rbb: Ein Sender gibt sich auf RBB-Chefin Katrin Vernau will 41 Millionen einsparen bis 2024 – und ausgerechnet vor allem beim Programm. Wo das enden wird, ist klar. […] Was die Aufräumerin jetzt vorhat, ist Selbstaufgabe. Gespart werden soll in ungekanntem Ausmaß bei den Sendungen fürs Publikum. Und bei den Mitarbeitern, die aus dem Programmetat bezahlt werden. Das ist die kreative Substanz. Das sind Produzenten, aber vor allem freie Mitarbeiter, die wenig Sicherheit haben; das sind alle, die die Inhalte für den Sender liefern und ihn erst zu dem machen, was er ist – nur eben ohne Bequem-Status. Eine „dumme …

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Zur Buhrow-Initiative: Wir brauchen eine Kommission und einen Publikumsrat Der WDR-Intendant Tom Buhrow schlägt einen „runden Tisch“ für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor. Wer beruft ihn ein, wer nimmt dort Platz, was ist das Ergebnis? Wir haben Vorschläge. Ein Gastbeitrag von Tabea Rößner, Karl-E. Hain Tom Buhrow hat etwas getan, was für einen wie ihn in normalen Zeiten absolut unüblich ist. Als einer aus der Führungsriege des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat er die „große Reform, jetzt“ gefordert. Er stellt laut und deutlich die unangenehmen Fragen, die schon lange virulent und für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zunehmend zu Existenzfragen geworden sind. Zudem benennt er …

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Gegenderte Sprache gefährdet Zusammenhalt Den aktuellen Projektschwerpunkt der ARD mit dem Titel „WIR gesucht – Was hält uns zusammen?“ nimmt der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg zum Anlass, die Gender-Praxis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein weiteres Mal zu kritisieren. „Die Verwendung des Sterns ist unübersehbares Anzeichen dafür, dass der Sender die Spaltung der deutschen Standardsprache mit betreibt“, so Eisenberg. Dabei konstituiere diese Sprache „wie nichts sonst unser verlässliches WIR, das wir für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und seine Entwicklungsdiskurse benötigen.“ Von den etwa 6.000 Sprachgemeinschaften auf der Erde verfügen nur wenige über eine etablierte Einheitssprache. Eisenberg hebt die Bedeutung einer solchen einheitlichen und genormten …

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Preis für unterirdische Berichterstattung: „Goldene Kartoffel“ für SWR-Doku über Russlanddeutsche Die Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) verleihen die „Goldene Kartoffel“ 2022 an den SWR und die Dokumentation „Russlanddeutsche – unsere fremden Nachbarn? Bilanz einer schwierigen Integration“ – stellvertretend für die unterirdische Berichterstattung deutscher Medien über Russlanddeutsche und andere Zugewanderte aus dem postsowjetischen Raum. … Die Dokumentation „Russlanddeutsche – unsere fremden Nachbarn?“ erhebt den Anspruch, einen differenzierteren Blick auf die Gruppe zu werfen – löst dies aber nicht ein. Die Doku zeichnet ein tendenziöses, stigmatisierendes und verzerrtes Bild. Das beginnt schon mit dem ersten Satz: „Russlanddeutsche. Sie wohnen bei uns. Sie arbeiten …

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Was sich bei ARD und ZDF sofort ändern muss: Fünf Vorschläge ARD und ZDF sind sich zu ähnlich: Die Hauptprogramme der Senderfamilien ARD und ZDF zielen mit verwechselbaren Inhalten auf dasselbe Publikum und sind sich darüber viel zu ähnlich geworden. … Der Gedanke, dass Konkurrenz das Geschäft belebt, hat hier vielleicht mal gestimmt. Inzwischen aber berichten die Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ und „heute-journal“ an vielen Abenden über fast genau die gleichen Themen. Dass sie dabei unterschiedliche Perspektiven einnehmen oder in Kommentaren unterschiedliche Meinungen äußern, kommt selten vor. Sinnlose Mediatheken-Konkurrenz: … Seit die Mediennutzung nicht nur junger Leute zusehends nonlinear, also auf Abruf, …

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„Erhebliche wirtschaftliche Belastung“: Über 1.100 RBB-Beschäftigte fordern Verzicht auf Ruhegeld Über 1.100 Beschäftigte des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) haben die Mitglieder der Geschäftsleitung aufgefordert, ihre Dienstverträge neu zu verhandeln und auch nachvertragliche Ruhegelder bedingungslos zu verzichten. Nur so könne es einen glaubwürdigen Neuanfang an der Senderspitze geben. „Der Anspruch auf eine lebenslange Absicherung, sobald die Tätigkeit für den RBB beendet wird, ist nicht nur moralisch schwer erträglich, sondern bedeutet eine erhebliche wirtschaftliche Belastung für den RBB“, heißt es in einer Protesterklärung. Bei einer von Personalrat, Redaktionsausschuss und Freienvertretung organisierten „Belegschaftsversammlung von Unten“ hatten die Teilnehmenden die Protesterklärung erarbeitet. Die Belegschaft äußert …

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Tom Buhrow: „Wir müssen die große Reform wagen, jetzt“ Der öffentlich-rechtliche Rundfunk braucht keine Sparrunden. Er braucht eine tabulose Richtungsdebatte und einen neuen Gesellschaftsvertrag. Wie sähe der aus? Mir ist wichtig, dass ich nicht als ARD-Vorsitzender vor Sie trete. Ich spreche nur für mich. Denn ich werde etwas tun, was in der medienpolitischen Debatte absolut unüblich ist: Ich werde einfach sagen, was ich denke. Ohne Tabus, ohne die üblichen Rücksichtnahmen – und folgerichtig: nicht im Namen der ARD. Sondern in meinem eigenen Namen und auf mein eigenes Risiko. … Das ist keine Debatte mehr um Einzelthemen. Es ist eine Grundsatzdebatte. …

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