Der CDU in Sachsen und Sachsen-Anhalt geht die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht weit genug. Sie kritisiert fehlende Meinungsvielfalt und Doppelstrukturen und schließt eine Fusion von ARD und ZDF nicht aus. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/cdu-sachsen-und-sachsen-anhalt-fuer-fusion-von-ard-und-zdf-110819164.html Medien – Reform und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als gemeinsame Aufgabe (Gemeinsames Beschlusspapier der CDU-Fraktionen Sachsen und Sachsen-Anhalt, 13.01.2026) Die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bleibt eine dauerhafte Aufgabe, der sich auch die Enquete-Kommission im Landtag von Sachsen-Anhalt widmet. Wesentliche Punkte sind vom gerade verabschiedeten 7. Medienänderungsstaatsvertrag noch nicht erfasst. In anderen Bereichen droht durch die Plattformstrategie eine Erweiterung statt Verschlankung des Kostenrahmens. Bei neuen Herausforderungen durch KI und …

Reform des ÖRR : CDU fordert Debatte über Fusion von ARD und ZDF Weiterlesen »

Die ARD hat am Montag die weiterentwickelten Eckpunkte 3.0 für Auftragsproduktionen veröffentlicht, die laut Mitteilung in enger Konsultation mit der Branche entstanden sind. Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 sind die Punkte für die Genres Fiktion, Unterhaltung und Dokumentation in Kraft getreten, bei denen „eine faire Aufteilung der Verwertungsrechte und ausgewogene Vertragsbedingungen” im Mittelpunkt stehen. […] Der ARD-Filmintendant und Intendant des federführenden MDR, Ralf Ludwig, kommentiert: „Die Film- und Medienbranche steht auch 2026 vor großen Herausforderungen. Sowohl die Produzierenden als auch die ARD sehen sich steigenden Kosten bei gleichzeitig sinkenden Budgets gegenüber. Deswegen war und ist es nötig, im kontinuierlichen …

ARD überarbeitet Eckpunkte für Auftragsproduktionen Weiterlesen »

Diözese entschuldigt sich für Christmette Die Christmette aus der Kirche St. Maria in Stuttgart hat viele kritische Reaktionen hervorgerufen. Es wurden Gefühle verletzt, bedauert jetzt die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Viele Menschen haben an dem Gottesdienst am Heiligabend teilgenommen, nicht nur in der Kirche selbst, sondern auch vor den Bildschirmen. Die Christmette wurde live übertragen vom SWR im Ersten. „Schleim-Jesus“: Krippendarstellung eckt an Anlass für die Aufregung, war die Krippendarstellung. Statt eines Babys in der Krippe, sah man einen erwachsenen Menschen, eingewickelt in nasses Reispapier auf einer Unterlage aus Stroh. Die Künstlerin Milena Lorek hatte die Installation eigens für den Gottesdienst geschaffen. …

„Schleim-Jesus“ verletzte Gefühle: Kirche entschuldigt sich für Krippendarstellung in Weihnachtsgottesdienst Weiterlesen »

Die Funke Mediengruppe, konkret die “Berliner Morgenpost”, räumt ein, dass sie irrtümlich ein KI-generiertes Foto veröffentlicht habe, welches die angebliche Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro durch US-Truppen zeige. Das Bild sei von einer renommierten Agentur mit einem Begleittext geliefert worden, der die Echtheit der Szene suggeriert habe. Erst auf Nachfrage Dritter habe die Agentur bestätigt, dass die Aufnahme künstlich erzeugt worden sei. Man habe das Bild umgehend gelöscht und wolle künftig die internen Sicherheitsvorkehrungen gegen Manipulationen verstärken. https://bildblog.de/151957/us-medien-im-ersten-jahr-trump-stellenabbau-bei-rtl-maduro-foto/ Im Falle des Fake-Bilds, das die Funke-Redaktion übernahm, das bei genauem Hinsehen durchaus fragwürdig und wie aus Social Media heruntergeladen wirkt, …

Gefälschtes Maduro-Foto: Wie es dazu kam – und was die Lehren sind Weiterlesen »

Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entscheidet sich. Und das Correctiv-Debakel geht in die nächste Runde. […] Darf der Rundfunkbeitrag vom per Gesetz zahlungspflichtigen Bürger zurückgehalten werden, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Programmauftrag nicht mehr nachkommt? Bisher konnten sich die Rundfunkbarone von ARD, ZDF und Deutschlandradio bei Beantwortung dieser Frage auf ein klares Nein verlassen. Doch das gilt seit Mitte Oktober 2025 nicht mehr. Jetzt heißt es: Im Prinzip ja! Allerdings muss der Programmauftrag über längere Zeit und insgesamt unerfüllt geblieben sein. Für Feinschmecker sei eine Formulierung aus der Urteilsbegründung (AZ: 6 C5.24) des Bundesverwaltungsgerichts zitiert: „Allerdings fordert die zur Rechtfertigung …

Ausblick auf ein spannendes Medienjahr 2026: So viel Bewegung und Panik im ÖRR war noch nie Weiterlesen »

Die Zahl der Meinungsbeiträge in den „Tagesthemen“ der ARD geht zurück. 2025 gab es 112 Kommentare, 28 Prozent weniger als im Vorjahr. Am häufigsten kommentierten Julie Kurz und Daniel Hechler. In den „Tagesthemen“ der ARD gibt es weniger Kommentare. 2025 waren es nur 112 Meinungsbeiträge. Das ist ein Rückgang um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2024 waren es 156 Kommentare. Das geht aus Daten der ARD-Programmdirektion hervor, die der Evangelische Pressedienst (epd) ausgewertet hat. 2021 gab es 265 Kommentare in den „Tagesthemen“, das war die höchste Anzahl an Meinungsbeiträgen in dem Nachrichtenmagazin. Gegenüber diesem Rekordwert sank die Anzahl der Kommentare …

Weniger Kommentare in den „Tagesthemen“ Weiterlesen »

Sobald der Strom wieder läuft, beginnt die Aufarbeitung des Terroranschlags. Und sie wird sich nicht nur mit Tätern, Motiven und Sicherheitslücken beschäftigen müssen, sondern auch mit einer Frage, die bislang auffällig ausgeblendet wird: Warum hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk dieses Ereignis so marginal behandelt? Wie es sein müsste Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist es seinem Publikum schuldig, über einen solchen Anschlag mindestens ebenso häufig, ebenso ausführlich und ebenso beharrlich zu berichten, wie er es in der Vergangenheit bei anderen, medial deutlich kleiner dimensionierten Ereignissen getan hat. Man erinnere sich etwa an die wochen- fast monatelange Dauerberichterstattung über die „Ausländer raus“-Gesänge betrunkener Studenten …

Wie der ÖRR einen Terroranschlag von nationaler Tragweite verdrängt Weiterlesen »