Fernsehen und Print: Debatte über Unabhängigkeit von Experten Medien sind ständig auf der Suche nach Expertinnen und fachkundigen Gäste. Doch welche Kriterien werden dabei angelegt und wie garantiert man Unabhängigkeit von Gesprächspartnern? Darüber debattieren TV-Redaktionen genauso wie Zeitungen – und haben unterschiedliche Lösungsansätze. […] Wenn es um die Einladungspraxis geht, dann sind vor allem zwei Kriterien wichtig, sagt Ellen Ehni, Chefredakteurin des WDR- Fernsehens. Zum einen die Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet, zum anderen aber auch, wie gut er oder sie die Thematik erklären kann. Gerade in Fernsehen und Hörfunk ein entscheidender Punkt, meint Ehni. […] Die Frage der Transparenz …

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NRW-Medienminister fordert Umdenken bei ARD Plus und ZDF Select Sollen öffentlich-rechtliche Angebote gebührenpflichtige Angebote anbieten können? Darüber soll zeitnah nochmals diskutiert werden. NRWs Medienminister Liminski will das Thema auf die Agenda hieven. https://www.dwdl.de/nachrichten/94736/nrwpolitiker_fordert_umdenken_bei_ard_plus_und_zdf_select/ NRW-Medienminister will PVoD-Angebote des ÖRR thematisieren Gegenüber dpa hat der nordrhein-westfälische Medienminister Nathanael Liminski (CDU) Streaming-Bezahlangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kritisiert. https://www.blickpunktfilm.de/videos/kritik-an-ard-plus-nrw-medienminister-will-pvod-angebote-des-oerr-thematisieren-8b2c26c945f42886b9757277371dea36 ARD und ZDF Bezahlangebote: Neue Kritik wird laut Nordrhein-Westfalens Medienminister Nathanael Liminski hat Streaming-Bezahlangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kritisiert. Der CDU-Politiker kündigte an, Bezahlangebote wie ARD Plus bei der nächsten Sitzung der Rundfunkkommission der Länder im Herbst zur Sprache zu bringen. Von den öffentlich-rechtlichen Sendern forderte Liminski, …

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Transparenz nur bei gesetzlicher Pflicht? ARD-Einrichtungen legen Spitzengehälter kaum offen Die ARD-Anstalten geben jetzt neben den Intendantensalären auch die individuellen Bezüge ihrer Direktorinnen und Direktoren an. Doch bei den ähnlich besoldeten Leitungen der ARD-Gemeinschaftseinrichtungen ist der Senderverbund weiter wenig transparent. (Paid) https://www.kna-news.de/views/b2b/thema-details.jsf?nh=7ofa4c.1&pm4j=%7B%22sec%22%3A%22MEDIENDIENST%22%2C%22cat%22%3A%22MediendienstNMK%22%2C%22navi.backPos%22%3A%22th41293243%22%2C%22moid%22%3A41293243%7D Denn wie unabhängiger und vor allem hochwertiger Journalismus in Zukunft sichergestellt werden kann, hat ziemlich viel mit dem zu tun, was diejenigen, die ihn sicherstellen, in Zukunft dafür bekommen. Das gilt erst recht, wenn es nicht nur um die Gehälter von Führungskräften und Festangestellten, sondern auch um die Honorare der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht, ohne die das …

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Forderung der ARD-Gremienvorsitzenden: Neuausrichtung der ARD-Talks nötig Änderungen sollen mehr Meinungs- und Themenvielfalt sichtbar machen. Die Gremienvorsitzenden der ARD (GVK) haben bei ihrer Septembersitzung gemeinsame Anstrengungen der Programmverantwortlichen in der ARD gewürdigt, mit den Polit-Talks in der ARD breitere Teile der Bevölkerung anzusprechen. Hierfür müsse die Bandbreite an Themen und Gästen erweitert und stärker auf die Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger eingegangen werden, heißt es in einer Pressemitteilung vom Donnerstag. Die ARD als regional verankertes Netzwerk sei dazu gut in der Lage. Sie müsse ihre Angebote jetzt im Dienst einer konstruktiven gesamtgesellschaftlichen Verständigung schnell und mutig weiterentwickeln. Die vorgestellten Ansätze …

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Lamby am Limit: Guck mal, wer da guckt Der Dokumentarfilmer Stephan Lamby hat die Ampel-Koalition zwei Jahre lang begleitet und daraus eine Mini-Serie für die ARD gemacht: „Ernstfall – Regieren am Limit“. Politiker schauen dort permanent aus Fenstern, kritische Einordnung gibt es kaum. Es ist ein schwacher Film, auch handwerklich https://uebermedien.de/88118/ernstfall-regieren-am-limit-ard-guck-mal-wer-da-guckt/ Nach ersten begeisterten Besprechungen von Stephan Lambys ARD-Dreiteiler „Ernstfall“ (Altpapier) gibt es nun auch kritische Stimmen. Fatina Keilani hat sich die Doku für die Neue Zürcher Zeitung angesehen und findet: „Der Film inszeniert die Akteure in propagandistischer Art als Helden.“ Kritische Fragen stelle Lamby nicht. Keilani: „Wer anderthalb Jahre …

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Fernsehnutzung in Deutschland: Gibt es ein West-Ost-Gefälle? Wenden sich Menschen aus dem Osten vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab? Der CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff legt das nahe. Hat er recht? […] Ost-Politiker wie Rainer Haseloff vermitteln zu gerne den Eindruck, der öffentlich-rechtliche Rundfunk hätte im Osten abgewirtschaftet. Ein Blick in die Zahlen der ARD-Medienforschung gibt ihm nicht recht. Im Gegenteil: Die Fernsehnutzung von ARD- und ZDF-Programmen liegt in den Bundesländern Thüringen (50,8 Prozent Marktanteil), Brandenburg (51,8 Prozent) und Sachsen (53,5 Prozent) über dem Bundesdurchschnitt von 50,3 Prozent. […] An Deutschlands Nord- und Ostseeküste fallen die Marktanteile für ARD und ZDF am …

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Propaganda am Limit Die ARD hat mit der dreiteiligen Doku „Ernstfall – Regieren am Limit“ einen Propagandafilm für die Regierenden vorgelegt, fast so, als wollte sie unbedingt den letzten Strohhalm auf den Esel-Michel packen, der nur noch mit großem Murren und Ächzen den verhassten Rundfunkbeitrag (er-)trägt. Die Kritik ist vernichtend. Die Schweizer NZZ schreibt, der Film sei betört von der Ampel und spare sich jede Kritik: „Sind sie nicht Helden, der Kanzler und die Minister?“ Welt: „Der Running Gag sind langatmige Sequenzen, in denen Baerbock, Scholz, Habeck und Lindner nachdenklich aus dem Fenster schauen.“ Focus: „Mit „Ernstfall – Regieren am …

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