Mit Beginn der neuen Amtsperiode Mitte September schrumpft SWR-Rundfunkrat von 74 auf 57 Mitglieder. Die Führungsspitze scheidet komplett aus. Künftig gehören dem Gremium mehr jüngere Menschen an, zwei Sitze bleiben vorerst vakant. […] Der novellierte Staatsvertrag reduziert die Zahl der Mitglieder von bislang 74 auf künftig 57. Demnach gehören dem Gremium aus Baden-Württemberg dann 33 Personen an und 17 aus Rheinland-Pfalz. Weitere sieben werden aus Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz entsandt. Der SWR-Rundfunkrat ist künftig nicht mehr das größte Aufsichtsgremium im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das ist dann der 60-köpfige ZDF-Fernsehrat. In der ARD hat der NDR-Rundfunkrat 58 Mitglieder. Zur Neukonstituierung des SWR-Rundfunkrats können …

SWR-Rundfunkrat wird kleiner und verjüngt sich Weiterlesen »

Die Rundfunkräte von sechs der neun ARD-Anstalten übertragen ihre Sitzungen bereits live im Internet. Ab Dezember will auch der WDR-Rundfunkrat seine Sitzungen im Internet der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der WDR-Rundfunkrat plant, seine Sitzungen künftig im Livestream zu übertragen. Das Erweiterte Präsidium werde dafür einen entsprechenden Beschlussvorschlag ins Plenum einbringen, teilte die Geschäftsstelle des Rundfunkrats dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Neben der formellen Entscheidung sei wichtig, dass die Konferenztechnik des neuen Sitzungssaals im generalsanierten WDR-Filmhaus einsatzbereit sei. Im besten Fall könnten das bis zur Konstituierung des neuen Rundfunkrats am 2. Dezember der Fall sein. Diese Sitzung könne dann die erste live …

WDR-Rundfunkrat will Sitzungen künftig live streamen Weiterlesen »

In den Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und dem Norddeutschen Rundfunk gibt es laut ver.di Hamburg eine Einigung. Der NDR-Verwaltungsrat muss noch zustimmen. […] Für Festangestellte, Auszubildende und weitere Beschäftigte würden die Entgelte in drei Stufen steigen, informierte ver.di Hamburg: rückwirkend zum 1. April 2026 um 1,23 Prozent, zum 1. April 2027 um 2,5 Prozent und zum 1. April 2028 um weitere 2,0 Prozent. 0,5 Prozentpunkte der für April 2027 vereinbarten Erhöhung könnten wieder zurückgenommen werden, sollten sich die finanziellen Rahmenbedingungen des Senders unerwartet verschlechtern, hieß es. Die Laufzeit des Tarifabschlusses betrage 35 Monate. […] Ver.di Hamburg teilte weiter mit, das Urlaubsgeld …

Einigung in Tarifverhandlungen: ÖRR-Mitarbeitende erhalten mehr Geld Weiterlesen »

Nach einem „logo!“-Interview mit dem AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hagelt es Kritik. Das ZDF verteidigt die Sendung. […] Das ZDF verteidigte die Sendung. „Am Ende orientieren wir uns nicht an der Frage, welcher Shitstorm droht, sondern an unserem Auftrag: Kinder brauchen verlässliche Informationen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Auch dann, wenn es unbequem wird“, schrieb Constanze Knöchel, Leiterin der „logo!“-Nachrichten sowie der Non-Fiction Hauptredaktion Kinder und Jugend beim ZDF, am Donnerstag bereits vor der Ausstrahlung in einem Post im Karrierenetzwerk LinkedIn. […] Die Antworten der beiden Politiker auf weitgehend gleichlautende Fragen hatte die Redaktion in einem …

Empörung über „logo!“-Interview mit AfD-Spitzenkandidat Siegmund Weiterlesen »

Die Factchecker des MDR zeigen, wie aus Faktenchecks Desinformation werden kann Der MDR möchte Desinformation mit professionellen Faktenchecks begegnen. Eine Analyse seiner jüngsten Prüfungen zeigt jedoch erhebliche handwerkliche Schwächen – und wirft die Frage auf, warum die Fehler auffällig oft zulasten von AfD und BSW gehen. Wesentliche Standards der Faktenprüfung wurden schlicht missachtet, so etwa die Regel, dass politische oder weltanschauliche Vorstellungen bei einer Faktenprüfung nichts zu suchen haben. Auch gegen die Regel, dass Tatsachen immer konkret anhand von Zahlen, Daten und Fakten aus dokumentierten Quellen geprüft werden müssen, haben die MDR-Checker grob verstoßen. So hat MDR-Obercheckerin Sabine Falk-Bartz in …

MDR – Meinungscheck statt Faktencheck  Weiterlesen »

Am Abend des 6. September 2026 zeigte die erste Prognose für Sachsen-Anhalt eine Zahl, die es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben hat: 44,5 Prozent für die AfD. Die CDU, 2021 mit 37,1 Prozent noch klar stärkste Kraft, fiel auf 18,5. Zwischen der ersten und der zweiten Partei liegen 26 Punkte; vor fünf Jahren lagen sie, mit umgekehrtem Vorzeichen, bei 16. Die SPD, die dieses Land nach 1990 einmal regiert hat, landete bei 8 Prozent, hinter Linken und Grünen. Die Wahlbeteiligung lag deutlich über den 60 Prozent von 2021; die Leute sind nicht zu Hause geblieben, sie sind …

Die Berliner Republik schafft sich ab Weiterlesen »

Eine neue Studie von „Finanzwende“ zeigt auf: Wer in Deutschland gewollt oder ungewollt zu viel Sozialhilfe oder Bürgergeld einstreicht, wird mit aller Härte verfolgt, bestraft, mitunter weggesperrt. Dagegen sind Finanzkriminelle, die das Gemeinwesen um Millionen- oder Milliardensummen erleichtern, in der Regel fein raus, werden nur selten entdeckt und noch viel seltener verurteilt. Aber formal gelten alle Bürger vor dem Gesetz als gleich. Mach’ die Augen auf, Justitia! (…) Auf welche Art von Verbrechen sollte der Staat seine knappen Ressourcen konzentrieren, um den für die Gesellschaft größten Nutzen zu erzielen? Auf die Bestrafung von Sozialleistungsmissbrauch, bei dem „Täter“ mithin sogar unwissentlich …

Gleichheit vor dem Gesetz? Die Kleinen „hängt“ man, die Großen lässt man laufen… Weiterlesen »