Laut der KNA hat sich der Beauftragte für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, zu Reformen bei den Öffentlich-Rechtlichen geäußert. Er schlägt demnach unter anderem eine Privatisierung des ZDF vor. […] Auch sprach er demnach von der Idee, kleinere ARD-Anstalten abzuschaffen. Die KNA bezieht sich in ihrer Berichterstattung auf eigene Teilnehmer bei einer Konferenz der Konrad Adenauer Stiftung. Die Doppelstruktur von ARD und ZDF bei den Öffentlich-Rechtlichen sei eine zusätzliche Belastung für private Medien. Als Ansatz, das zu ändern, ging Weimer laut KNA auf eine Verschlankung der ARD auf nur noch fünf Rundfunkanstalten ein. Senderanstalten wie Radio Bremen oder den Saarländischen …

BKM Wolfram Weimer denkt laut über Privatisierung des ZDF nach Weiterlesen »

Ingmar Cario neuer WDR-Programmdirektor  Beim WDR hat der Rundfunkrat Ingmar Cario zum neuen Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung gewählt. Mittelbar wird er damit auch Vorgesetzter seiner Ehefrau. Um Interessenkonflikten vorzubeugen, hat der WDR eine Compliance-Regelung erarbeitet. In den vergangenen 20 Jahren ist Ingmar Cario im Westdeutschen Rundfunk (WDR) kontinuierlich aufgestiegen. Gefördert wurde er vor allem von Jörg Schönenborn, dem früheren WDR-Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung. Nun übernimmt Cario beim größten ARD-Sender diesen gewichtigen Direktorenposten. Anfang Mai gab Schönenborn die Position ab, um sich auf neue Aufgaben in der ARD zu konzentrieren, etwa die Moderation der „Tagesthemen“. Am Mittwochnachmittag wurde Cario …

Familienbetrieb WDR – warum nun eine Compliance-Regelung greift Weiterlesen »

Die Programmreform beim Deutschlandfunk gefährdet ein demokratierelevantes Medium. Darüber sollte der Sender mit seinen Hörern diskutieren – live und im Programm. […] Als fast einzigem bundesweit empfangbarem Radiosender gelingt es dem Deutschlandfunk, mit einer überschaubaren Infrastruktur (das Deutschlandradio erhält für seine drei Programme zirka 2,9 Prozent des Rundfunkbeitrags) täglich rund 2,5 Millionen Hörer zu erreichen und sie mit verlässlichen Informationen über alle nur denkbaren Lebensbereiche zu versorgen. In einer zunehmend zersplitterten Öffentlichkeit trägt der Sender wesentlich dazu bei, dass die Menschen in ganz Deutschland wenigstens halbwegs von derselben Faktenbasis ausgehen, unterschiedliche politische Meinungen kritisch zur Kenntnis nehmen und Anregungen aus …

Deutschlandradio: Mutig gegen die Programmreform! Weiterlesen »

Der Entwurf für den neuen „Digitale Medien-Staatsvertrag“ liegt vor. (…) Beschließen die Bundesländer diesen Vertrag, kommt es zu einem Paradigmenwechsel. Aber tritt er je in Kraft? Der Rundfunkkommission der Bundesländer liegt bei ihrer Sitzung am Mittwoch ein 182 Seiten umfassender Entwurf für den „Digitale Medien-Staatsvertrag“ vor, der den Einfluss von Online-Angeboten auf die Meinungsbildung in ganz neuer Weise regelt. Die Vorschläge der Rundfunkreferenten der Staatskanzleien stellen einen Paradigmenwechsel dar. Es ist der Versuch, erstmals einen kohärenten Rechtsrahmen für alle Mediengattungen zu schaffen. Abweichend von der klassischen Gesetzgebung für Rundfunk, Presse und Online wird digitaler Content jetzt abhängig von seinen Inhalten …

DMStV II: Für alle Online-Angebote sollen dieselben Regeln gelten Weiterlesen »

An die Stelle der getrennten Einzel-Updates zu Iran und zur Ukraine tritt ein wöchentlicher Überblick über die laufenden bewaffneten Konflikte – geordnet, verknüpft, mit einer strategischen Gesamteinordnung am Ende. Der Grund ist einfach: Wer jede Woche denselben Krieg nacherzählt, verliert das Bild vom Ganzen. Nicht jeder Schauplatz bekommt hier gleich viel Raum. Der Scheinwerfer wandert dorthin, wo sich tatsächlich etwas bewegt hat; eine Woche ist Hormus der Leitkonflikt, in der nächsten steht dort ein Zweizeiler, weil Sudan oder Mali nach vorn rücken. Was zählt, ist nicht Vollständigkeit, sondern Relevanz: wo sich das Kräfteverhältnis verschoben hat, wo eine Eskalation greifbar wurde, …

Ankündigung: WÖCHENTLICHES KONFLIKT-UPDATE Weiterlesen »

Der Rundfunkrat von Radio Bremen hat am 10. September 2026 auf Empfehlung des Verwaltungsrats den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 einstimmig genehmigt und den Verwaltungsrat sowie das Direktorium entlastet. Radio Bremen schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem handelsrechtlichen Jahresüberschuss von 5,7 Millionen Euro bei Erträgen von 121,8 Millionen Euro ab. Dr. Klaus Sondergeld, Vorsitzender des Rundfunkrats, erklärt: „Angesichts dieses Jahresergebnisses mag man sich die Frage stellen, wie es trotz der vielfach beklagten Unterfinanzierung durch die ausbleibende Beitragserhöhung zu einem Überschuss kommen konnte. Für das Geschäftsjahr 2025 gibt es hierfür eine wesentliche Erklärung: Bei Radio Bremen wurden zuvor gebildete Rückstellungen in …

Radio Bremen-Rundfunkrat genehmigt Jahresabschluss 2025 Weiterlesen »

Die Landesmedienanstalten wollen eine Gesetzesänderung, die es ihnen erlaubt, Medien in gesellschaftlich wertvolle „Public-Value-Medien“ und wertlose Medien einzuteilen. Sie wollen den digitalen Medienplattformen vorschreiben, die Beiträge der „wertvollen“ Medien bevorzugt auszuspielen. Die britische Regierung hat ganz ähnliche Pläne und hat sich mit diesen eine geharnischte Stellungnahme der US-Regierung eingefangen. Die US-Regierung hat sich an der Konsultation der Öffentlichkeit beteiligt, die die britische Regierung zu ihren Plänen durchführte. Zusätzlich ließ sie ihre Stellungnahme von der US-Botschaft in Großbritannien veröffentlichen. Die Stellungnahme hat es in sich. Die US-Regierung schreibt: „Ein Rahmenwerk, das Regierungen die Möglichkeit gibt, Einfluss darauf zu nehmen, welche Quellen …

Schlechte Aussichten für die Zensur-Pläne der Landesmedienanstalten Weiterlesen »