Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) steht zu Recht in der Kritik. Mit dem technologischen Fortschritt und einem vielfältigen Medienangebot aus öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, dem Internet, diversen Streaming-Diensten und sozialen Medien haben die Rezipienten ihr Nutzungsverhalten stark verändert. Zudem schwindet die normative Rechtfertigung und gesellschaftliche Akzeptanz des ÖRR, der für kostenintensive Ausgaben sowie eine zu unausgewogene und zuweilen verzerrte Berichterstattung kritisiert wird. Der Kronberger Kreis, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Marktwirtschaft, zeigt auf, dass es einer grundlegenden Reform des ÖRR bedarf, damit dieser seinen Auftrag adäquat erfüllen kann. Auf Basis einer Analyse der Reformen im Rahmen des 3. und 4. Medienänderungsstaatsvertrags entwickelt …

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Sechs Wissenschaftler schlagen Radikal-Reform des ÖRR vor – inklusive möglichem Verkauf des ZDF und Deckelung der Kosten für Sportübertragungen. Sechs Wirtschaftswissenschaftler schlagen in ihrem Bericht „Für eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ eine Radikal-Kur für ARD und ZDF vor, berichtet „The Pioneer“. Die Anstalten müssten entweder zusammengelegt werden und ihre Aufgaben splitten: Dann könnten die Landesrundfunkanstalten die regionale Berichterstattung übernehmen und sich das ZDF auf bundesweite Ereignisse konzentrieren. Auch ein Verkauf des ZDF an „private Investoren“ sei denkbar, so Justus Haucap, Ökonom und Mitautor der Publikation: „Die Marke wäre begehrt. Der Wettbewerb bliebe erhalten.“ Weitere Reformvorschläge betreffen u.a. die Sportübertragungen …

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Studie stellt Wirtschaftsberichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ein ernüchterndes Zeugnis aus. Sie verfehlen ihren Informationsauftrag. Wenn es um Wirtschaft geht und das Wissen über Abläufe, Zusammenhänge und politische Hintergründe, so zeige sich da eine dramatische Misere, warnte Henrik Müller vor ein paar Tagen in der Zeit. Der Professor an der TU Dortmund, der Studiengänge für wirtschaftspolitischen Journalismus leitet, unterstützte seinen Befund – „dürftiges Wirtschaftswissen“ – mit einer Studie der Zeit in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn aus dem Jahr 2018. „Von Wirtschaft keinen Schimmer“ Deren Ergebnis steht in der Überschrift: „Von Wirtschaft keinen Schimmer“. Erschreckend wenig wissen die Deutschen über Wirtschaft, …

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Restle, Theveßen, Schönenborn – Rennen um WDR-Intendanz https://www.deutschlandfunk.de/restle-thevessen-schoenenborn-rennen-um-wdr-intendanz-dlf-00daab31-100.html Schönenborn und Vernau im Rennen um Buhrow-Nachfolge beim WDR Für die Nachfolge von WDR-Intendant Tom Buhrow gehen mehrere Kandidaten aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ins Rennen. Aus dem WDR haben sich nach Informationen des Evangelischen Pressedienstes (epd) Programmdirektor Jörg Schönenborn und Verwaltungsdirektorin Katrin Vernau beworben. Weitere Bewerber sind Helge Fuhst, Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell, Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios Washington, und Christian Vogg, Chief Data Officer bei der Schweizer SRG SSR. […] Das WDR-Rundfunkratsbüro erklärte, es liege „im pflichtgemäßen Ermessen der ausschreibenden Stelle“, zu entscheiden, „ob eine verspätete Bewerbung noch ins Verfahren aufgenommen …

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Offener Brief an den Intendanten des Hessischen Rundfunks (Mai 2024) Sehr geehrter Herr Hager, nach einer ebenso rasanten wie starken Ausbreitung der Gendersprache in der letzten vier Jahren – an der auch der ÖRR engagiert mitgewirkt hat – zeigt sich immer wieder deutlich, dass eine große Mehrheit unserer Sprachgemeinschaft (rund 80%) dem „gendersensiblen“ Deutsch wenig bis gar nichts abgewinnen kann. In mehreren Bundesländern (Baden-Württemberg, Hessen, Hamburg) wurden Volksentscheide gegen das Gendern auf den Weg gebracht, einige Landesregierungen (zuletzt Bayern und Hessen) haben den Einsatz von Gendersonderzeichen in Behörden, Universitäten und Schulen gänzlich untersagt. In diesem Zusammenhang hat die neu gewählte …

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Wie sich DPA, APA und AFP von den Regierenden für die Gleichrichtung der Medien bezahlen lassen Die großen Nachrichtenagenturen entscheiden, was die Mehrheit der Bevölkerung erfährt und mit welcher Einkleidung. Um so wichtiger wäre es, dass sie unabhängig von den Regierenden und deren Agenda agieren. Stattdessen lassen sie sich dafür bezahlen, in deren Sinne zu definieren, was die eigenen Journalisten und andere Medien als wahr und als nachrichtenwürdig zu betrachten haben. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt für die willfährige Gleichrichtung der Berichterstattung bei Themen wie Corona, Klima und Geopolitik. Stellen Sie sich vor, sie sind für die Medienpolitik einer …

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Namibia-Doku verstieß gegen den Staatsvertrag Gegensätze in der namibischen Hauptstadt: das von Nordkorea gebaute Unabhängigkeits-Gedenkmuseum neben der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche in Windhuk. Die umstrittene Namibia-Dokumentation „Deutsche Schuld – Namibia und der Völkermord“ vom vergangenen Jahr wurde nun vom NDR-Rundfunkrat aufgearbeitet. Ergebnis: Gegen den Staatsvertrag wurde verstoßen. In vielerlei Hinsicht missglückt, die Macher überfordert, das Ergebnis nicht mehr korrigierbar. Die in der ARD gezeigte Dokumentation „Deutsche Schuld – Namibia und der Völkermord“ wurde im vergangenen Jahr aus der Mediathek genommen. Zuerst hatte der NDR nur einige Fehler korrigiert. Das reichte allerdings nicht aus. Nun hat sich der Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks (NDR) …

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