„Zukunftsrat“ für ARD und ZDF sorgt für Streit zwischen Parteien Die Bundesländer wollen einen Think Tank gründen, der die Reform des öffentlich-rechtlichen Mediensystems begleiten soll. Die Kandidatenliste für das Beratergremium war bislang geheim. Medieninsider weiß, wen die Länder in den „Zukunftsrat“ entsenden wollen – und welche der geplanten Personalien für Streit zwischen den SPD- und unionsgeführten Ländern sorgt. […] Schon in dieser Woche wollte man die Kandidaten für den neuen „Zukunftsrat“ berufen. Einige Tage vor Bekanntgabe droht der Politik aber etwas Gewohntes dazwischenzukommen: parteipolitische Machtspielchen. Noch bevor das Beratergremium loslegen kann, ist ein Streit zwischen den SPD- und unionsgeführten Bundesländern …

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Neustart ÖRR: Wie weiter mit „unseren Medien”? Der Fall Schlesinger hat nicht nur den rbb, sondern mit ihr die ARD und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt in die wohl größte Krise seines Bestehens gestürzt. Schnell wurde klar, dass es um mehr geht als um Compliance, Gremien und Intendantengehälter. Während die journalistische Arbeit von ARD, ZDF und Deutschlandradio nach wie vor hohe Vertrauenswerte genießt, steckt das System dahinter in einer Identitäts- und Akzeptanzkrise. Von einer „Neubegründung” öffentlich-rechtlicher Medien unter stärkerer Miteinbeziehung der Gesellschaft ist seither die Rede. Mehr oder minder bedeutungsschwangere Analogien („Verfassungskonvent”, „neuer Gesellschaftsvertrag”, „Runder Tisch”) wurden bemüht, Mitte Januar schließlich …

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Länder zu ARD und ZDF : Weniger Geld und Macht für die Intendanten Die Bundesländer setzen einen „Zukunftsrat“ ein und benennen Reformziele für die Öffentlich-Rechtlichen. Welche das sind, verrät der Chef der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt, Rainer Robra, im Interview. Der Zukunftsrat wird eine einmalige In­sti­tu­tion sein, welche die duale Medienordnung sowie die Veränderungen der Medienmärkte und Mediennutzung analysiert und hier ARD und ZDF einordnet. Es ist wichtig, dazu die öffentlich-rechtlichen, aber auch die privaten Medien in den Blick zu nehmen, um entscheiden zu können, welche Angebote in welchem Umfang und mit welchem finanziellen Aufwand künftig von den öffentlich-rechtlichen Anstalten benötigt …

Uneinigkeit über Besetzung des „Zukunftsrats“ Weiterlesen »

Der gelernte ostdeutsche Tatort-Schauspieler Jan Liefers brachte es zur Sprache: In dem Moment, als deutsche Leitmedien ihre Aufgabe nicht mehr in der Informationsvielfalt, sondern im Gleichklang definierten, entstand nun – 30 Jahre nach dem Fall der Mauer – ein Erinnerungsflash des schon Dagewesenen. Die DDR mag aus vielen Gründen kollabiert sein, aber unter den Top 3 werden die Menschen zwischen Rügen und Karl-Marx-Stadt das tägliche Einerlei in Print, Radio und TV nennen. Nicht wenige wollten Liefers mit Auftrittsverbot im Tatort abstrafen. Aber selbst mit dem Abstand von 18 Monaten geht keiner der Frage nach, ob inbesondere Marietta Slomka sowie Maybritt …

Freiheit: Die Mehrzahl der Deutschen fühlt sich eingeschränkt Weiterlesen »

2022 gab es in Europa mehr als 80 Verstöße gegen die Pressefreiheit. Insgesamt 813 Verstöße gegen die Pressefreiheit zählt der Jahresbericht des Projekts Media Freedom Rapid Response 2022 in Europa, 415 davon in EU-Staaten. Mit 140 gemeldeten Verletzungen der Pressefreiheit entfallen 17,2 % aller Vorfälle auf die Ukraine. In Deutschland gab es dem Bericht nach 87 Verstöße. Zahl des Tages: 2022 gab es in Europa mehr als 80 Verstöße gegen die Pressefreiheit. Die insgesamt 140 gemeldeten Verletzungen der Pressefreiheit in der Ukraine machen 17,2 Prozent aller Vorfälle in Europa aus. Ein weiterer Reporter, der Investigativ-Journalist Güngör Arslan, wurde in der …

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Was tun „Faktenchecker“? An den Möglichkeiten von Wahrheit sind sie nicht interessiert Das Handwerk aller „Faktenchecker“ ist Konformitätsprüfung der öffentlichen Redebeiträge, damit sie in den gewünschten Meinungs- und Faktenkorridor passen. (…) Urteile, die aus Begebenheiten bestimmte Fakten machen sollen, unterliegen immer leitenden Interessen. Welche sind das bei den mittlerweile mehr als 30 Faktenchecker-Organisationen in Europa? Nun, schauen Sie auf deren Websites einfach nach, wer sie jeweils finanziert. https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/was-tun-faktenchecker-an-den-moeglichkeiten-von-wahrheit-sind-sie-nicht-interessiert-li.255165

Ralf Ludwig als Kandidat Der MDR-Rundfunkrat will am 13. März über die Nachfolge für die nach zwei Amtszeiten ausscheidende Intendantin Karola Wille entscheiden. Zur Wahl steht dann der bisherige Verwaltungsdirektor Ralf Ludwig. […] Die Stelle war im Vorfeld öffentlich ausgeschrieben worden, 29 Bewerberinnen und Bewerber hatten sich gemeldet. Details dazu, wer sich mit welchen konkreten Vorstellungen beworben hatte, sind nicht öffentlich bekannt[…] Dass die Wahl des Verwaltungsrates auf Ludwig fiel, kommentierte Birgit Diezel als Vorsitzende des Gremiums, kürzlich so: „Herr Ludwig verfügt über exzellente medienpolitische Kenntnisse und insbesondere durch seine Tätigkeit als MDR-Verwaltungsdirektor über eine langjährige Führungs- und Managementerfahrung mit …

MDR Intendanz – Ralf Ludwig als Kandidat Weiterlesen »