Bundesregierung zahlte seit 2018 Honorare von fast 1,5 Millionen Euro an Journalisten Die Bundesregierung und nachgeordnete Bundesbehörden haben in den vergangenen fünf Jahren rund 1,5 Millionen Euro an Journalisten für Moderationen, Texte, Lektorate, Fortbildungen, Vorträge und andere Veranstaltungen gezahlt. https://www.deutschlandfunk.de/bundesregierung-zahlte-seit-2018-honorare-von-fast-1-5-millionen-euro-an-journalisten-100.html Dabei entfielen Honorare in Höhe von 875.231.92 Euro an Journalisten des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks und des Auslandssenders Deutsche Welle, 596.596,55 Euro an Journalisten privater Medien. Nicht enthalten in der Aufstellung sind nach Angaben der Bundesregierung aus Gründen des Staatswohls Honorare, die der Bundesnachrichtendienst (BND) an Journalisten gezahlt hat, weil die Kooperationen des BND „besonders schützenswert“ seien. https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-937200 Welch große „Überraschung“, dass …

Bundesregierung zahlte seit 2018 Honorare von fast 1,5 Millionen Euro an Journalisten Weiterlesen »

Rund 200 Journalist:innen haben Geld aus Bundestöpfen erhalten. Das sagt kein Telegramm-Kanal, sondern die Regierung. Können solche Medienschaffenden noch unabhängig berichten? Und was hat das mit Guido Westerwelle zu tun? Es geht um Zahlungen von Regierungsgeldern an Journalist:innen sowohl öffentlich-rechtlicher als auch privatrechtlicher Medien. Die Bundestagsdrucksache 20/5822, online veröffentlicht am 1.3.2023, hat es daher in sich, zumal viele der darin erwähnten Medienschaffenden vor allem für öffentlich-rechtliche Medien arbeiten. Irritierende Fakten Der nicht zuletzt als IOC- und FIFA-Kritiker bekannte Investigativjournalist Jens Weinreich schreibt, er finde diese Antwort der Bundesregierung spannend. Genau 200 verschiedene Journalistinnen und Journalisten sind in dem 30-seitigen Dokument …

Zahlt es sich aus? Neues zu Journalismus und „Staatsknete“ Weiterlesen »

Rundfunkrat des RBB ohne Chef: Kennen wir uns? Der neue Rundfunkrat des RBB hat auf seiner ersten Sitzung keinen Vorsitzenden gefunden. Aber eine Programmdirektorin. Das fängt gut an. (Paid) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/rundfunkrat-des-rbb-ohne-vorsitz-18721674.html In Potsdam hat sich der neue Rundfunkrat des Rundfunks Berlin-Brandenburg konstituiert. Unter den 18 neuen der 30 Mitglieder ist auch Katja Karger, Vorsitzende des DGB-Bezirksvorstandes Berlin-Brandenburg. Sie folgt auf Dieter Pienkny, der, vom Gewerkschaftsbund entsandt, sich über mehr als zwei Jahrzehnte in dem Gremium engagierte. In einem nichtöffentlichen Sitzungsteil konnte sich das Gremium am 2. März nicht auf einen neuen Vorsitzenden oder eine neue Vorsitzende einigen. […] In der Sitzung …

Rundfunkrat des RBB ohne Chef: Kennen wir uns? Weiterlesen »

Wie Intendanten auch antworten könnten Eine ehrliche Antwort auf die Frage, ob Zuschauerinteresse und Auftrag zum tatsächlichen Programm passen, wäre: Möglicherweise nicht, und das ist auch gar nicht gewollt, denn zum Beispiel für Hochkultur bekommt man nie eine große Mehrheit, die muss man verordnen.[…] Eine ehrliche Antwort hier wäre also: Ja, wir geben korrupten Organisationen sehr viel Geld, um so informieren zu können, wie wir uns das vorstellen, auch wenn das möglicherweise nicht der Interessenlage entspricht, die sich in Umfragen zeigt. Die Debatte beginnt mit dem Rundfunkbeitrag und der an Gniffke gerichteten Frage: „Braucht der SWR mehr Geld?“ Eine ehrliche …

Wie Intendanten auch antworten könnten Weiterlesen »

Muss ein Intendant mehr verdienen als der Bundeskanzler? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist seit der Affäre um die zurückgetretene RBB-Intendantin Patricia Schlesinger ins Fadenkreuz seines Publikums geraten. 8,5 Milliarden Euro zahlen die Beitragszahler pro Jahr für knapp 21 TV-Sender, 73 Radiosender und diverse Internetangebote. Man hat die Wahl, nicht zu schauen. Aber man hat nicht die Wahl, nicht zu zahlen. All das, um die Demokratie zu fördern, wie es ARD-Programmdirektor Jörg Schönenborn einst formulierte? Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker sieht das anders. Eine Reform ist überfällig und könnte Milliarden sparen. Deshalb hat er den ARD-Vorsitzenden und SWR-Intendanten Kai Gniffke an Bord der Pioneer …

Muss ein Intendant mehr verdienen als der Bundeskanzler? Weiterlesen »

Zukunftsrat bisher alles andere als zukunftsweisend Ex-Bundesbanker Johannes Beermann schrieb neulich zum Wechsel in den gut bezahlten Ruhestand „Ich bin sehr dankbar, dass ich meinem Land mehr als dreißig Jahre an verschiedenen Stellen dienen durfte, jetzt ist es aber auch genug.“ Und schon da ward an dieser Stelle geunkt, dass es damit nicht weit her sein dürfte. Denn wie der unbestechliche Tiefenrechercheur Volker Nünning im Fachdienst Medieninsider berichtet, soll der ehemalige sächsische Staatskanzleichef und medienpolitische CDU-Schwergewichtler Beermann im „Zukunftsrat“, der bald berufen werden soll, über die künftigen Geschicke von ARD und ZDF entscheiden. […] Beermann hat schon zu seiner Zeit …

Zukunftsrat bisher alles andere als zukunftsweisend Weiterlesen »

„Zukunftsrat“ für ARD und ZDF sorgt für Streit zwischen Parteien Die Bundesländer wollen einen Think Tank gründen, der die Reform des öffentlich-rechtlichen Mediensystems begleiten soll. Die Kandidatenliste für das Beratergremium war bislang geheim. Medieninsider weiß, wen die Länder in den „Zukunftsrat“ entsenden wollen – und welche der geplanten Personalien für Streit zwischen den SPD- und unionsgeführten Ländern sorgt. […] Schon in dieser Woche wollte man die Kandidaten für den neuen „Zukunftsrat“ berufen. Einige Tage vor Bekanntgabe droht der Politik aber etwas Gewohntes dazwischenzukommen: parteipolitische Machtspielchen. Noch bevor das Beratergremium loslegen kann, ist ein Streit zwischen den SPD- und unionsgeführten Bundesländern …

„Zukunftsrat“ für ARD und ZDF sorgt für Streit zwischen Parteien Weiterlesen »