Der MDR will in den nächsten drei Jahren keinen „Tatort“ und keinen „Polizeiruf“ mehr produzieren. Unter anderem. Begründung: Sparzwang wegen der ausbleibenden Rundfunkgebührerhöhung. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) spart an seinem Programm. Drei Jahre lang will die ARD-Anstalt keine neuen Folgen ihrer Ausgaben der Krimireihen „Tatort“ und „Polizeiruf“ produzieren. Außerdem ist unter anderem geplant, die Social-Media-Aktivitäten um 30 Prozent zu reduzieren, Podcasts mit weniger als 6000 Hörern im Monat einzustellen und bei der Nachrichtensendung „MDR aktuell“ verstärkt auf Inhalte der Landesfunkhäuser in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zurückzugreifen. Die junge Radiowelle „Sputnik“ soll vom kommenden Jahr an nicht mehr über UKW, sondern …

Einschneidende Maßnahmen Weiterlesen »

ORF-Moderator Armin Wolf stellt in seinem Beitrag fest, dass das Hauptproblem des öffentlich-rechtlichen Senders dessen parteipolitisch geprägte Aufsichtsstruktur sei. Der Stiftungsrat vertrete nicht die Öffentlichkeit, sondern faktisch die Parteien, wodurch sich für Führungskräfte falsche Anreize ergäben. Entscheidend seien politische Netzwerke statt fachlicher Eignung. Das schrecke qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber ab und gefährde die Unabhängigkeit des ORF. Als Lösung fordert Wolf einen unabhängig und fachlich besetzten Stiftungsrat. https://bildblog.de/153214/neuer-gaza-appell-das-problem-des-orf-spass-mit-fakten/ Normalerweise vertritt ein Aufsichtsrat die Eigentümer. Das wären beim ORF alle Österreicher·innen. Aber der Stiftungsrat vertritt nicht sie, sondern die politischen Parteien. Was bedeutet das für Führungskräfte, die von diesem Aufsichtsorgan (wieder)bestellt werden …

Blick zu den Nachbarn – Was ist das Problem des ORF? Weiterlesen »

In dem Podcast „ungeskriptet“ darf Björn Höcke viereinhalb Stunden lang aus dem Nähkästchen plaudern. Das bringt Saskia Esken auf die Palme. Und wie reagiert sie? So falsch, wie man nur reagieren kann. Sie will dem Podcaster also den Geldhahn abdrehen und ihn auf einer schwarzen Liste sehen. Sie gibt das nächste Beispiel für das Unvermögen der vermeintlichen „Kartellparteien“ und nährt die Opferlegende derjenigen, die unsere Demokratie vor diesen angeblich retten wollen. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/hoecke-esken-und-der-podcast-ungeskriptet-200809841.html Saskia Esken will Boykott von Ben Ungeskriptet: Unzulässig, schädlich, gefährlich Saskia Eskens Boykott-Aufruf gegen den YouTuber Ben Berndt läuft auf eine schleichende Verstaatlichung aller Medien-Aktivitäten hinaus. Das kann …

Esken macht es Höcke leicht Weiterlesen »

Der Reformstaatsvertrag, den die Bundesländer übergreifend für ARD und ZDF beschlossen haben, muss für die einzelnen ARD-Sender in Landesrecht gegossen werden. Drei Länder lassen das lieber. Warum wohl? […] Die Sender müssen unter anderem die Zahl ihrer Radio- und Fernsehspartenkanäle reduzieren und eine gemeinsame digitale Plattform anstreben. Zum Teil muss dieser sogenannte Reformstaatsvertrag für die ARD in Landesrecht umgesetzt werden. Das ist im Augenblick mit Blick auf eine mögliche AfD-Landesregierung, die es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September geben könnte, besonders interessant. […] Eine Umfrage der F.A.Z. unter allen Staats- oder Senatskanzleien ergab, dass nahezu alle Länder diese Gesetze …

Bevor die AfD zuschlägt Weiterlesen »

Der Hamburger Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel wirft dem Spiegel in einem Welt-Gastbeitrag vor, den Podcaster Ben Berndt journalistisch unzulänglich zu behandeln. Pikant: Steinhöfel gibt selbst zu, dass er in dieser Woche bei Berndt zu Gast sein wird. […] Steinhöfel wirft dem Spiegel-Artikel journalistische Mängel in gleich fünf Punkten vor. Erstens sei Berndt selbst nicht zu Wort gekommen – obwohl er der eigentliche Beschuldigte des Textes sei. Zweitens werde der zentrale Vorwurf, Höcke bekomme Raum für sein „rechtsextremes Weltbild“, behauptet aber nicht belegt. Drittens kritisiert Steinhöfel das Framing: Die vom Kammergericht Berlin aufgehobene Gerichtsentscheidung gegen Berndt werde so platziert, dass der Vorwurf …

Debatte um „ungeskriptet“ geht weiter: Steinhöfel kontert Spiegel Weiterlesen »

Für den Hamburger SPD-Medienpolitiker Carsten Brosda wäre ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche eine politische Kapitulationserklärung, sagt er am Montag beim 2MR-Festival. „Die Teilhabe an digitalen Kommunikationsräumen ist auch für Kinder ein Menschenrecht“, so der Politiker. Der Ausschluss von Jüngeren sei ein Bekenntnis, dass man es nicht schaffe, die Plattformen so zu gestalten, dass sie für Kinder nicht schädlich seien. Ältere Menschen, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind, hätten zudem oft viel größere Probleme im Umgang mit der Technologie und den Plattformen. Brosda sagt: „Plattformen wirken heute wie die alten Massenmedien, nur mit schlechterem Content“. Die ursprüngliche Idee hinter …

Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda sieht Social-Media-Verbot als Kapitulationserklärung Weiterlesen »

Yvette Gerner wird zum 1. Januar neue ARD-Vorsitzende – Radio Bremen übernimmt dann vom hr. Etwas aber ist anders als bisher. Planmäßig wird der Hessische Rundfunk Ende 2026 den ARD-Vorsitz abgeben, er wechselt dann zu Radio Bremen, was auch bedeutet, dass die dortige Intendantin Yvette Gerner ab 1. Januar neue ARD-Vorsitzende wird. Florian Hager, in diesem Jahr noch ARD-Vorsitzender (und HR-Intendant), sagt: „Wir haben bereits im laufenden Vorsitz des Hessischen Rundfunks Vorsitzaufgaben auf mehrere Schultern verteilt und leben hier mit Radio Bremen eine Partnerschaft auf mehreren Ebenen. Obschon in der aktuellen Konstellation die Hauptverantwortung beim hr als Vorsitzanstalt liegt, ist …

Neuer ARD-Vorsitz besiegelt – das überrascht Weiterlesen »