Fortentwicklung des MDR zu einem modernen, multimedialen Medienhaus ermöglicht In einem Rückblick resümierten Rundfunkratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Schade und ihre beiden Stellvertreter Steffen Flath und Horst Saage die abgelaufene sechsjährige Legislatur: „Der Rundfunkrat hat seine Aufgaben verantwortungsvoll wahrgenommen und die Fortentwicklung des MDR zu einem modernen, multimedialen Medienhaus ermöglicht. Wir haben die Transparenz unserer Arbeit gestärkt und haben auch in Pandemiezeiten die Interessen der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Rundfunks zu vertreten.” … Auch das 30-jährige Jubiläum des Rundfunkrates fiel in die fünfte Amtszeit. Am 4. November 1991 hatte der MDR-Rundfunkrat seine erste konstituierende Sitzung. Eine Amtszeit des Rundfunkrates dauert …

MDR-Rundfunkrat: Resümee zum Ende der fünften Amtsperiode Weiterlesen »

01.12.2021 Die Berliner Koalition aus SPD, Grünen und Linker kann sich eine Reduzierung der Werbung beim Rundfunk Berlin-Brandenburg vorstellen. Der RBB erklärte auf Anfrage, dass er in all seinen Hörfunkprogrammen mit Werbung – das sind alle Wellen außer RBB Kultur – pro Werktag im Jahresschnitt zusammengerechnet 90 Minuten Spots ausstrahlen kann. https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/weniger-spots-im-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-wieviel-werbung-darfs-denn-sein/27848530.html Rot-Grün-Rot in Berlin will Werbung beim RBB in den Blick nehmen Im am Montag vorgestellten Koalitionsvertrag halten die Parteien fest: „Gemeinsam mit Brandenburg wird die Koalition zeitnah den RBB-Staatsvertrag novellieren und dabei die gesetzliche Beauftragung seiner Angebote neu normieren. Dazu gehört die Möglichkeit der Werbezeitenreduzierung.“ Nähere Details zu …

Wieviel Werbung darf’s denn sein? Weiterlesen »

Seit Jahrzehnten soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden. Bisherige Änderungen sind immer an einzelnen Bundesländern gescheitert. Jetzt gibt es einen neuen Vorschlag und alle sollen im Internet mitdiskutieren. Rundfunkpolitik ist eine zähe Angelegenheit. Meistens interessieren sich nur Fachpolitiker für sie, und Fachpolitiker sind oft Juristen. Die neigen zur Spitzfindigkeit, und so dauert es manchmal Jahrzehnte, bis sie ein Schrittchen vorankommen. Verzögert wird die Rundfunkpolitik aber vor allem dadurch, dass jede klitzekleine Änderung erst wirksam werden kann, wenn die Landtage aller 16 Bundesländer zustimmen. Schert ein Bundesland aus, bleibt alles, wie es ist. Seit dem 19. November nun können alle Bürger …

Nur noch fünf Fernsehsender? Weiterlesen »

Weil sich Fehler in medialer Berichterstattung nie komplett vermeiden lassen, ist der transparente und selbstkritische Umgang damit umso wichtiger. Bei öffentlich-rechtlichen Medien sollten Programmbeschwerden deshalb nicht nur in Gremien, sondern auch im Programm behandelt werden. … Viel wichtiger noch als die Form der Erledigung einer Programmbeschwerde im Fernsehrat ist aber der Umgang mit Fehlern ganz allgemein. Dazu zählt insbesondere die rasche und öffentliche Korrektur von Fehlern. Denn Fehler passieren. Entscheidend ist, wie Medien mit Fehlern umgehen. Und der Anspruch an öffentlich-rechtliche Fehlerkultur muss sich dabei an höchsten Maßstäben messen lassen. … Das Problem ist aber, dass eine programmliche Bearbeitung von …

Programmbeschwerden im Programm behandeln Weiterlesen »

25.11.2021 Die MDR-Intendantin Karola Wille sieht neue Chancen für Dokumentarfilmer nach der großen Programmreform der ARD – auch durch eine neu aufgestellte Mediathek. Als Filmintendantin der ARD ist sie zuständig für den Dialog mit Produzenten-Verbänden und den Kreativen der Film- und Fernsehbranche. Sie ist aber auch gefragt, wenn zum Beispiel die Produzenten mit der ARD über Vergütungsregeln für die digitale Welt – sprich für Mediatheken – verhandeln. Die Programmwerkstatt war für die Beteiligten ein erster wichtiger Termin seit Verkündigung einer großen Programmreform für das Erste durch ARD-Programmdirektorin Christine Strobl zwei Wochen zuvor. Auch die Mediathek soll neu aufgestellt werden, die …

ARD-Filmintendantin Karola Wille über Dokus:“Ganz neue Räume“25.11.2021 Weiterlesen »

22.11.2021 Die Bundesländer haben am 19. November die öffentliche Anhörung zu den geplanten Änderungen im Medienstaatvertrag gestartet, durch die der Auftrag und die Struktur der öffentlich-rechtlichen Sender reformiert werden soll. Dazu wurde an diesem Tag ein „Diskussionsentwurf zu Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ im Internet veröffentlicht. Die Pläne der Länder können nun die Rundfunkanstalten, aber auch kommerzielle Medienunternehmen, Verbände und Organisationen sowie auch Bürger kommentieren; ebenso können Änderungen vorgeschlagen werden. Veröffentlicht wurde der Diskussionsentwurf auf der Internet-Seite der Rundfunkkommission der Länder (rundfunkkommission.rlp.de). Das Vorsitzland der Rundfunkkommission ist Rheinland-Pfalz. Stellungnahmen können bis zum 14. Januar 2022 abgegeben werden. …. Die …

Länder starten Anhörung zu Reformplänen für ARD und ZDF Weiterlesen »

Föderaler Stillstand Die Bundesländer wollen den Sendeauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks reformieren. Doch sie kommen nicht voran. Die SPD-Medienpolitikerin Heike Raab fordert, dass jedes Land einzeln etwas unternimmt. Wie führt das weiter? …. Die Bundesländer treten bei der Novellierung des Sendeauftrags weiter auf der Stelle, ohne dass sich spürbare Einsparungen bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten abzeichnen. Nun räumt Heike Raab (SPD), Koordinatorin für die Rundfunkpolitik der Länder und Medienstaatssekretärin in Rheinland-Pfalz, in einem Gespräch mit der F.A.Z. ein, dass das allein durch einen neuen Medienstaatsvertrag nicht zu erreichen sei. Sie nimmt dafür die einzelnen Länder stärker in die Pflicht und fordert diese …

Bundesländer wollen Sendeauftrag des Ö-R Rundfunks reformieren Weiterlesen »