Öffentlich-Rechtliche: Für gutes Geld Die Kontrolleure des RBB sollen laut einem ersten Entwurf des neuen Staatsvertrags künftig keine Ehrenamtlichen mehr sein. Wie das die Aufsicht der Öffentlich-Rechtlichen verändern könnte. […] Was hier zur Kontrolle des Senders vorgeschlagen wird, könnte zu einer neuen Art der Gremienaufsicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk führen. Die Mitglieder des RBB-Verwaltungsrats, der die Finanzen des Senders kontrolliert, sollen künftig für ihre Arbeit vergütet werden. Das Ehrenamt wäre passé. Die Mitgliedschaft soll ein berufliches Nebenamt werden. Vorgesehen ist, den Verwaltungsrat zu einem Gremium mit sieben Sachverständigen umzubauen, die vom Rundfunkrat gewählt werden. Der Personalrat soll im Verwaltungsrat weiter einen …

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Neue Aufregung um Jan Böhmermann Der ZDF-Moderator versteht sich als Investigativ-Satiriker, ja als öffentlich-rechtlicher Held. Was stimmt – und was nicht stimmt. […] Ist er damit in das neue Berufsfeld des Investigativ-Satirikers eingestiegen, ist er gar ein öffentlich-rechtlicher Held? Nein, er ist ein Maulheld in ZDF-Diensten. Aber einer mit Wirkungen und Nebenwirkungen. […] Die Vorwürfe gegen Schönbohm haben sich nicht erhärtet, jetzt steht Faeser unter Druck. […] Das ZDF schweigt. Der öffentlich-rechtliche Sender, der in 50 Sendejahren öffentliche Aufmerksamkeit vor allem als Quotenerfolg verstand, weiß nicht recht, wie er mit Böhmermann umgehen soll. […] Kann es der Böhmermann mal bei …

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ARD und ZDF ignorieren Urteil: Kleine Parteien schauen in die Röhre Bei der Landtagswahl 2019 in Brandenburg kam die Tierschutzpartei mit 2,6 Prozent gut weg. Einzeln genannt wurde sie im RBB-Fernsehen nicht. Das sieht ein Gericht als falsch an. Die Sender schert das aber mit Blick auf die nächsten Wahlen nicht. Bei der Berichterstattung am Abend der Landtagswahlen in Bayern und Hessen werden kleinere Parteien wahrscheinlich weiterhin von ARD und ZDF benachteiligt. So können Stellungnahmen interpretiert werden, die diese Zeitung bei den Sendern angefragt hatte. Auslöser ist eine neue Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (F.A.Z. vom 31. Mai). Danach war es …

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Google kündigt weltweites Verbot unabhängiger Medien in den Suchergebnissen an Zensur sowie Gedanken- und Sprachverbote sind im Internet in einem rapiden Tempo auf dem Vormarsch. Google macht hierbei keine Ausnahme. Kürzlich hat LaToya Drake, Vorsitzende der Abteilung für Nordamerikanische Angelegenheiten bei der Google News Initiative, in einem Kurzvideo die Einführung und Nutzung von neuen Instrumenten für eine verbesserte Kontrolle von Internetinformationen angekündigt. https://www.cashkurs.com/wirtschaftsfacts/beitrag/google-kuendigt-weltweites-verbot-unabhaengiger-medien-in-den-suchergebnissen-an Michael Klein von sciencefiles.org gibt nützliche Tipps für Alternativen. Der Mensch ist natürlich ein „Gewohnheitstier“, aber die Suchergebnisse von Google sind Welten von der Zeit entfernt, als diese Suchmaschine noch irgendeinen Nutzen für historisch und geopolitisch interessierte …

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Die echte Reform von ARD und ZDF fängt mit den Gehältern erst an Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat eine neue Intendantin. Zum Amtsantritt von Ulrike Demmer geht es vor allem um ihr Gehalt, das geringer ausfällt als das ihrer Vorgängerinnen. Entscheidend ist aber nicht, was die Chefin verdient, sondern ob sie die Anstalt im Sinn der Beitragszahler führt. […] Zuvor hatte es im Verwaltungsrat des RBB Verzögerungen gegeben, die allerdings nicht näher begründet wurden. Genauigkeit gehe vor Schnelligkeit, hatte der Chef des Verwaltungsrats dazu angemerkt – was ja als Sinnspruch nie falsch ist, angesichts von über zwei Monaten, die seit Demmers …

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Streit um Kulturauftrag: Alle gegen Gniffke In der Akademie der Künste in Berlin geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als „kulturfreie Zone“. Der ARD-Chef Kai Gniffke muss sich heftiger Kritik erwehren. Um die Frage, was den Kulturauftrag der Sender ausmacht, geht es kaum. […] Es ging also um die Rolle der Kultur im Rundfunk. Die ist einerseits nicht verhandelbar, besteht doch die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerade darin, seinen in Staatsverträgen festgehaltenen Kultur- und Bildungsauftrag zu erfüllen. Andererseits kann man über die Auslegung dieses Auftrags natürlich diskutieren. Und so sagte Gniffke, der „16 Jahre ,Tagesschau‘ im Gepäck“ hat, als Einleitung …

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Was Kinder sehen 2022: Analyse der Fernsehnutzung Drei- bis 13-Jähriger 2022 Tagesreichweite linearer Angebote erstmals unter 40 Prozent Im Jahr 2022 unterschritt die Tagesreichweite des linearen Fernsehens zum siebten Mal in Folge die 50-Prozent-Marke und erreichte mit 36,2 Prozent einen neuen Tiefstwert, lag somit das erste Mal unter der 40-Prozent-Marke. Nach täglich 46 Minuten im Jahr 2021 sahen Kinder im Jahr 2022 nur noch 37 Minuten fern. Die Verweildauer (Sehdauer der Seherinnen und Seher) war 2022 ebenfalls rückläufig und erreichte mit 90 Minuten einen neuen Tiefstwert. Überdurchschnittliche Verluste sind bei den Sechs- bis Neunjährigen zu erkennen. KiKA bleibt trotz Verlusten …

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