Mirko Peglow künftiger Vorsitzender des MDR-Verwaltungsrates Alle zwei Jahre wechselt nach MDR-Staatsvertrag der Vorsitz im Verwaltungsrat zwischen den Mitgliedern aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Ende Juni 2024 geht der Vorsitz in diesem Aufsichtsgremium von Thüringen turnusgemäß auf Sachsen-Anhalt über. Amtszeit beginnt am 28. Juni Der MDR-Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am Montag, 3. Juni 2024, einstimmig Mirko Peglow zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates und Birgit Diezel zur Stellvertreterin gewählt. Beide treten die Ämter mit Wirkung zum 28. Juni 2024 an. Bis dahin bleiben Birgit Diezel Vorsitzende des Verwaltungsrates und Friedrich Vogelbusch ihr Stellvertreter. Der promovierte Wirtschaftsingenieur Mirko Peglow ist geschäftsführender Gesellschafter …

Neuer Chef des MDR-Verwaltungsrates gewählt Weiterlesen »

Am Sonntag fand in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ ein bemerkenswertes Gespräch statt. Einer der hochrangigsten Militärs des Landes, der Leiter des Lagezentrums Ukraine und des Planungs- und Führungsstabs des Bundesministers der Verteidigung in Berlin, Generalmajor Christian Freuding, stand dem Moderator im Studio Rede und Antwort. Das Thema war der Einsatz deutscher Waffen gegen Ziele auf russischem Territorium. (…) Der Generalmajor betonte, der taktische Einsatz der Systeme sei allein Sache des ukrainischen Militärs: „Sie können sie im Rahmen des Völkerrechts einsetzen. Wir haben großes Vertrauen, dass die Ukrainer sich nicht nur daran halten, sondern dass sie dies auch mit großem taktischem Geschick tun und dabei …

Deutsche Waffen für Ukraine – Patriot‘-Einsatz ist denkbar Weiterlesen »

Wagenknecht-Partei will ÖRR prüfen: „Medien machten sich zum Sprachrohr von Politik und RKI“ Auf seinem Thüringer Parteitag beschließt das Bündnis Sahra Wagenknecht ein Wahlprogramm. Ein ehemaliger MDR-Moderator will in den Landtag – und kritisiert den ÖRR deutlich. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Thüringen hat sein Programm für die Landtagswahl beschlossen. Darin fordert die Partei eine Enquete-Kommission „zur Untersuchung der Berichterstattung und Kommentierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“. Sie soll im Landtag eingerichtet werden und prüfen, ob die Anstalten des ÖRR in ihrer Berichterstattung und Kommentierung „dem Auftrag zu objektiver Information und Regierungsferne“ entsprächen. Das Wahlprogramm wurde am Samstag auf einem Landesparteitag …

BSW: „Medien machten sich zum Sprachrohr von Politik und RKI“ Weiterlesen »

„Der Spitzenkandidat des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) für die Europawahl muss nicht in die Wahlsendung der ARD eingeladen werden. Das Verwaltungsgericht Köln lehnte am Mittwoch somit einen Eilantrag des BSW ab. Gegen den Beschluss kann Beschwerde eingelegt werden, über die das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheiden würde. Die Spitzenkandidaten des BSW sind Fabio De Masi und Thomas Geisel. Zu der Sendung „Wahlarena 2024 Europa“ sind Vertreter von SPD, CDU, CSU, Grünen, FDP, AfD und der Linken eingeladen. Der federführende WDR erklärt dies den Angaben zufolge damit, dass diese Parteien bereits im aktuellen Europarlament mit einer nennenswerten Anzahl von Abgeordneten vertreten seien …

Gericht: Wagenknecht-Partei muss nicht zu ARD-Sendung eingeladen werden Weiterlesen »

Sylt, rechte Gesänge und die Medien: Erst skandalisieren, dann fragen Wieso hören wir seit Tagen von einem Lokal auf Sylt, das die meisten von uns meiden würden? Über gesellschaftliche Relevanz und mediale Echokammern. […] So bekam der Vorgang in der 20-Uhr-Tagesschau am 24. Mai Platz fünf mit Sprechertext und Filmbeitrag, inklusive Statements von Bundeskanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser. Der Einleitungssatz lautet: „Ein Video mit rassistischen Parolen junger Menschen hat bundesweit Entsetzen und Empörung ausgelöst.“ „Entsetzen und Empörung“ sind hier unbestreitbare Tatsachen. Der Anteil der redaktionellen Medien daran dürfte allerdings nicht unerheblich sein. Denn die besondere Aufmerksamkeit konnte der …

Sylt und die Medien: Erst skandalisieren, dann fragen Weiterlesen »

Anna Engelke, Ex-Sprecherin des Bundespräsidenten, wird in Kürze Teil des Leitungsteams des ARD-Hauptstadtstudios. ÖRR-Mitarbeiter kritisieren: Der Klüngel hat System. Zum dreiköpfigen Leitungsteam des ARD-Hauptstadtstudios gehört vom 1. Juli an Anna Engelke. Eine profilierte Hörfunkjournalistin, die schon seit 1997 lange Jahre über die Bundespolitik berichtet hat, zudem ARD-Korrespondentin in Washington war, die also Reputation erworben und Qualifikation nachgewiesen hat. So gesehen nachvollziehbar. Sie war aber auch fünf Jahre lang, von 2017 bis 2022, Sprecherin von Bundespräsident Steinmeier. In dieser Zeit war sie beim NDR freigestellt. Und nun wird die Sache natürlich schon pikant. […] Anna Engelke ist kein Einzelfall. Die heutige …

Klüngel beim ÖRR: Ehemalige Steinmeier-Sprecherin wird ARD-Führungsfigur Weiterlesen »

Die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist groß. Wer unzufrieden ist, kann sich beschweren. Zuständig sind die Rundfunkräte der Sender, die mit Vertretern der Gesellschaft besetzt sind. Diese sollen unabhängig entscheiden, ob die Beschwerde berechtigt ist. Bei den Rundfunkräten der ARD-Sender, des ZDF und des Deutschlandradios sind im vergangenen Jahr insgesamt 708 Programmbeschwerden eingegangen, wie sie dem Deutschlandfunk auf Anfrage mitteilten. Sie gaben sechs Beschwerden zu insgesamt drei Sendungen statt. Drei der Beschwerden betrafen als menschenverachtend eingestufte Formulierungen eines SWR-Korrespondenten, zwei eine satirische Darstellung im ZDF Magazin Royale und eine einen als irreführend eingestuften Beitrag des BR-Formats Faktenfuchs zur Dienstwagenbesteuerung. Weil …

Jahresbilanz: 708 Beschwerden an die Rundfunkräte der ÖRR Weiterlesen »