Google kündigt weltweites Verbot unabhängiger Medien in den Suchergebnissen an Zensur sowie Gedanken- und Sprachverbote sind im Internet in einem rapiden Tempo auf dem Vormarsch. Google macht hierbei keine Ausnahme. Kürzlich hat LaToya Drake, Vorsitzende der Abteilung für Nordamerikanische Angelegenheiten bei der Google News Initiative, in einem Kurzvideo die Einführung und Nutzung von neuen Instrumenten für eine verbesserte Kontrolle von Internetinformationen angekündigt. https://www.cashkurs.com/wirtschaftsfacts/beitrag/google-kuendigt-weltweites-verbot-unabhaengiger-medien-in-den-suchergebnissen-an Michael Klein von sciencefiles.org gibt nützliche Tipps für Alternativen. Der Mensch ist natürlich ein „Gewohnheitstier“, aber die Suchergebnisse von Google sind Welten von der Zeit entfernt, als diese Suchmaschine noch irgendeinen Nutzen für historisch und geopolitisch interessierte …

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Die echte Reform von ARD und ZDF fängt mit den Gehältern erst an Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat eine neue Intendantin. Zum Amtsantritt von Ulrike Demmer geht es vor allem um ihr Gehalt, das geringer ausfällt als das ihrer Vorgängerinnen. Entscheidend ist aber nicht, was die Chefin verdient, sondern ob sie die Anstalt im Sinn der Beitragszahler führt. […] Zuvor hatte es im Verwaltungsrat des RBB Verzögerungen gegeben, die allerdings nicht näher begründet wurden. Genauigkeit gehe vor Schnelligkeit, hatte der Chef des Verwaltungsrats dazu angemerkt – was ja als Sinnspruch nie falsch ist, angesichts von über zwei Monaten, die seit Demmers …

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Streit um Kulturauftrag: Alle gegen Gniffke In der Akademie der Künste in Berlin geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als „kulturfreie Zone“. Der ARD-Chef Kai Gniffke muss sich heftiger Kritik erwehren. Um die Frage, was den Kulturauftrag der Sender ausmacht, geht es kaum. […] Es ging also um die Rolle der Kultur im Rundfunk. Die ist einerseits nicht verhandelbar, besteht doch die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerade darin, seinen in Staatsverträgen festgehaltenen Kultur- und Bildungsauftrag zu erfüllen. Andererseits kann man über die Auslegung dieses Auftrags natürlich diskutieren. Und so sagte Gniffke, der „16 Jahre ,Tagesschau‘ im Gepäck“ hat, als Einleitung …

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Was Kinder sehen 2022: Analyse der Fernsehnutzung Drei- bis 13-Jähriger 2022 Tagesreichweite linearer Angebote erstmals unter 40 Prozent Im Jahr 2022 unterschritt die Tagesreichweite des linearen Fernsehens zum siebten Mal in Folge die 50-Prozent-Marke und erreichte mit 36,2 Prozent einen neuen Tiefstwert, lag somit das erste Mal unter der 40-Prozent-Marke. Nach täglich 46 Minuten im Jahr 2021 sahen Kinder im Jahr 2022 nur noch 37 Minuten fern. Die Verweildauer (Sehdauer der Seherinnen und Seher) war 2022 ebenfalls rückläufig und erreichte mit 90 Minuten einen neuen Tiefstwert. Überdurchschnittliche Verluste sind bei den Sechs- bis Neunjährigen zu erkennen. KiKA bleibt trotz Verlusten …

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Die Anstalten sind laut Auftrag keine Kulturveranstalter Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks lautet: „Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen.“ Weiter heißt es im Medienstaatsvertrag: „Die Finanzausstattung hat den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in die Lage zu versetzen, seine verfassungsmäßigen und gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen; sie hat insbesondere den Bestand und die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu gewährleisten.“ Das heißt, der Rundfunkbeitrag ist für die Erfüllung des Programmauftrages gedacht. So sieht auch …

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Früherer BSI-Chef Schönbohm : Böhmermann, das ZDF und die „schmutzigste Denunziation“ Jan Böhmermann setzte den früheren Cybersicherheitschef Schönbohm im ZDF dem Verdacht aus, er habe zum russischen Geheimdienst bewusst Kontakt. Innenministerin Faeser setzte Schönbohm ab. Nun kommt die Retourkutsche. Der frühere Chef des Bundesamts für Cybersicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, fordert vom ZDF eine Unterlassungserklärung und eine Geldentschädigung von 100.000 Euro. Schönbohm hatte wegen einer Ausgabe der ZDF-Sendung „Magazin Royale“ von Jan Böhmermann seinen Job verloren. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wegen-jan-boehmermann-frueherer-bsi-chef-schoenbohm-geht-gegen-zdf-vor-19141354.html Wie sein Anwalt Markus Hennig zuerst dem People-Magazin Bunte erzählte, fordert er für seinen Mandanten Schadenersatz in Höhe von 100 000 …

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Denkfabrik zur Verbesserung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dokumentiert im August 2023 zwei „Verfehlungen“ Die Denkfabrik R21 will mit ihrer „Initiative für einen besseren ÖRR“ sicherstellen, dass das Ausgewogenheitsgebot befolgt und professionelle journalistische Standards eingehalten werden. […] Der Fokus der Beobachtung liegt dabei auf einem festen Sample reichweitenstarker Nachrichtenformate aus ARD (Tagesschau/Tagesthemen), ZDF (Heute/Heute Journal), Deutschlandfunk (Informationen am Morgen/Mittag/Abend) und dem Jugendformat Funk (u.a. Podcast „Die Woche“). https://www.oerr-denkfabrik-r21.de/post/kretschmer-ich-wei%C3%9F-nicht-was-das-f%C3%BCr-ein-interview-werden-soll