Über Oliver Welke, Howard Carpendale und den öffentlich-rechtlichen Geruch der Verachtung. Es gibt Momente, in denen sich eine Gesellschaft nicht in Regierungserklärungen entlarvt. Nicht in Parteiprogrammen. Nicht in Talkshows, in denen vier Berufsmoralisten und ein Quotenabweichler so tun, als ginge es um Erkenntnis. Manchmal reicht ein schlechter Witz. Ein Witz, der so alt ist, dass er selbst Pflegegrad beantragen könnte. Ein Witz, der nicht komisch ist, sondern nur deshalb funktioniert, weil die Richtigen über die Falschen lachen dürfen. Von Thomas Hoffbauer Oliver Welke, Chefmoderator der gebührenfinanzierten Gewissheit, machte in der heute-show einen Scherz über die erste Reihe bei Howard Carpendale. …

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Ulrike Guérot – Wer schweigt, stimmt zu  Über den Zustand unserer Zeit. Und darüber, wie wir leben wollen. Rezension von Maren Müller Die Autorin Ulrike Guérot ist mir zum ersten Mal positiv im Jahr 2015 anlässlich einer Diskussion zur Griechenlandkrise aufgefallen, als sie angesichts der feindseligen und boulevardesken Berichterstattung von einer „Dysfunktion“ und einem Versagen der deutschen Leitmedien sprach. Eine Stimme der Vernunft, des Ausgleichs und der Rationalität. Es ist gut, dass sie sich wieder in gewohnt wortgewaltiger Weise zu Wort meldet. Es wurden in den zwei Jahren, in denen die Causa Corona wie ein bleierner Albtraum in das Leben …

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