„Meinungsbarometer“: NDR bringt Dialog- und Umfrageplattform an den Start Der Norddeutsche Rundfunk will ab sofort verstärkt die Meinungen der Menschen im Norden einholen. Aus diesem Grund hat der Sender jetzt eine Dialog-Plattform gestartet, von der auch die Redaktionen profitieren sollen. „Ziel ist es, die vielfältigen Meinungen der Gesellschaft noch besser ins Programm zu heben und so den Dialog mit dem NDR Publikum zu erweitern“, teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Montag mit. Die Plattform hört auf den Namen „#NDRfragt“. Registrieren können sich Menschen ab 16 Jahren, die aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein oder Bremen kommen. Wer mitmacht, erhält vom NDR fortan …

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Untersuchung zum NDR Funkhaus Hamburg abgeschlossen: Alles prima – nur nicht das Klima NDR legt Prüfbericht zu Landesfunkhaus Hamburg vor: Direktorin Sabine Rossbach hat ihr Amt nicht für Vetternwirtschaft genutzt, zugleich hat ihr Führungsstil zu Vertrauensverlust geführt. … Gleichzeitig bilanzieren die beiden einen durch Führungs- und Kommunikationsstil bedingten Vertrauensverlust sowie Versäumnisse in punkto Transparenz. Der Anschein einer möglichen Begünstigung, so heißt es im Bericht, hätte durch Klarheit vermieden werden können. … Sabine Rossbach hatte angekündigt, wegen des verlorengegangenen Vertrauens zwischen ihr und Teilen der Redaktion den Weg für einen Neuanfang im Landesfunkhaus Hamburg freizumachen und ihr Amt bereits zum 1. …

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WDR-Journalist verklagt Sender wegen “faktischen Arbeitsverbots”. Der Journalist Jürgen Döschner verklagt seinen Arbeitgeber WDR auf 75.000 Euro Schadenersatz. Er wirft dem Sender ein „faktisches Arbeitsverbot“ vor, weil er sich mutmaßlich zu stark gegen die Kohleindustrie im WDR-Sendegebiet positioniert hat, berichten der „Kölner Stadtanzeiger“ und Correctiv. Döschner war Studioleiter des ARD-Hörfunkstudios Moskau und ist als Energie- und Russland-Experte bei Sendern wie DLF, SWR, NDR, HR und Phoenix ein begehrter Experte. Sein eigentlicher Arbeitgeber WDR beschäftigt ihn dagegen seit 2019 offenbar kaum noch. Die Gewerkschaft Verdi habe im April dieses Jahres bereits schriftlich angemahnt, die faktische Nichtbeschäftigung zu beenden. Döschner hatte sich …

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Nicht nur der RBB bietet seinem Spitzenpersonal großzügige Absicherungen nach Ende eines Arbeitsvertrags. Auch bei den anderen Sendern ist sogenanntes Ruhegeld üblich. https://www.sueddeutsche.de/medien/oeffentlich-rechtliche-ruhegeld-ard-rbb-1.5681563 ARD und ZDF Großzügiges Ruhegeld für Senderchefs Vielen Führungskräften von ARD und ZDF stehen noch vor der Rente sechsstellige Ruhegelder zu. Sie kosten die Sender Millionen. Manche haben sie darum bereits abgeschafft, aber längst nicht alle, wie eine NDR-Recherche ergab. … Nach nur einem Tag als Direktor gibt es also schon 8000 Euro monatlich – und das lebenslang. Dies gilt auch, wenn der rbb seinem derzeitigen Direktor nach Ablauf des einen Vertrages keinen weiteren Vertrag anbieten will. …

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Wie sich grüne Bundestagsabgeordnete die ÖRR-Reform vorstellen Die Geschehnisse bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten RBB und NDR sorgen weiter für Diskussionen. Die Kernfrage: Wie soll es mit dem ÖRR weitergehen? Die Grünen-Bundestagsfraktion hat nun ein Reformpapier vorgelegt. https://meedia.de/2022/10/21/wie-sich-die-gruenen-die-oerr-reform-vorstellen/ Grüne: Öffentlich-rechtliche Medien als Säule der Demokratie Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine tragende Säule unserer Demokratie, ein Garant für Freiheit und Vielfalt. Nach den Skandalen beim rbb und beim NDR fordern wir umfassende Aufklärung und externe Untersuchungen. Von den laufenden Reformprozessen erwarten wir eine Absicherung der journalistischen Freiheit, eine Stärkung der Kontrollgremien, strikte Compliance-Regeln und einen Ausbau des öffentlichen Diskurses über die Zukunft …

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Die Politik will angesichts der Skandale in den Sendern von den Öffentlich-Rechtlichen Taten sehen. Doch die stellen sich taub. Mehrfach hat der amtierende ARD-Vorsitzende Tom Buhrow konkrete Schritte angekündigt, um aus den Affären der letzten Wochen grundsätzliche Schlussfolgerungen zu ziehen. Nach der Sitzung der Rundfunkkommission der Länder am Mittwoch ist aber klar, dass das anscheinend nicht ernst gemeint ist. Am 22. September hatte die Rundfunkkommission in einem bemerkenswerten Beschluss in sechs Punkten aufgelistet, was sie vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk erwartet, damit die Bürger wieder auf eine verantwortungsbewusste Verwendung ihrer Beiträge vertrauen könnten. … Die Rundfunkkommission habe, meint Oliver Schenk, Chef der …

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 Die Gremien der Zukunft Rundfunkräte könnten bald mehr Aufgaben bekommen. Beim Dok Leipzig fordert Sachsens Medienstaatsminister einen Sinneswandel. … „Die Rundfunkräte müssen mit Menschen besetzt sein, die sich da richtig einarbeiten“, forderte Schenk. Es müssten Leute sein, „denen man das auch zutraut. Bislang wird da zu oft gesagt, da haben wir noch einen schönen Posten für dich.“ Die Gremienverter*innen bräuchten hier mehr Selbstbewusstsein – und ein besseres Standing. „Wir brauchen eine andere Kultur zwischen Intendanzen und den Rundfunkräten“, so Schenk. … Für die grüne Medienpolitikerin Tabea Rößner geht es darum, „Gremien von den Intendanzen unabhängig zu machen“, sonst sei die …

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