Schertz Bergmann Rechtsanwälte: Presseerklärung für Christiane Goetz-Weimer und Wolfram Weimer Aus Anlass aktueller Berichterstattungen, losgetreten insbesondere von rechtspopulistischen Medien mit Schlagzeilen wie „Abendessen mit Ministern für 80.000 Euro: Wolfram Weimer verkauft ‚Einfluss auf politische Entscheidungsträger’“ (Apollo News v. 17.11.2025), weise ich als Rechtsanwalt von Christiane Goetz-Weimer und Wolfram Weimer auf Folgendes hin: Wolfram Weimer hat jegliche operative Funktion in der Weimer Media Group vor seinem Amtsantritt als Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien niedergelegt. Hierüber haben Wolfram Weimer und die Weimer Media Group die Öffentlichkeit seinerzeit auch klar unterrichtet. Wolfram Weimer ist mithin an keinerlei …

Kritik an Tegernsee-Gipfel von Staatsminister Weimer – Bayern überprüft Förderung Weiterlesen »

Weniger Hart aber fair im Ersten, dafür neue Formate im TV und Web. Die ARD setzt auch 2026 und 2027 auf Moderator Louis Klamroth. Woran sie arbeiten und was es kosten soll. Warum das wichtig ist: 2023 leitete die ARD bei Hart aber fair die radikalste ihrer Talk-Reformen ein. Das Ziel: Format und Zielgruppe deutlich zu verjüngen. Die Verpflichtung des damals 33-jährigen Moderators polarisierte sowohl im Publikum als auch innerhalb der ARD. Für Programmdirektorin Christine Strobl scheint der risikoreiche Plan aufzugehen: Seit der Übernahme durch Klamroth konnte Hart aber fair die Einschaltquote kontinuierlich steigern. 2025 erzielte die Sendung laut Programmdirektion …

Das Klamroth-Paket: Das gibt die ARD für Hart aber fair aus Weiterlesen »

Wesentliche Ergebnisse der Sitzung Gedenken an Petra Kammerevert https://www1.wdr.de/unternehmen/rundfunkrat/nachruf-kammerevert-100.html Rundfunkrat berät über vier Programmbeschwerden Die erste Beschwerde richtet sich gegen die „ARD Story“, die sich mit den Behandlungsmethoden des Kinderpsychologen Dr. Michael Winterhoff auseinandersetzt. Gegen Dr. Winterhoff läuft seit dem 12. Februar 2025 ein strafrechtliches Verfahren. Der Film stammt aus dem Jahr 2021 und bildet den damaligen Sachstand ab. Die Beschwerdeführerinnen kritisieren unter anderem, dass die Patientengeschichten einzelner Protagonisten verzerrt dargestellt worden seien. Es entstünde der Eindruck, dass nahezu gesunde Kinder mit Psychopharmaka behandelt worden seien. Die Mehrheit des Gremiums war sich einig, dass kein Verstoß gegen Programmgrundsätze erkennbar gewesen …

WDR-Rundfunkrat: Newsletter vom 14. November 2025 Weiterlesen »

Abgeordnete des BSW in Brandenburg sind aus dem BSW ausgetreten, weil die Landtagsfraktion dem geplanten neuen Medienstaatsverträgen nicht zustimmt. In einem Leserbrief an den Publizisten Norbert Häring erklärt Andreas Heyer, wo ein wichtiger Streitpunkt im Jugendmedienstaatsvertrag versteckt ist: „(…) Die Ministerpräsidentenkonferenz hat im Dezember 2024 einen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag beschlossen, der die Befugnisse der Landesmedienanstalten deutlich ausweitet. Landesmedienanstalten sollen mit der Gesetzesänderung u.a. das Recht bekommen, Banken die Zahlung an Anbieter zu untersagen, die nach Einschätzung der zuständigen Landesmedienanstalt als „jugendgefährdend“ kategorisiert werden oder untenstehende Kriterien erfüllen. Laut dem neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag wären Maßnahmen gegen Anbieter von Telemedien oder Betriebssystemen mit Sitz in …

Wo der Knackpunkt beim Jugendmedienstaatsvertrag liegt Weiterlesen »

(…) Der rundfunkkritische Verein Ständige Publikumskonferenz e.V.  stellte bei der Juristischen Direktion des MDR den Antrag, „die ordnungsgemäße Zusammensetzung des Rundfunkrates des Mitteldeutschen Rundfunks zu gewährleisten, insbesondere durch Beendigung der Mitgliedschaft von Herrn Ministerpräsidenten Prof. Dr. Mario Voigt (für den Freistaat Thüringen) und Herrn Staatsminister Dirk Panter (für den Freistaat Sachsen), die ursprünglich als Landtagsvertreter für die CDU und SPD durch ihre jeweiligen Landtage entsandt wurden, seit 2024 den jeweiligen Staatsregierungen angehören und damit die Entsendungsvoraussetzungen nach § 16 Abs. 1 Nr. 2 MDR-StV nicht mehr uneingeschränkt erfüllen und in Konkurrenz mit Entsendungsvoraussetzungen nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 MDR-StV stehen.“ Der Verein regt grundsätzlich …

Politikferne? Ist eine Neuwahl des MDR-Rundfunkrates unmöglich geworden? Weiterlesen »

Vorneweg: Nein, der KiKA, der öffentlich-rechtliche Kinder-Fernsehsender von ARD und ZDF, wird seinen Betrieb nicht zum 1. Dezember einstellen, auch wenn diverse Journalismusattrappen in ihren großen Headlines so vermuten lassen. Am Beispiel des KiKA wollen Seiten, die Klicks generieren wollen, ein eher trockenes und sehr politisches Thema aufziehen. Ein Thema, über das seriöse Redaktionen, die auf Clickbait verzichten, schon seit Wochen kontinuierlich berichten: Die anstehende Rundfunkreform, die in Kraft tritt, wenn im November noch zwei Bundesländer zustimmen. Der Reformstaatsvertrag soll den öffentlich-rechtlichen Rundfunk moderner, aber auch effizienter machen. Teil des Reformpapiers ist etwa eine Straffung des Radioangebots der ARD. Und …

Achtung Fakenews: Die Wahrheit rund um den KiKA Weiterlesen »

Einseitigkeit im Journalismus ist kein Einzelfall. ARD und ZDF stehen besonders im Fokus – doch alternative Medien blenden oft mehr aus. Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk „zu grün, zu links, zu einseitig“? Dieser Frage geht eine Sendung des öffentlich-rechtlichen Formats ZAPP des NDR nach. Eine klare Antwort gibt der 45-minütige Beitrag nicht. Stattdessen präsentiert er vor allem verschiedene Einschätzungen und Empfindungen sowie Ergebnisse einer Studie von 2024 der Universität. Ausgangspunkt ist anhaltende Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) in Wettbewerbsmedien und auf sozialen Medien, zuletzt unter anderem durch die Debatte um das dreiteilige Reportageformat „Klar“ von NDR und BR und dessen Moderatorin …

ZAPP fragt: Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu links? Weiterlesen »