurzem mit etwas Pech zusätzlich eine „Anlage zu den Sanktionsbestimmungen“. Es ist die Art Kleingedrucktes, das man höchstens überfliegt, bevor man es akzeptiert. Dabei ist der Inhalt bemerkenswert und problematisch. Man muss sich aufgrund der Anlage verpflichten, „weder direkt noch indirekt mit natürlichen oder juristischen Personen zusammenzuarbeiten, die auf einer nationalen oder internationalen …

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung Weiterlesen »

Satire trifft Iran-Krieg – doch Die Anstalt lieferte zuletzt Propaganda statt Analyse. Die Leerstellen der Sendung lassen aufhorchen. Eine Replik. Am 18. März widmete sich die Satiresendung Die Anstalt unter dem Titel „Das Iran-Dilemma: Zwischen Profit, Protest und Prinzipien“ der aktuellen Weltlage. Die Folge ist sehenswert – leider vor allem jedoch als Lehrstück dafür, wie sich die Apologetik deutscher Iran-Politik selbst reproduziert. Wer wissen will, wie Stimmungsmache funktioniert, findet hier ein Anschauungsbeispiel. […] Eine große Stärke der Anstalt war ihre Fähigkeit zur historischen Einordnung. Zwar erfahren wir einiges – nicht alles – über die deutsch-iranischen Beziehungen, dafür allerdings nichts über …

Iran: Propaganda statt Analyse – Die Anstalt zwischen Profit, Propaganda und Pro-Imperialismus Weiterlesen »

Bei Caren Miosga treten Collien Fernandes, die gegen ihren Ex Christian Ulmen schwere Vorwürfe erhebt, und Justizministerin Stefanie Hubig auf. Ulmens Anwalt hält das angesichts laufender Ermittlungen für „eklatant rechtswidrig“. Miosgas Redaktion widerspricht vehement. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/ulmens-anwalt-das-fernsehgericht-tagt-accg-200682565.html Caren Miosga lädt weiteren Gast in Fernandes-Talk ein: Ulmens Anwalt ist es nicht Christian Ulmens Anwalt kritisiert den NDR für die einseitige Gästeauswahl bei „Caren Miosga“. Jetzt gibt es ein Update bei der Besetzung – und die Kritik wird noch lauter. […] Via FAZ hat sich auch Christian Ulmens Anwalt zu Wort gemeldet. Christian Schertz zeigte sich dem Bericht zufolge erstaunt, dass Moderatorin Miosga und …

Miosga und NDR: Ulmens Anwalt: „Das Fernsehgericht tagt“ Weiterlesen »

Das ZDF produziert seit einigen Jahren auch reine Audio-Podcasts wie zum Beispiel „Lanz & Precht“. Dagegen hatte die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk Beschwerde eingelegt. Diese wurde von der Rechtsaufsicht jedoch zurückgewiesen. Das ZDF darf weiterhin auch reine Audio-Angebote verbreiten. Solche Inhalte gehörten laut Medienstaatsvertrag zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders, stellte die Hamburger Behörde für Kultur und Medien fest. Mit dieser Begründung wies sie im Dezember 2025 eine Rechtsaufsichtsbeschwerde der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) gegen Audio-Angebote des ZDF zurück, wie die Behörde nun auf Nachfrage des epd erklärte. Das ZDF produziert bereits seit mehreren Jahren auch Podcasts, also reine Audio-Angebote. Die APR …

Privatradios scheiterten mit Beschwerde gegen ZDF Weiterlesen »

Deutschland – eingestellt wegen fehlender Mitwirkung. Spanien – ausgesetzt wegen fehlender Mitwirkung. Der Deepfake-Vorwurf – laut Verteidigung gar nicht erhoben. Die Berichterstattung – laut Ulmens Anwälten „nachweislich unvollständig und falsch”, gerichtliche Schritte gegen den Spiegel eingeleitet. Und auf genau dieser Grundlage fordert die Bundesregierung Gesetze, die die biometrische Durchleuchtung des gesamten Internets erlauben. Für 82 Millionen Menschen. (…) Und dann die Entwicklungen dieser Woche: Am Montag die Itzehoe-Einstellung. Gestern die Presseerklärung von Schertz Bergmann – keine Deepfakes, beidseitige Festnahmen, spanisches Verfahren ausgesetzt. Am Freitag zuvor nannte die Bild den Fall Grundlage für ein „Blitz-Gesetz”. Am Samstag saß Fernandes in den …

Es begann mit einer öffentlichen Lüge: Der Fall Fernandes – und seine Folgen für uns Alle Weiterlesen »

Das Gejammer der Intendanten ist falsch ARD und ZDF erwecken den Eindruck, die Politik zwinge sie zu üblen Programmstreichungen. Das ist Nonsens, das Angebot wird sogar größer. […] Der novellierte Medienstaatsvertrag sieht vor, dass die ARD ab 1. Januar 2027 die Zahl der Hörfunkkanäle von 70 auf 53 reduziert. Gestrichen werden – von den Anstalten wohlgemerkt – ausgerechnet Kultur- und Infoangebote, die zum Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehören. Mit dem so eingesparten Geld werden, wie es in einer Pressemeldung heißt, anstelle der DAB+-Angebote unter anderem Webradio-Streams produziert. So wird die Reform wird zur Farce. […] Alles, was die beiden öffentlich-rechtlichen …

Vom Gejammer der Intendanten und dem Nachtprogramm der ARD-Popradios Weiterlesen »

Von owy Donnerstag, 26. März 2026 0 Nachrichten Alexander Prinz, ARD, Der dunkle Parabelritter, Funk, MDR-Rundfunkrat Hat Alexander Prinz aka „Der dunkle Parabelritter“ (hier bei YouTube) keine Lust mehr auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk? In der Sitzung des MDR-Rundfunkrat am vergangenen Montag stellte ein Rundfunkratsmitglied die Frage, warum der Vertrag von Prinz mit funk beendet worden sei (vgl. FLURFUNK vom 23.3.2026: „Bericht von der 233. Sitzung des MDR-Rundfunkrat„). Schon vorher war bekannt, dass Prinz Zielgruppe zu alt für funk sei. Hinzu kommt: Nach verschiedenen Äußerungen von Prinz in der Öffentlichkeit hätte man den Eindruck gewinnen können, dass die Zusammenarbeit mit funk …

Alexander Prinz („Der dunkle Parabelritter“): „Da liegen spannende Projekte auf dem Tisch“ Weiterlesen »